Protagonisten Archive

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Ehrung für Rekordspieler Kajo Holzminden

Kajo Holzminden löst Vid Mitrov als Rekordspieler der Agnostiker Bonn ab!

Am 13. Spieltag dieser Saison absolvierte Abwehrchef Kajo Holzminden sein mittlerweile 168. Pflichtspiel für die Agnostiker Bonn und schloss damit zu Spieler- und Trainerlegende Vid Mitrov auf. Der mittlerweile 31-jährige war in der 44. Saison zu den Bonnern gestoßen und sofort zum Stammspieler avanciert. Am kommenden 14. Spieltag wird Holzminden in seiner 12. Saison bei den Bonnern sein 169. Pflichtspiel absolvieren und damit alleiniger Rekordhalter sein. Dank der sensationell erfolgreichen Saison und dem Umstand, dass er zumindest weiterhin Rekordtorjäger sein wird, dürfte Trainer Vid Mitrov diese Ablösung verschmerzen können. 

“Ich habe letzte Woche kurz überlegt, Kajo ab sofort nicht mehr einzusetzen, diesen Gedanken aber schweren Herzens wieder verworfen” scherzte der sichtlich entspannte Mitrov am Rande der Ehrung.

Holzminden komplett

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Agnostiker Bonn: Pokalaus in der 2. Runde und ein Abschied!

Die Agnostiker Bonn scheiden trotz starkem Auftritt am Ende mit einem deutlichen 1:4 gegen den Lokalrivalen Hajduk Bonn aus dem Pokal aus.

Die Agnostiker waren mit einer Mischung aus Stamm- und Ergänzungsspielern angetreten und verkauften sich gegen den Favoriten dennoch über lange Zeit ausgesprochen gut, hatten nach dem etwas unglücklichen 1:2 Rückstand nach 45 Minuten in der 2. Halbzeit sogar mehrfach die Chance auszugleichen. Erst als die Agnostiker in der Schlussphase das Risiko erhöhen mussten und auf 4-3-3 umstellten, schlug Hajduk noch zweimal eiskalt zu und erhöhte auf den Endstand von 1:4. Den Agnostikern entgeht damit, wie fast schon gewohnt, der Einzug in die lukrative 3. Pokalrunde.

Daneben wurde eine etwas überraschende Personalie verkündet: Renato Felix verlässt nach 6 erfolgreichen Saisons und 90 Pflichtspielen die Bonner!

Screenshot_2014-04-23-22-01-48~2Der 29jährige mexikanische Außenverteidiger und Standardspezialist konnte als langjähriger etatmäßiger Standardschütze in den Saisons 50 und 51 sogar die Torjägerkrone der Liga erringen und ist bis heute der teuerste Defensivspieler (1,2 Mio €) der Agnostiker Bonn. Zuletzt wurde er jedoch als Standardschütze von Emmanuel Freichel und Tage Gronhoj abgelöst und konnte nach der Umstellung von der 3er auf eine 5er Abwehrkette in Verbindung mit hohem Pressing und schnellem Konterfußball seine Stärken als klassischer Außenverteidiger nicht mehr wie zuvor zur Geltung bringen. Zudem dürfte sein Abschied als Einleitung des anstehenden Generationswechsels in der Abwehr zu deuten sein.

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9. Spieltag: skandinavische Wochen in Bonn!

Dank eines glanzlosen 2:0-Erfolgs gegen die Rocket Kickers erobern die Agnostiker Bonn den 2. Tabellenplatz zurück. Im Mittelpunkt des Interesses standen dieser Tage allerdings eher die beiden Neuzugänge der Bonner.

Innerhalb weniger Tage reagierten die Agnostiker auf die sich anbahnende sportliche Krise mit zwei ungewohnt spektakulären Transfers! Zunächst sicherte man sich für knapp 1 Millionen Euro die Dienste des schwedischen Angreifers Ola Lövskär, um zur allgemeinen Überraschung nur kurze Zeit später ebenfalls die Verpflichtung des Dänen Tage Gronhoj (1,38 Mio €) für die gleiche Spielposition zu verkünden. Damit haben die Bonner im Sturmzentrum massiv aufgerüstet und eine enorme Konkurrenzsituation geschaffen. Man darf auf den Effekt gespannt sein!

“Wir haben uns für die beiden Transfers finanziell bis an die Decke gestreckt, aber die zuletzt schwachen Leistungen unserer Offensivabteilung haben uns kaum eine andere Wahl gelassen. Beide Spieler müssen sich natürlich erst einmal in der Mannschaft akklimatisieren, aber gerade bei Tage Gronhoj sind wir optimistisch, dass er schon recht kurzfristig die erhoffte Verstärkung bringen kann. Gronhoj hat, auch wenn ihm im ersten Pflichtspiel noch kein Tor gelungen ist, seine Torjägerqualitäten ja in den letzten beiden Turnierspielen (Reissdorf International Open) schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Am Ende der Saison werden wir dann entscheiden, wie wir unsere Offensive für die kommende Spielzeit personell ausstatten werden.” 

