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6. Spieltag: Agnostiker Bonn erobern Platz 1

Nach 5 Siegen und nur 1 Niederlage stehen die Agnostiker Bonn nach dem 6. Spieltag auf Platz 1!

Nach 2 souveränen Auftritten, in denen die Bonner ihre Pflichtaufgabe gegen Rot Weiß Colonia (3:1) und den FC Pribn (4:1), überflügeln die Bonner dank der Punkteteilung der beiden direkten Konkurrenten am 6. Spieltag E-Town und die 11 Barbaren und stehen vor den beiden richtungsweisenden Duellen gegen die 11 Barbaren an der Spitze der Tabelle. In beiden Partien ragte Neuzugang Immanuel Sterk mit einer jeweils außerordentlich starken Leistung heraus und scheint spätestens nach den beiden Treffern gegen den FC Preibn endgültig bei den Agnostikern angekommen zu sein.  

Trainer Vid Mitrov zog eine positive Bilanz des bisherigen Saisonverlaufs, insbesondere auch aufgrund der bisher herausragenden Trainingsergebnisse der Defensivspieler. Nach dem erfolgreichen Generationswechsel auf den Flügelpositionen, wo Veyer und Schabus sich mittlerweile in jeder Hinsicht erfolgreich etabliert haben, kann der Trainer mittlerweile auch dem anstehenden Generationswechsel in der Defensive entspannter als noch vor einer Saison entgegen sehen. 

Wie gut die Chancen der Agnostiker Bonn sind, einen der beiden Aufstiegsplätze zu erreichen, oder ob man am Ende der Saison in die Relegation muss, wird man nach den beiden Duellen gegen die 11 Barbaren wohl etwas besser prognostizieren können. In jedem Fall wird man die Rückkehr in die 6. Liga angesichts mittlerweile 9 Punkten Vorsprung auf einen nicht-Aufstiegsplatz fest im Auge behalten können.  

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Saisonstart Agnostiker Bonn: 3 x hui und 1 x pfui

Nach dem geglückten Saisonauftakt setzten die Agnostiker ihre Siegesserie zunächst fort, erleiden bei der 0:3 Auswärtsniederlage bei Union-Günther aber einen herben und unerwarteten Rückschlag.

Insgesamt 3 Spieltage lang zelebrierten die Agnostiker Bonn erfolgreich die neue minimalistische Strategie von Trainer Vid Mitrov, getreu dem Motto “Die Null muss stehen und vorne haben wir Tage Gronhoj”. Sowohl gegen den FC Anschi Siegen wie auch gegen E-Town konnten sich die Agnostiker auf ihre starke Defensive und die Effektivität ihres neuen Sturmduos verlassen – und im Zweifel gibt es da ja auch noch den momentan überragenden Anthony Dehez als Garant für ein “zu Null”-Ergebnis. In beiden Partien zogen die Agnostiker wieder ihre zermürbende Defensivstrategie auf und hielten diese selbst im Angesicht der in beiden Partien fortgeschrittenen Spieldauer ohne eigenen Torerfolg konsequent durch – und wurden in beiden Fällen durch späte Tore belohnt. Gegen Anschi war es erneut Tage Gronhoj, der nach 80 Minuten zum 1:0 Endstand traf und gegen E-Town erzielte dann Immanuel Sterk in der 86. Minute seinen ersten Pflichtspieltreffer für die Agnostiker Bonn. Und so standen die Agnostiker nach dem 3. Spieltag mit 3 Siegen und 4:0 Toren auf Platz 1 der Tabelle!  

In der folgenden Partie musste man dann zum ersten mal bei einem der direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze antreten, der SpVgg Union-Günter – und die Hessen wiesen die Agnostiker Bonn überraschend deutlich in ihre Schranken. Alles, was in den vorangegangenen Partien noch reibungslos funktionierte, konnten die Mannen der Agnostiker Bonn in dieser Partie nie zum 100% abrufen, und genau diese kleinen Schwächen nutze der Gegner gnadenlos aus. Die 1. Halbzeit verlief zunächst wie gewohnt, wenn man auch deutlich mehr brenzlige Situationen zu überstehen hatte, als in den vorangegangenen Partien; in der 42. Minute erzielte Union dann aber den Führungstreffer und die Agnostiker lagen zum ersten mal in dieser Spielzeit zurück – und wussten darauf keine Antwort. Und als  Trainer Mitrov  nach 65 Minuten stellte auf eine etwas offensivere Ausrichtung umstellte und angesichts der drohenden Niederlage Ola Lövskär für einen Verteidiger einwechselte, brach die Agnostiker-Defensive auseinander und die Gastgeber legten noch zwei Treffer nach. Am Ende waren die Bonner chancenlos und mussten sich geschlagen geben. In der Tabelle rutschte man zwar auf Platz 3 ab, liegt jedoch nur 1 Punkt hinter Tabellenführer 11-Barbaren. 