Lövskär, Ola - klein Gronshoj, Tage - klein

 

 

 

 

 

Aufsehen erregte zudem der Umstand, dass Trainer Vid Mitrov in beide Transfers offensichtlich so eng eingebunden war, dass Co-Trainer Rainer Jesse die Mannschaft zuletzt sowohl in den Freundschafts-, als auch den Turnierspielen alleine betreute. Dies befeuerte die Gerüchte um die angebliche Amtsmüdigkeit des Trainers und seinen möglichen Nachfolger Rainer Jesse weiter an…  

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RSV Combahn: die Saisonziele bleiben realistisch!

Zum Auftakt der 54. Saison präsentierte der Verein die personellen Neuzugänge und formulierte die Ziele für die anstehende Spielzeit. An der positiven Grundstimmung änderte auch das erwartete Ausscheiden in der 1. Runde des Pokalwettbewerbs nichts.

“Das Ausscheiden in der 1. Pokalrunde hatten wir nicht anders erwartet, die Mannschaft hat sich aber wirklich achtbar aus der Affaire gezogen – ein 1:3 gegen einen 6.-Ligisten ist wahrlich keine Schande! Für uns spielt die Musik ohnehin nur in der Liga und hier hat auch in der kommenden Saison der Klassenerhalt höchste Priorität! Die letzte Spielzeit ist für uns sensationell verlaufen, eine Wiederholung oder gar Steigerung dessen in dieser Saison ist angesichts unserer Möglichkeiten kaum denkbar. Das Minimalziel ist erneut der Klassenerhalt, wobei wir natürlich schon erwarten, dass dieses Ziel frühzeitig und ohne große Mühe erreicht wird. Darüber hinaus wäre es nach Platz 3 in der letzten Saison natürlich schön, erneut in der oberen Tabellenhälfte abzuschließen, also Platz 4. Finanziell stehen wir blenden dar und haben uns zum Ziel gesetzt, in der aktuellen Spielzeit einen Überschuss von mindestens 300.000 € zu erwirtschaften – dies sollte problemlos möglich sein. 

Wir haben in der Saisonpause zwar einige Transfers getätigt, letztlich den Kader aber nicht unmittelbar verstärkt, sondern eher die 2. Reihe “bereinigt”. Verdiente Spieler, die zuletzt keine Perspektive mehr hatten, haben die Mannschaft verlassen und wurden ausschließlich mit jungen Nachwuchsspielern ersetzt, so dass der Kader im Vergleich zur Vorsaison in der Breite zunächst sogar an Qualität verloren hat. Sofern notwendig, sind wir finanziell dazu in der Lage, im Saisonverlauf personell nachzulegen; zumindest die prognostizierten 300.000 € Überschuss könnten wir ggf. in Neuzugänge investieren.”

 

Verstärken den RSV in der 54. Saison:

Wardenburg, Maximilian

Schaider, Lukas

 

 

 

 

 

 

Haben den Verein verlassen:
Grünewald, Adrian Gernot Chaftar

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5. Spieltag: der Höhenflug des RSV Combahn hält an!

Nach 5 Spieltagen stehen die Mannen des RSV Combahn Beuel mit 9 Punkte auf dem 3. Tabellenplatz und haben bisher alle Erwartungen von Fans und Verantwortlichen weit übertroffen!

“Wir sind in jeder Hinsicht stolz auf unsere Mannschaft, einen solch tollen Start in die 8.Liga konnte man angesichts unserer Außenseiterrolle absolut nicht erwarten! Wir hatten natürlich auch ein wenig das Glück auf unserer Seite, dass am 4. Spieltag unser Kontrahent keine vollständige Mannschaft aufs Feld bringen konnte und das Spiel kampflos mit 5:0 für uns gewertet wurde – aber letzten Samstag hat die Mannschaft mit dem starken Auftritt gegen Eversberg den positiven Trend nochmals bestätigt! Die 3 Punkte waren allerdings auch wirklich nötig, die Liga ist sehr ausgeglichen und uns trennen weiterhin nur 5 Punkte vom letzten Tabellenplatz – wir können uns also keine Verschnaufpause gönnen. Besonders erfreulich angesichts der sportlichen Erfolge entwickelt sich auch unsere finanzielle Situation, die erwirtschafteten 2-Wochen-Überschüsse übertreffen unsere Prognose deutlich; daher konnten wir früher als geplant unsere Offensivabteilung verstärken, ohne ein wirtschaftlichen Risiko eingehen zu müssen. Mit Till Kronsbein konnten wir einen exzellenten Mittelstürmer verpflichten, der perfekt in unser taktisches Konzept passt! Wir werden den Rest der Saison nutzen, um dem Kader weiter Kontur zu geben und uns voraussichtlich noch von einigen Spielern aus der 2. Reihe trennen, um Geld einzunehmen und vor allem auch Platz für Nachwuchstalente zu schaffen. Der Umstand, dass sich wohl noch 2 Vereine der Liga zur Rückrunde auflösen werden, wird uns zusätzliche Planungssicherheit verschaffen. 

 

Der 22-jährige Till Kronsbein verstärkt ab sofort die Offensive des RSV Combahn; mit seiner Verpflichtung wird der Konkurrenzkampf im Sturmzentrum weiter befeuert! Schon einen Tag nachdem er zur Mannschaft gestoßen war, bestritt er sein erstes Freundschaftsspiel für die Beueler und erzielte auf Anhieb 2 Tore!

 

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Abschied von Troje Dreizker

Eine Legende tritt ab – am letzten Spieltag der 52. Saison betrat Troje Dreizker zum letzten Mal in seiner aktiven Karriere den Rasen des NETO-Parks!

In der 75. Minute war es dann soweit: Emmanuel Freichel wurde ausgewechselt und unter dem tosenden Applaus der Zuschauer betrat Troje Dreizker zum 113. und letzten Mal das Spielfeld im NETO-Park Bonn. Und als er nach dem Abpfiff der Partie seine ganz persönliche Ehrenrunde drehte, das Publikum sich ehrfurchtsvoll erhob und tausende Stimmen “You never walk alone” anstimmten, da gab es wohl niemanden im Stadion, der keine Gänsehaut hatte. Anschließend wurde von seinen Mannschaftskameraden und dem Vorstand für seine beispiellose Karriere bei den Agnostikern Bonn geehrt und Manager Toaoneto, der zu seinen ersten und größten Förderern gehörte, verabschiedeten ihn tränenreich in seinen fußballerischen Ruhestand.

Troje Dreizker war eines der ersten großen Talente, dass aus dem Jugendinternat der Agnostiker Bonn hervorging. Bereits mit 17 Jahren wurde er in der 37. Saison in den Profikader befördert und bestritt bereits 4 Wochen später sein erstes Pflichtspiel für die Bonner, in welchem er nach nur 13 Minuten auch seinen ersten von insgesamt 40 Treffern für die Agnostiker erzielte. In der Folge konnte er sich allerdings zunächst nicht im Mittelfeld etablieren, zu stark war die Konkurrenz der diversen für viel Geld transferiertem Mittelfeldspieler, die sich in der Ära Baranau die Klinke in die Hand gaben. Und auch unter dessen Nachfolger Francois Campisi kam Dreizker zunächst nur vereinzelt zu Einsätzen in der Liga. Dies änderte sich erst, als in der 46. Saison Marco Boender den Trainerposten in Bonn übernahm und das Mittelfeld der Agnostiker personell komplett umgestaltete und von Beginn an auf Troje Dreizker setzte. Der hatte zu diesem Zeitpunkt den Glauben an eine große Karriere in Bonn fast schon aufgegeben und trug sich mit dem Gedanken, den Verein zu verlassen. Binnen weniger Wochen unter Marco Boender avancierte er jedoch nicht nur zum Stammspieler und Publikumsliebling, sondern auch zu einer tragenden Säule im Spielsystem der Agnostiker Bonn. Er war Antreiber, Spielmacher und Schütze wichtiger Tore in einer Person und blieb dies zum Ablauf der 51. Saison; in der 47. Saison holte er sich zudem die Torjägerkrone in der 7.Liga.  Nun, mit 33 Jahren und nach 241 Spielen für die Agnostiker Bonn (davon 113 Pflichtspiele) geht diese großartige Karriere zu Ende. 

 

Troje Dreizker gehört genauso zu Bonn, wie der Rhein zu Bonn gehört – er wird heute in die “Hall of Fame” des Vereins aufgenommen und bleibt dem Verein in andere Funktion erhalten!

 

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Das große Sommerinterview

Anlässlich der aktuell stattfindenden gravierenden Umwälzungen bei den Agnostikern Bonn erläuterte Toaoneto die aktuelle Situation in Bonn ausführlich – wie gewohnt gelang es ihm dabei, das anberaumte Interview binnen kürzester Zeit in einen Monolog zu verwandeln…

“Wir erleben gerade eine der spannendsten Phasen der Vereinsgeschichte – noch nie haben wir – abgesehen von der Gründungssaison der Agnostiker Bonn –  in so kurzer Zeit so viele Transfers getätigt; und schon gar nicht mit diesem Geldvolumen! Wir haben in den vergangenen Wochen 6 neue Spieler für insgesamt 5,091 Mio € verpflichtet und uns im Gegenzug von 5 Spielern getrennt. Die Einnahmen beliefen sich hierbei auf 3,716 Mio €, womit wir in der Summe 1,375 Mio € in den Kader netto investiert haben. Hinzu kommt der bereits anstehende Abschied von weiteren Spielern wie Rainer Jesse und Troje Dreizker , die ihre Karriere altersbedingt ausklingen lassen.