“Das ist zweifellos ein herber Rückschlag – weniger durch die Niederlage als solche, sondern mehr durch das Zustandekommen. Dieser Rückschlag stellt unsere Strategie in keinster Weise in Frage, zeigt uns aber, dass wir noch viel Arbeit in dieser Saison vor uns haben, wenn wir am Ende einen Aufstiegsplatz erreichen wollen! Und im Grunde sind wir zum Erfolg verdammt, die Erwartungen der Fans sind nach dem enttäuschenden Finale der letzten Saison zurecht hoch, es gibt keine Ausreden mehr!” 

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RSV Combahn: Fehlstart in die 55. Saison

Mit nur 4 Punkten aus 4 Spielen und einem gegenüber der Vorsaison besorgniserregenden Verlust an Spielkultur und Form erleidet der RSV Combahn Beuel nicht nur einen klassischen Fehlstart, sondern hat auch die erste echte Krise der noch jungen Vereinsgeschichte zu bewältigen.

Nach der 0:3-Schlappe zum Saisonauftakt ließen die Beueler zunächst den 1. Saisonsieg gegen Außenseiter van den Dachs folgen und punkteten auch am 3. Spieltag bei Cosmos New York. In beiden Spielen überzeugten die Beueler allerdings keineswegs, insbesondere das 3:3 gegen Cosmos muss als Punktverlust gewertet werden, da die New Yorker nach einem fatalen Meldefehler nur mit 9 Spielern antreten durften. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit gelang es den Beuelern nie, Ruhe und Struktur in ihr Spiel zu bringen und so rettete man am Ende nach einer blamablen Leistung lediglich ein Unentschieden über die Zeit.

Nachdem auch noch Abwehrchef Wolf Scherhaufer verletzungsbedingt ausfiel stand der 4. Spieltag, an welchem man Tabellenführer Sülldorf empfing, schon vor dem Anstoß unter keinem guten Stern. Trainer Pringi versuchte mit die verlorene Abwehrqualität mit einem zusätzlichen Verteidiger auszugleichen und nominierte für Scherhaufer die beiden formschwachen Sander und Goddeck in der Innenverteidigung – mit verheerenden Folgen. Die Abwehr der Beueler bot von der 1. Spielminute an eine desolate Leistung und man lag nach gerade einmal 7 Minuten bereits mit 0:2 in Rückstand. Alleine Torwart Karl Ludwig Kulick war es zu verdanken, dass der RSV nicht schon in der 1. Halbzeit jede Hoffnung auf einen Punktgewinn begraben musste: zunächst parierte er bei Stand von 0:2 einen Strafstoß der Sülldorfer und hielt danach den RSV mit gleich mehreren sensationellen Paraden im Spiel. Zunächst rächten sich die zahlreichen vergebenen Chancen der Gäste, denn dem RSV gelangen völlig überraschend mit den beiden einzigen Entlastungsangriffen der 1. Spielhälfte 2 Tore, so dass man mit einem überaus glücklichen Unentschieden in die Halbzeit gehen konnte.

Nach dem Wiederanpfiff nahm das Verhängnis allerdings weiter seinen Lauf: die offensichtlich überforderten Spieler des RSV versuchten einzig, den Gegner vom eigenen Tor fern zu halten, was angesichts der desolaten Innenverteidigung als wenig erfolgversprechende Taktik herausstellte. Schnell gelang den Sülldorfern die erneute Führung, die man sich dann auch nicht mehr nehmen ließ. Die Einwechslungen und taktischen Umstellungen von Trainer Pringi im Verlauf der 2. Hälfte fruchteten nicht mehr und so hatten es die Beueler am Ende erneut Torwart Kulick zu verdanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.

Sollte sich dieser Abwärtstrend bei den Beuelern fortsetzen, könnte die Lage für den Verein durchaus heikel werden; mit einem direkten Abstieg ist zwar angesichts der direkten Konkurrenz um den Klassenerhalt wohl nicht zu rechnen, aber selbst der aktuell 5. Tabellenplatz würde nach der Ligareform dem RSV ein Relegationsspiel gegen den Abstieg bescheren. Zudem verschärft sich durch das Ausbleiben sportlicher Erfolge die finanzielle Situation des Clubs weiter, da durch sinkende Zuschauerzahlen die insbesondere durch das neue Spezialistensystem deutlich gestiegenen laufenden Kosten die dringend benötigten Einnahmen auffressen. Mit einem Saisonüberschuss, der relevante Aktivitäten auf dem Transfermarkt zulassen würde, ist schon zum jetzigen Zeitpunkt für die laufende Spielzeit nicht mehr zu rechnen.

Erstmals wird daher im Umfeld des RSV Combahn vorsichtige Kritik an Trainer Roomet Pringi laut -und dies auch angesichts der außerordentlich schwachen Auftritte von Neuzugang Marvin Jensterle; der neue Spielmacher des RSV war der absolute Wunschspieler Pringis und aufgrund der hohen Ablösesumme einziger Neuzugang für die laufende Spielzeit. Bis dato präsentiert sich Jensterle allerdings als Schatten seiner selbst…

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Rückblick auf die 18. Saison der Bonn – Rhein-Sieg Jugendliga

Am Ende der 18. Saison ziehen beide Teams aus Bonn eine positive Bilanz – insbesondere die Gensemer spielten eine überraschend starke Saison!

Die Young Boys Gensem beenden die Saison auf einem überraschend starken 2. Platz und übertreffen damit das selbstgesteckte Saisonziel (Platz 5) nach einer in allen Belangen fast perfekten Saison deutlich. Zwar verlorenen die Gensemer am 11. Spieltag durch ein 1:1 gegen die BMP Rookies weitere 2 Punkte auf Oranjes, so dass auch die folgenden 2 Siege nicht mehr ausreichten, um den späteren Meister noch abzufangen, konnten aber die Verfolger auf Distanz halten und die Vizemeisterschaft schon am 13. Spieltag feiern, bevor man im bedeutungslos gewordenen letzte Saisonspiel gegen die Nachwuchssäufer knapp unterlag. Damit feierten die YBG neben der besten Platzierung der Vereinsgeschichte (zuvor Platz 8 und 6) zudem erstmalig eine Platzierung vor dem Lokalrivalen BBSC. Ein wichtiger Faktor für diese starke Leistung war sicherlich auch das enorm erfolgreiche Scouting der Gensemer und die dank des jungen Alters der meisten Spieler geringe Fluktuation im Kader. Zum Ende der 18. Saison verließ lediglich Spielmacher Sascha Maximilian Rott den Verein,  des weiteren ist mit einer baldigen Beförderung von Supertalent Rickard Maderbacher in die 1. Mannschaft zu rechnen; darüber hinaus wird der Kader für die kommende Saison sich voraussichtlich kaum verändern. Als Folge des effektiven Scoutings und in Hinblick auf die steigenden Kosten für die Infrastruktur des RSV Combahn wird Gensem daher in der kommenden Spielzeit nur 2 Scouts beschäftigen. Für die 19. Saison ist, dank des auf allen Positionen ausgeglichen stark besetzten Kaders, eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte das erklärte Ziel.