Warum tun wir das, fragen sich einige Fans – wir haben doch einen starken Spielerkader?!? Den haben wir zweifelsohne, und werden in dieser Spielzeit dennoch zum zweiten mal in Folge bei dem Versuch scheitern, nach dem Aufstieg nicht postwendend wieder aus der 6. Liga abzusteigen – und unser erklärten Ziel ist es, uns mittelfristig in der 6. Spielklasse zu etablieren! Wir mussten uns also fragen, was wir ändern können – ändern müssen, um beim nächsten Anlauf erfolgreich sein zu können. Unsere bewährte Strategie, in einem 3-5-2 aus einem überlegenen Mittelfeld heraus den Gegner zu dominieren, funktioniert bis zur 7. Liga blendend – diese Form der Überlegenheit können wir aber in höheren Spielklassen aus verschiedenen Gründen nicht mehr erzeugen. Wir sind schlicht nicht dazu in der Lage, unsere vorhandenen Mittelfeldspieler auf das geforderte Niveau zu trainieren, ohne die anderen Mannschaftsteile dabei spürbar zu vernachlässigen; wir müssten also immer mehr Geld investieren, um Mittelfeldspieler in der gebotenen Qualität im Kader vorzuhalten – jeweils 4 aktuelle und dazu jeweils 2-3 Perspektivspieler, um den jeweils nächsten Generationswechsel abzufangen. Diese Anzahl von 6-7 hochklassigen Mittelfeldspielern hat in den vergangenen Saisons dann Gehaltskosten verursacht, die alleine mehr als 50% des gesamten Gehaltsvolumens der Mannschaft ausgemacht haben… mit der Folge, dass wir nicht mehr dazu in der Lage waren, Überschüsse zu erwirtschaften, die wir dann in Spielertransfers  hätten investieren können. Das Ganze begann sich zu einem echten Teufelskreis zu entwickeln und wir haben jetzt quasi die Notbremse gezogen, um diesen Kreislauf zu einem Zeitpunkt zu durchbrechen, in dem wir noch maximal handlungsfähig sind und ausreichend finanzielle Rücklagen haben, um den Kader aktiv umzugestalten.

Der Trainer hat dann den Auftrag erhalten, ein Spielsystem zu etablieren, mit welchem wir auch gegen überlegen Gegner erfolgreich sein können. Im Gegenzug hat Vid Mitrov vom Vorstand freie Hand bei der Zusammenstellung des neuen Kaders erhalten. Wir werden versuchen, ein eher defensives, aber taktisch flexibles System zu etablieren, in welchem wir das Mittelfeld schnell überbrücken und den Gegner durch schnelle Konter oder über die Flügel unter Druck setzen können. Für einen solch radikalen Systemwechsel benötigt man aber ein anderes Spielermaterial, als das vorhandene. Wir benötigen teilweise, insbesondere in der Defensive, völlig andere Spielertypen und werden künftig weniger auf universelle, sondern mehr auf hochspezialisierte Spielertypen setzen müssen, um unser ambitioniertes Ziel eines kompletten Systemwechsels innerhalb von einer Saison zu verwirklichen. Hinzu kommt, dass etliche unserer aktuellen Schlüsselspieler das 30. Lebensjahr bereits überschritten haben bzw. zeitnah überschreiten werden. Natürlich sortieren wir nicht generell alle Spieler aus, die das 30. Lebensjahr überschritten haben, aber wenn mit Dreizker, Jesse, Baden, Gambs und Kiep gleich 5 zentrale Figuren unseres Spiels zeitnah ersetzt werden müssen, dann steht eine Verjüngung des Kaders so oder so in nächster Zeit an!

Wir werden zudem etliche Grundsätze, die wir uns selber auferlegt und die uns erfolgreich von der 10. in die 6. Liga begleitet haben, aufgeben müssen. Der Kader wird internationaler werden, wir werden künftig nicht mehr wie bisher primär auf regionale Spieler bzw. im Schwerpunkt auf deutsche Spielern im Kader setzen, sondern uns bei Transfers  rein an den spielerischen Eigenschaften potentieller Neuzugänge orientieren; das erkennen Sie unschwer bereits  jetzt an den 6 Neuzugängen der Ära Mitrov, die es aus Österreich, der Schweiz, Russland, Italien und Indien an den Rhein verschlagen hat. Wir werden auch, zumindest fürs Erste, ein Stück der Kontinuität aufgeben müssen, die wir uns unter Francois Campisi und Marco Boender angeeignet haben, und die der Mannschaft die nötige Ruhe verschafft hat, um an den jeweils neuen Zielen und Herausforderungen zu wachsen; wir werden den Kader mindestens noch in der kommenden Saison konsequent weiter je nach Bedarf an das neue Spielsystem anpassen – ganz nach den taktischen Erfordernissen und nur durch unsere finanziellen Mittel beschränkt.

Wir werden zudem nicht mehr in der bisherigen Breite Spieler aus dem eigenen Nachwuchs rekrutieren können, sondern müssen, bedingt durch den notwendigerweise hohen Spezialisierungsgrad für die einzelnen taktischen Positionen, vermehrt auf externe Nachwuchsspieler setzen – zumindest bis sich unsere neue Strategie auch in der nachrückenden Generation von Jugendspielern durchgesetzt hat. Diesem Anpassungsprozess ist es – neben den bereits erwähnten schwachen Scoutingerfolgen der vergangenen Monate – auch zuzuschreiben, dass unsere aktuelle Jugendmannschaft gerade die schlimmste Krise der Vereinsgeschichte durchmacht. Es wird sicherlich noch mindestens 3 Saison dauern, bis wir wieder die ersten erfolgversprechenden Talente aus dem Jugendinternat in die Erste Mannschaft befördern können. Gleichzeitig werden wir ein höheres Risiko eingehen müssen, was den Einsatz junger Spieler angeht. Wir können es uns nicht wie bisher erlauben, Spieler teilweise bis Mitte Zwanzig langsam aufzubauen, um sie dann erst in die 1. Mannschaft einzubauen; das kostet uns einerseits zu viel Zeit und andererseits auch Erfahrungswerte, die diesen Spielern dann fehlen. Wir werden also Nachwuchsspieler punktuell auch schon recht früh in Pflichtspielen einsetzen, wohl wissend, dass dies mit einem gewissen Risiko und ggf. auch Qualitätseinbußen einhergeht. Bestes Beispiel hierfür sind unsere beiden Flügelspieler Veyer und Schabus, die auf den Flügelpositionen zeitnah unsere legendäre Flügelzange Gambs / Kiep ablösen werden. Zu guter letzt werden wir auch unser Training anders als bisher gestalten. Wir werden nicht mehr versuchen, alle Mannschaftsteile für sich stets im Block auszutrainieren, sondern sehr viel gezielter individuell benötigte Fähigkeiten einzelner Spieler fördern.

Daneben haben wir das erklärte wirtschaftliche Ziel, trotz niedrigerer Spielklasse und den damit verbundenen Einnahmeausfällen, einen Überschuss von mindestens 500000€ zu erwirtschaften; dies sollte angesichts der Trennung von etlichen Spielern mit sehr hohen Wochengehältern auch realistisch sein, da wir kommende Saison prognostisch alleine ca. 400000€ bei den Gehältern einsparen werden.

Dies alles sind große Herausforderungen und wir haben uns das Ziel gesetzt, den Systemumbruch bis zum Ende der kommenden Saison vollzogen zu haben. Da dies an sich schon ein sehr ehrgeiziges Ziel ist, muss unser rein sportliches Ziel entsprechend bescheiden formuliert werden: wir möchten, ohne in Abstiegsgefahr zu geraten, die Liga halten – und selbst das wird sicherlich kein Selbstläufer sein, auch wenn wir als Absteiger in der neuen Liga automatisch zu den Favoriten gezählt werden. Wir sind mit diesem Umbruch schon jetzt ein hohes Risiko eingegangen und werden weitere Risiken eingehen müssen – aber wir sind optimistisch, in spätestens 2 Saisons wieder um den Aufstieg in die 6. Liga mitspielen zu können!”

 

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Agnostiker Bonn: Kaderplanung für die 53. Saison vor Abschluss

Die Verantwortlichen der Agnostiker Bonn haben unter der Woche die angekündigten Transfers realisieren können und stellten die 3 Neuzugänge im Kader am Abend vor dem vorletzten Spieltag der Öffentlichkeit vor.

Cesare Speranzon (20)

 

 

 

Vincenzo Sanità (21)

 

 

 

Hitesh Singh (20)

 

 

 

Neben den beiden italienischen Innenverteidigern Speranzon und Sanita, die bereits Mitte der Woche zur Mannschaft gestoßen waren, konnte Manager Toaoneto heute mit dem universell im Mittelfeld einsetzbaren Inder Singh auch für den letzten geplanten Transfer Vollzug melden. “Alle drei sind junge und erfolgshungrige Spieler, die mittelfristig wichtige Säulen in unserem Spiel werden können” vermeldete der Manager erfreut.

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Bonn: die Weichen für die Zukunft werden weiter gestellt

Nach dem 12. Spieltag gab es abseits der Pressekonferenz zum Spiel spektakuläre Neuigkeiten, die Manager Toaoneto und Trainer Mitrov dann auch der Presse gegenüber bestätigten:

“Der Abstieg steht nun auch formal fest und wir sind bereits mitten in den Planungen für die kommende Spielzeit. Wie bereits angekündigt, sind wir auf dem Transfermarkt aktiv – Vid Mitrov hat vom Vorstand freie Hand für die Zusammenstellung des Kaders für die 53. Saison bekommen. Wir haben in den letzten Jahren angesichts des immer teurere werden Spielerkaders und der laufenden Kosten für die Infrastruktur kaum Überschüsse erwirtschaften können, so dass wir Neuzugänge ausschließlich aus den Einnahmen von Spielerverkäufen realisieren können. Darüber hinaus sind wir gezwungen, das recht hohe Gehaltsvolumen des Vereins an die prognostizierten Einnahmen der anstehenden 7.-Liga-Zeit anzupassen. Wir haben heute schweren Herzens Primo Cerro und Gian-Luca Hedemann nahegelegt, sich zur kommenden Saison einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Der Abschied von diesen beiden verdienten Spielern, die beide zudem noch großartige sportliche Perspektiven haben, fällt uns in der Tat schwer. Andererseits wird der Kader in der aktuellen Größe erhalten bleiben; wir werden hoffentlich schon in den kommenden Tagen den Vollzug weiterer Neuzugänge vermelden können.” 

Gian-Luca Hedemann (27) spielt seit 4 Saisons bei den Agnostikern und absolvierte in dieser Zeit 57 Pflichtspiele (69 insgesamt) für die Bonner. Er wurde als Nachfolger für Mittelfeldregisseur Miguel Marti verpflichtet und erkämpfte sich trotz starker Konkurrenz im Mittelfeld sofort einen Stammplatz im Team und gilt als einer der stabilsten Spieler im Team. Mit 1,76 Mio € ist Hedemann nach wie vor der teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte vor Ninni Lucioni (1,726 Mio €) und Anthony Dehez (1,699 Mio €).