Aber auch der BBSC kann sich über ein zufriedenstellendes Saisonergebnis freuen – zumindest sportlich. Nach dem verheerenden Absturz in der 16. und dem sagenhaften Comeback inklusive Titelgewinn in der 17. Saison wagte niemand so recht die Leistungsfähigkeit der Beueler zu prognostizieren. Eine Titelverteidigung galt angesichts des qualitativ ausgedünnten Kaders als nahezu ausgeschlossen und entsprechend schwach startete der Titelverteidiger in die Saison. Aber schon bald stabilisierten die Beueler ihre Leistungen, etablierten sich in der oberen Tabellenhälfte und konnten dank eines Schlussspurtes mit 3 Siegen in Folge sogar noch die Nachwuchssäufer abfangen und den 3. Tabellenplatz erobern. Dies ist umso erstaunlicher, als dass die Phase ausbleibender Scountingerfolge sich auch in dieser Spielzeit unvermindert fortsetze und die Beueler altersbedingt aus dem Kader ausscheidende Spieler nicht adäquat ersetzen konnten. In der Rückrunde spielte der BBSC durchgehend mit dem quasi letzten Aufgebot und musste Ausfälle stets durch kreative Aufstellungen kompensieren. Mittlerweile wagt niemand im Club mehr eine Prognose, wie lange diese Scouting-Flaute noch anhalten wird,  alle Maßnahmen wie das Auswechseln der Scouts und die Talentsuche in anderen Regionen sind wirkungslos verpufft. Da im Laufe der 19. Saison allein 5 weitere aktuelle Stammspieler und Leistungsträger altersbedingt ausscheiden werden und man zudem Stürmertalent Leon Hegyi eventuell auch schon in der kommenden Saison in die 1. Mannschaft abgeben wird, ist eine Prognose der sportlichen Leistungsfähigkeit des BBSC erneut nahezu unmöglich. Selbstredend ist das Minimalziel des BBSC dennoch eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. 

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Abschlusstabelle der 18. Saison der Bonn – Rhein-Sieg Jugendliga

Abschlusstabelle

  Mannschaft 

Sp

S

U

N

T+

T–

±

Pkt

1.

Oranjes

14

11

0

3

52

19

+33

33

2.

Young Boys Gensem

14

8

3

3

38

13

+25

27

3.

Beverly Beuel Soccer Club

14

8

2

4

41

25

+16

26

4.

Die Nachwuchssäufer

14

8

2

4

36

24

+12

26

5.

Young Boys Junkersdorf

14

5

3

6

34

31

+3

18

6.

Hanf 7-40-11-U-18

14

4

3

7

28

26

+2

15

7.

BMP Rookies 07

14

3

5

6

24

20

+4

14

8.

Jungaktivisten Sieglar

14

0

0

14

3

98

-95

0

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Agnostiker Bonn: Pokalaus in der 2. Runde und ein Abschied!

Die Agnostiker Bonn scheiden trotz starkem Auftritt am Ende mit einem deutlichen 1:4 gegen den Lokalrivalen Hajduk Bonn aus dem Pokal aus.

Die Agnostiker waren mit einer Mischung aus Stamm- und Ergänzungsspielern angetreten und verkauften sich gegen den Favoriten dennoch über lange Zeit ausgesprochen gut, hatten nach dem etwas unglücklichen 1:2 Rückstand nach 45 Minuten in der 2. Halbzeit sogar mehrfach die Chance auszugleichen. Erst als die Agnostiker in der Schlussphase das Risiko erhöhen mussten und auf 4-3-3 umstellten, schlug Hajduk noch zweimal eiskalt zu und erhöhte auf den Endstand von 1:4. Den Agnostikern entgeht damit, wie fast schon gewohnt, der Einzug in die lukrative 3. Pokalrunde.

Daneben wurde eine etwas überraschende Personalie verkündet: Renato Felix verlässt nach 6 erfolgreichen Saisons und 90 Pflichtspielen die Bonner!

Screenshot_2014-04-23-22-01-48~2Der 29jährige mexikanische Außenverteidiger und Standardspezialist konnte als langjähriger etatmäßiger Standardschütze in den Saisons 50 und 51 sogar die Torjägerkrone der Liga erringen und ist bis heute der teuerste Defensivspieler (1,2 Mio €) der Agnostiker Bonn. Zuletzt wurde er jedoch als Standardschütze von Emmanuel Freichel und Tage Gronhoj abgelöst und konnte nach der Umstellung von der 3er auf eine 5er Abwehrkette in Verbindung mit hohem Pressing und schnellem Konterfußball seine Stärken als klassischer Außenverteidiger nicht mehr wie zuvor zur Geltung bringen. Zudem dürfte sein Abschied als Einleitung des anstehenden Generationswechsels in der Abwehr zu deuten sein.

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1. Spieltag: Agnostiker starten erfolgreich in die 55. Saison!