 

 

 

Primo Cerro (26) spielt seit 5 Saisons bei den Agnostikern und absolvierte in dieser Zeit 29 Pflichtspiele (77 insgesamt) für die Bonner. Die eher geringe Zahl an Pflichtspieleinsätzen in die Zeit spricht weniger gegen seine Qualitäten, als vielmehr für die unglaublich starke Konkurrenz auf der Position im zentralen Mittelfeld. Wenn er gebraucht wurde, überzeugte er stets; was den Abschied zu diesem Zeitpunkt für ihn selber bitter macht, ist der Umstand, dass er sich in dieser Saison erstmals dauerhaft einen Stammplatz im Team erkämpfen konnte und im Mittelfeld zuletzt als “gesetzt” galt.

 

 

Nach den bereits erfolgten Abgängen von Luis Warnsloh und Thomas Cronlund, sowie dem zum Saisonende altersbedingt anstehenden Abschied von Rainer Jesse und Troje Dreizker, werden die Agnsotiker Bonn mit dem Verkauf von Hedemann und Cerro binnen weniger Wochen ihr kompletten Mittelfeld verkauft haben.

“Einen Umbruch dieser Art haben ist in der Vereinsgeschichte bisher einmalig; wir gehen ein hohes Risiko ein, haben aber allerhöchstes Vertrauen in die strategischen Überlegungen von Vid Mitrov. Diese Kehrtwende in unseren strategischen Zukunftsplanungen ist zudem unvermeidlich. Wir haben sehr lange Zeit sehr erfolgreich eine auf Überlegenheit im Mittelfeld basierende Strategie praktiziert; dies hat uns den zweimaligen Aufstieg in die 6. Liga ermöglicht. Nachdem wir aber nunmehr zum zweiten mal in der jeweils ersten 6.-Liga-Saison chancenlos wieder abgestiegen sind, müssen wir umdenken. Hinzu kommt, dass wir uns den enormen finanziellen und trainingstechnischen Aufwand, um dieses System dauerhaft zu erhalten, nicht mehr ohne merkliche Qualitätsverluste in den anderen Mannschaftsteilen leisten können. Andere Vereine, die eine ähnliche Strategie fahren, sind uns finanziell überlegen und können die entsprechende Qualität “einkaufen” – wir hingegen müssen jeden Mittelfeldspieler, der Weltklasseniveau erreichen soll, aufwändig und über viele Jahre trainieren – und das unter der Maßgabe jeweils zeitgleich 4 aktuelle und 2-3 kommende Spieler auf diesem Niveau im Kader zu haben.”

Man darf sehr auf die kommende Saison und die weiteren Zugänge gespannt sein…

 

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9. Spieltag – Freud und Leid am Rhein und ein Neuzugang

Es sind dieser Tage unruhige Zeiten diesseits und jenseits des Rheins…

Die Enttäuschung war Fans, Spieler und Verantwortlichen des RSV Combahn nach der 1:3 Heimniederlage gegen Fancy anzusehen, hatte man sich doch gegen den Tabellenzweiten einen Punktgewinn erträumt!

“Das ist natürlich sehr schade, wir hatten uns vor dieser Rekordkulisse schon Chancen auf ein Unentschieden ausgerechnet und haben doch letztlich klar verloren. Man hat deutlich gesehen, dass diese sehr junge Mannschaft taktisch noch ein wenig zu unbedarft ist und sich gnadenlos hat auskontern lassen. Für uns gilt es nun, am 13. Spieltag Rostock unbedingt zu schlagen, um Platz 3 zurück zu erobern!”

Auf der rechten Rheinseite hingegen herrschte nach dem ersten Punktedreier seit dem 1. Spieltag grenzenlose Freude!

“Mit einem Auswärtssieg beim SV Kongo haben wir natürlich nicht gerechnet, auch wenn sich Kongo ähnlich wie wir in einer personellen Umbruchphase befindet. Die Veränderungen in der Startformation haben allesamt gegriffen, allen voran ist natürlich Emmanuel Freichel zu nennen, der an fast allen Offensivaktionen beteiligt war! Daneben sind der schon fast abgeschriebene Ludovic Baden, der sich eindrucksvoll in die Startelf zurückgemeldet hat, und unser überragender Dauerbrenner Maik Andre Kiep besonders herauszuheben. Kiep wurde als bisher einziger Spieler unseres Vereins in die Elf des Tages berufen – und das nun bereits zum 2. Mal in Folge! Wir haben uns vorgenommen, uns erhobenen Hauptes aus der Liga zu verabschieden, und dies war ein ganz wichtiger Sieg für unser Selbstbewusstsein und lässt uns ein wenig optimistischer in die Zukunft schauen.” 

Derweil gab es nach dem Abgang von Thomas Cronlund die nächsten zukunftsweisenden personellen Veränderungen: mit Rudi Hövel wird neben Luis Warnsloh ein weiterer etablierter Spieler die Bonner noch in dieser Saison verlassen. “Wir setzen auf den Flügelpositionen in bewährter Manier auf unseren Nachwuchs – mit Toygun, Veyer und Schabus haben wir drei hochtalentierte Spieler, die uns ausreichende Qualität für die kommende Saison hinter Flügelzange Gambs/Kiep bieten werden”. Und auch ein Neuzugang wurde vorgestellt:

Der Österreicher Gernot Rotter verstärkt ab sofort die Innenverteidigung der Agnostiker und soll zügig an die erste Mannschaft herangeführt werden. Er ist nach Porz, Müntefering, Freichel und zuletzt Gozhev der fünfte Neuzugang der Ära Vid Mitrov. 

 

 

 

 

Rudi Hövel spielt seit der 46. Saison in Bonn, kam über den Status eines Ergänzungsspielers aber nie hinaus – zu stark war die Konkurrenz von Holger Gams und Maik Andre Kiep. Andererseits war er dank seiner konstant guten Form stets ein zuverlässiger und wertvoller Ersatz, wenn Kiep oder Gambs einmal ausfielen. Rudi Hövel verlässt die Bonner zwar mit einer Bilanz von nur 20 Pflichtspielen (86 gesamt) und 4 Toren in 7 Saisons, wird den Fans der Agnostikern aber sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben. 

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8. Spieltag – Blick in die Zukunft

Die Verantwortlichen der Agnostiker Bonn wirkten nach dem 7. sieglosen Ligaspiel in Folge (2 U / 5 N) ernüchtert, aber gefasst.

Das rettende Ufer ist mit 5 Punkten Rückstand auf Platz 6 in eine Ferne entrückt, die zu erreichen nicht mehr realistisch erscheint – daher geht der Blick nach diesem Spieltag schon in die mittelfristige in Zukunft!

“Nach dieser erneuten Niederlage müssen wir realistischerweise für die kommende Saison in der 7. Liga planen. Wir werden daher den bereits angekündigten personellen Umbau des Kaders nun forciert umsetzen, um diesen zum Start der 53. Saison vollständig vollzogen zu haben. Für die kommenden 6 Spiele in geht es für uns jetzt darum, noch ein paar Punkte zu sammeln und uns ehrenvoll aus der Liga zu verabschieden.”

 

Und den Worten folgte dann auch gleich die erste Tat: zum Sonntagstraining wurde der erste Neuzugang für das neue Konzept der Bonner präsentiert: der Russe Sergey Gozhev soll angesichts der anstehenden Abgänge von Warnsloh und Cronlund das Mittelfeld der Agnostiker verstärken. Gozhev gilt als fleißiger sowie schnörkellos und konzentriert spielender Mittelfeldakteur und passt damit perfekt in das immer deutlicher werdende Anforderungsprofil des Trainers!

 

 

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Personelle Veränderungen

Überraschende Neuigkeiten gab es auf der traditionellen Pressekonferenz der Agnostiker Bonn am Abend vor dem Ligaspiel, als Trainer Vitrov, Geschäftsführer Kaplick und Manager Toaoneto gemeinsam vor die Mikrofone traten; letzter gab folgendes zu Protokoll: 

“Vid Mitrov, Domenik Kaplick und ich haben die Zeit zwischen Hin- und Rückrunde genutzt, um in Klausur zu gehen und uns grundsätzliche Gedanken zur sportlichen und wirtschaftlichen Zukunft der Mannschaft zu machen. Wir haben, unabhängig von der aktuellen sportlichen Situation, einige zukunftsweisende Entscheidung getroffen. Wir werden im Laufe der Rückrunde beginnen den Kader zu verschmalern und in der Folge schrittweise umzubauen, so dass Vid Mitrov seine erklärten Ziele, die Mannschaft defensiv zu stärken und neue taktische Variationen einzuspielen, mittelfristig auch umsetzen kann. Wir haben daher die Verträge mit Helge Rodeck und Andrzej Simienski aufgelöst, beide Spieler haben bei uns selbst für die 2. Mannschaft keine Zukunftsperspektive mehr. Zudem haben wir Luis Warnsloh und Thomas Cronlund aufgefordert, sich im Laufe der Rückrunde nach neuen Vereinen umzusehen; wir werden beiden keine Steine in den Weg legen, wenn die Ablösesumme unseren Vorstellungen entsprechen sollte; aus dem Erlös dieser Transfers werden wir dann einen Perspektivspieler für das Mittelfeld verpflichten.

Darüber hinaus werden unsere beiden altgedienten Veteranen Troje Dreizker und Rainer Jesse zeitnah neue Funktionen im Verein wahrnehmen – beide sind wichtige Integrationsfiguren für die Mannschaft und sollen in jedem Fall im Verein gehalten werden! Troje Dreizker wird zur kommenden Saison eine neue Aufgabe im Management übernehmen und Rainer Jesse wird Vid Mitrov künftig als Co-Trainer zur Seite stehen!” schloss der Manager seine Ausführungen. 

 

Luis Warnsloh ist seit der 46. Saison im Kader der Agnostiker, bis dato bestritt er 106 Spiele für die Bonner, davon 53 Pflichtspiele – aber nur einen geringen teil hiervon über die vollen 90 Minuten. Ursprünglich als möglicher Nachfolger für Troje Dreizker verpflichtet, gelang es ihm trotz seiner exzellenten spielerischen Anlagen nie, sich über einen längeren Zeitraum in der Startelf zu etablieren.