Die Agnostiker Bonn gewinnen nach dem Einzug in die 2. Pokalrunde auch das 1. Ligaspiel und starten erfolgreich in die neue Spielzeit!

In beiden Partien war die im Vergleich zum Vorjahr noch defensivere taktische Ausrichtung der Bonner eindrucksvoll zu bestaunen. In der 1. Runde des Pokalwettbewerbs  trafen die Agnostiker mit Alemannia Aachen auf einen Gegner, mit dem man sportlich auf Augenhöhe agierte. In einer aufgrund der defensiven Ausrichtung der Bonner ereignisarmen Partie mühten sich die Aachener um Spielkontrolle, alle Versuche versandeten jedoch trotz 75% Ballbesitz vor dem Abwehrbollwerk der Agnostiker, die ihrerseits eine von insgesamt nur 2 Offensivaktionen der 1. Halbzeit durch Torjäger Gronhoj erfolgreich zum 0:1 Pausenstand abschlossen. Kurz nach der Pause bestrafte die Heimelf dann aber die einzige Unaufmerksamkeit der Gäste mit dem 1:1-Ausgleichstreffer. Da die Bonner ihrer Taktik treu blieben und die Aachener sich zunehmend müde liefen, blieb die anschließende Verlängerung ohne nennenswerte Ereignisse und das Spiel musste im Elfmeterschießen entschieden werden. Hier avancierte Agnostikertorwart Anthony Dehez dann zum Matchwinner: die Standardexperten aus Bonn verwandelten ihre Penaltys souverän, während die Aachener nur einen von vier Elfmetern erfolgreich versenken konnten, weil Dehez gleich zwei mal mit phantastischen Paraden seinen Kasten sauber hielt! Die Agnostiker Bonn haben damit das erste sportliche Etappenziel erreicht und ziehen in die 2. Pokalrunde ein. 

Das nachfolgende erste Ligaspiel gegen die taktisch ebenfalls defensiv ausgerichteten Miesdorfer entwickelte sich dann erwartungsgemäß zu einer Geduldsprobe: beide Teams belauerten sich im Mittelfeld, ohne ein unnötiges Risiko eingehen zu wollen und so blieben sportliche Höhepunkte Mangelware. Die Bonner behielten aber trotz des 0:0 Pausenstandes und ungeachtet der Heimpremiere vor fast 28.000 Zuschauern sowohl die Ruhe als auch ihre taktische Marschroute und wurden dank eines Doppelschlags von Schabus und Gronhoj in der 53. und 54. Spielminute für ihre Disziplin belohnt und brachten die Führung danach souverän über die Zeit. 

Man hat die Agnostiker Bonn in der Vergangenheit sicherlich schon spektakulärer und attraktiver, aber selten effektiver als dieser Tage spielen sehen. 

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Agnostiker Bonn: Bilanz der 54. und Ausblick auf die 55. Saison

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1. Spieltag: RSV Combahn verpatzt des Saisonstart!

Nach dem nicht unerwarteten Ausscheiden aus dem Pokal folgte zum Ligaauftakt eine herbe 0:3-Schlappe bei Bremen Neustadt und die Beueler finden sich nach dem 1. Spieltag überraschend auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

So hatten sich die Beueler den Saisonauftakt sicherlich nicht vorgestellt: nach der 0:3-Niederlage und einem eher schwachen Auftritt gegen Neustadt Bremen stehen die Bonner auf dem 8. Tabellenplatz! Der RSV bekam über die kompletten 90 Minuten keinen Zugriff auf das Spiel und Bremer unterband das sonst so gefürchtete Konterspiel der Beueler nahezu vollständig. 

“Das war natürlich ein wenig erfreulicher Start in die Saison, aber wir haben heute auch immerhin gegen den Top-Favoriten der Liga gespielt. Die Mannschaft spürt jetzt tatsächlich zum ersten mal wirklichen Erfolgsdruck, die Erwartungen der Fans sind gestiegen und wenn wir am kommenden Spieltag keine 3 Punkte einfahren, hätten wir wirklich einen echten Fehlstart hingelegt!”

Zuvor war der RSV wie schon im Vorjahr bereits in der 1. Runde aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden, hatte hier aber eine überzeugende Vorstellung abgeliefert und war dem letzte Saison noch in der 6. Liga spielenden Gegner aus München erst im Elfmeterschießen unterlegen. In der regulären Spielzeit hatten die Mannen des RSV mit einer aufopferungsvoll kämpferischen Leistung dagegen gehalten, RB München in die Verlängerung gezwungen und sogar den ein oder anderen erfolgversprechenden Konter ausgespielt. In der Verlängerung erhöhte der Favorit dann deutlich den Druck, Combahn stand mit dem Rücken zur Wand und es war, wie auch schon in der regulären Spielzeit, ein ums andere Mal Torhüter Karl Ludwig Kulick, der mit phantastischen Paraden die Beueler vor einem Rückstand bewahrte. Stehend k. o. schleppten sich die Beueler ins Elfmeterschießen und schieden, nachdem Waldhof, Pollmann und Kulick ihre Elfmeter verschossen hatten, am Ende aber aus. Insgesamt überzeugten die Beueler jedoch und demonstrierten eindrucksvoll, dass sie durchaus dazu in der Lage sind, auch einem guten Siebtligisten ein Unentschieden abzutrotzen!

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RSV Combahn: Saisonbilanz und Ausblick auf die 55. Saison

Nach einer phantastischen Saison, die alle Erwartungen weit übertroffen hat, zog Manager Toaoneto Bilanz:

“Der Erfolg der Mannschaft kann nicht hoch genug bewertet werden, das Team hat herausragendes geleistet! Wir haben mit außergewöhnlicher Konstanz über die gesamte Saison hinweg ein phantastisches sportliches Ergebnis erreicht, nochmal 6 Punkte mehr als in der 53. Saison eingefahren und die Vizemeisterschaft geholt! Und auch wirtschaftlich war die Saison ein voller Erfolg, wir haben den angepeilten Saisonüberschuss auf 614.000€ verdoppeln können und es uns daher sogar leisten, das Stadion um 3000 Plätze auszubauen – eine wichtige Investition in die Zukunft des Vereins! Darüber hinaus ist der Kader ungemein ausgeglichen und wir haben uns in der Offensive weiter verbessern können. Es gibt, ohne jede Übertreibung, tatsächlich nichts, was in der abgelaufenen Saison besser für uns hätte laufen können, und das honorieren auch unsere Fans: am 13. Spieltag der Saison konnten wir den 1000. Fan in unserem Fanclub begrüßen! Und die Mannschaft hat, insbesondere angesichts des jungen Durchschnittsalters unserer 1. Mannschaft, ihre maximale Leistungsfähigkeit sicherlich noch lange nicht erreicht – wir blicken also mit größtem Optimismus in die Zukunft!”

Nach diesem euphorischen Statement formulierte der Manager direkt auch die Ziele und Erwartungen für die kommende, 55. Saison:

“Die 55. Saison wir sicherlich erneut eine große Herausforderung für uns sein und wir werden einen vergleichbaren Erfolg wie in den beiden vergangenen Saison nur erzielen können, wenn die Mannschaft weiterhin permanent an ihrem oberen Leistungslimit agiert. Wir haben mit Marvin Jensterle einen neuen Spielmacher verpflichtet, der zudem ein exzellenter Standardschütze ist und im Grunde das letzte kleine Puzzleteil für einen in allen Bereichen ausgeglichenen Kader für uns darstellt. Wir haben uns für diesen Transfer finanziell an die Decke gestreckt und nach dieser Investition von 612.000€ sind weitere Spielerzugänge für die kommende Spielzeit weder geplant noch finanziell realisierbar. Wirtschaftlich können wir kein ganz so üppiges Ergebnis erwarten, der Kader ist teurer geworden und wir müssen deutlich mehr Geld für Fachpersonal (Medizinische Abteilung, Trainerstab etc.) ausgeben, als noch in der 54. Saison. Wir peilen daher für die 55. Saison lediglich leicht positives Ergebnis von ca. 100.000€ an und  bewegen uns damit deutlich unterhalb der wirtschaftlichen Potenz der meisten unserer Ligakonkurrenten. Aber unser wichtigstes Erfolgskriterium ist kommende Saison ohnehin die sportliche Weiterentwicklung des Kaders, wir müssen, um unser Konterspiel noch erfolgreicher einsetzen zu können, einerseits Defensivverhalten trainieren und andererseits das schnelle Umschalten weiter verfeinern. 