 

 

 

 

Thomas Cronlund wurde in der 49. Saison in Hinblick auf einen mittelfristig geplanten Generationswechsel im Mittelfeld verpflichtet. Trotz seiner recht universellen Einsetzbarkeit im Mittelfeld brachte er es nur auf 6 Pflichtspiele (insgesamt 42). Seine oft etwas phlegmatisch wirkende Spielweise in Verbindung mit starken Formschwankungen machen es wenig wahrscheinlich, dass er sich künftig bei den Agnostikern Bonn wird durchsetzen können.

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Ende der Hinrunde: zukunftsweisende Entscheidungen und ein Eklat beim RSV!

Am Abend vor dem letzten Spieltag der Hinrunde kam es, wie erst heute publik wurde, im Rahmen einer Strategiesitzung in Beuel zum Eklat! Gerüchten zufolge soll es zwischen Manager Toaoneto und Trainer Gunnar von Wallenstein zu einem wüsten Wortgefecht gekommen sein, nach welchem der Trainer das Vereinsgelände wutentbrannt verlassen hatte.

Erst kurz vor dem Anpfiff der Partie gegen Schüttdorf nahm der Manager hierzu Stellung – und überraschte die wartende Lokalpresse mit der Präsentation eines neuen Trainers: “Wir haben uns aufgrund unüberbrückbarer Differenzen mit sofortiger Wirkung Gunnar von Wallenstein getrennt. Wir sind mit der aktuellen Entwicklung der Mannschaft nicht zufrieden und zudem grundsätzlich unterschiedlicher Auffassung hinsichtlich der notwendigen Schritte, dies zu verbessern. Der RSV Combahn Beuel wird ab sofort von Romet Pringi trainiert.” Dem Esten Roomet Pringi eilt der Ruf voraus, ein Experte für die Weiterentwicklung junger Teams zu sein.

 


 

Nachdem das Thema “Trainerwechsel” abgehakt war, hellte sich die Miene von Manager Toaoneto auf und er kam zum zweiten Punkt seiner Mitteilung: “Außerdem haben wir heute eine weitere, zukunftsweisende Entscheidung getroffen und ein Jugendinternat eröffnet. Künftig wird sich der Nachwuchs des RSV Combahn aus den Reihen der Young Boys Gensem rekrutieren! Die Gensemer werden zusammen mit dem BBSC, der Jugendmannschaft der Agnostiker Bonn, in der Freien Bonn-Rhein-Sieg-Liga antreten.”

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6. Spieltag

Nach dem 1:1 gegen Kongo konnten sich die Agnostiker Bonn trotz des ersten Punktgewinns nach 3 Niederlagen in Folge nicht so recht freuen; Trainer Vid Mitrov nahm zu der Partie Stellung: Wir haben es heute in der Hand gehabt, uns gegen einen direkten Konkurrenten ein wenig von der Abstiegszone abzusetzen – was uns mit dem Unentschieden leider nicht gelungen ist! Wir haben uns zwar einige gute Torchancen erspielt, diese aber fahrlässig nicht verwertet, und mussten am Ende sogar mit einer Niederlage rechnen. Uns ist dann wenigstens noch der Ausgleich gelungen, so dass wir ein Abrutschen in die Abstiegszone zumindest für diese Woche verhindert haben. Wir werden versuchen, das Positive aus der Partie für die kommenden Aufgaben mitzunehmen!
Bemerkenswert war zudem, dass mit Ludovic Baden ausgerechnet ein bereits fast aussortierter Spieler den wichtigen Treffer zum 1:1 erzielte. Baden bestritt, nachdem er zuletzt sogar in den Freundschaftspielen nicht mehr in der Startformation zum Einsatz kam, seit über 1 Saison sein erstes Pflichtspiel und überzeugte auf Anhieb! Wie schon in der vergangenen Saison müssen die Routiniers, wenn es darauf ankommt, die Kohlen aus dem Feuer holen; der Generationswechsel wird wohl noch ein wenig warten müssen…

 

Der Schweizer Ludovic Baden (31) bestritt heute sein 133. Pflichtspiel für die Agnostiker Bonn und erzielte sein 26. Pflichtspieltor; zudem übernahm er nach der Auswechslung von R. Jesse zum 7. Mail die Kapitänsbinde der Bonner. 

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Neuzugang für die 52. Saison

Zum Auftakt der Saisonpause präsentierten die Agnostiker Bonn den ersten und vorerst auch einzigen personellen Neuzugang für die kommende Spielzeit, den 21-jährigen Schweizer Emmanuel Freichel.

“Wir sind sehr glücklich, diesen nicht ganz einfachen Transfer dann letztlich so zeitig vollzogen zu haben. Emmanuel Freichel ist ein junger Spieler mit einer glänzenden Perspektive, der unsere Optionen hinsichtlich des Generationswechsels im Mittelfeld mittelfristig deutlich erweitern wird. Die Transfersumme ist zwar hoch – und letztlich sogar ca. 150000€ höher als zuvor veranschlagt, aber der Spieler passt perfekt in unser in diesem Fall sehr spezielles Anforderungsprofil, so dass wir diese Investition guten Gewissens vertreten können. Weitere Transfers für die 52. Saison sind nicht geplant und auch nicht finanzierbar, wenn wir uns den Spielraum für künftig  notwendige Investitionen in den Kader nicht frühzeitig verbauen wollen.” erklärte Manager Toaoneto erschöpft nach dem Verhandlungsmarathon.