Nach 2 Spielzeiten unerwarteter Erfolge werden die vielleicht größten Herausforderungen für uns sein, einerseits mit dem durch die gestiegenen Erwartung des Umfeldes aufkommenden Druck zurecht zu kommen und andererseits, angesichts der nach 2 Spielzeiten aufkommenden Routine keinen Raum zu geben, sondern die Spannung permanent hoch zu halten. Minimalziel ist in jedem Fall das erneute Erreichen der oberen Tabellenhälfte, wobei Platz 3 schon ein realistisches und wünschenswertes Ziel ist. Die Saison wird ohnehin bis zum letzten Spieltag spannend bleiben, da sich dank der neuen Relegationplätze für Auf- und Abstieg kaum ein Team allzu früh mit dem Erreichten wird zufrieden geben können. “

Jensterel, Marvin

Marvin Jensterle (22) verstärkt den RSV Combahn Beuel ab der 55. Saison; er ist mit einer Ablösesumme von 612.000€ der mit Abstand teuerste Transfer der Vereinsgeschichte!

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Die Agnostiker Bonn straucheln auf der Zielgeraden und verpassen den Aufstieg!

Am letzten Spieltag verspielen die Agnostiker Bonn in einem Herzschlag-Fernduell gegen Willinghaus noch den sicher geglaubten Aufstieg durch ein enttäuschendes 1:1 gegen Außenseiter E-Town.

Am 10. Spieltag ging es aber zunächst auswärts gegen Tabellenführer Marzahn – ein Spiel, in welchem sich die Bonner angesichts der zuletzt mäßigen Leistungen wenig Chancen ausrechnen konnten. Aber dank einer taktischen Meisterleistung gelang den Agnostikern ein sensationeller 3:1-Sieg, bei welchem sich die dank Neuzugang Tage Gronhoj neu gewonnene Torgefährlichkeit der Bonner erstmals auszahlte! Zunächst stocherte Gronhoj nach einer Hereingabe des erneut überragenden Maik Andre Kiep den Ball in Torjäger-Manier zum 1:1-Ausgleich über die Linie und vollendete dann in der 71. Minute einen schulbuchmäßigen Konter der Bonner zum vorentscheidenden 3:1!

Am 11. Spieltag besiegte man Gera souverän mit 5:1 und konnte sich angesichts eines 2:2 von Verfolger Willinghaus sogar ein wenig  von Platz 3 absetzen. Bemerkenswert war in dieser Partie der Hattrick von Martin Ulrich Dinkelsbühler, der bis zu diesem Spiel als Torschütze kaum in Erscheinung getreten war. Es war ihm eindeutig anzumerken, dass er von der Anwesenheit Gronhojs (ebenfalls 1 Tor) profitierte und erstmals in dieser Saison hatten man den Eindruck, dass die Agnostiker über ein schlagkräftiges Angriffsduo(!) verfügten. 

Doch die Ernüchterung folgte unmittelbar am nächsten Spieltag, als man sich mit 1:3 bei Miesdorf geschlagen geben musste und die zeitgleich siegreichen Willinghausener wieder bis auf 1 Punkt an die Agnostiker Bonn heranrücken konnten. Am vorletzten Spieltag gab es keine großen Veränderungen in der Tabellensituation, die Agnostiker schossen Absteiger Arsenal mit 10:0 erwartungsgemäß ab, während Willinghaus ein knappes 1:0 gegen Miesdorf über die zeit rettete. Bemerkenswert waren allerdings die 6 Tore von Tage Gronhoj, der sich in blendender Verfassung präsentierte und nicht zu bremsen war; Gronhoj hatte damit bereits 10 Tore in seinen bisherigen 5 Pflichtspielen für die Bonner auf dem Konto! Ein Nebeneffekt des Kantersieges war zudem, dass man gegenüber Verfolger Willinghaus bei nur 1 Punkt Vorsprung nun zumindest über das deutlich bessere Torverhältnis verfügte, so dass man bei Punktegleichstand am Ende dank des besseren Torverhältnisses Platz 2 würde verteidigen können. 

Am 14. Spieltag kam es dann zum Showdown zwischen den Agnostiker Bonn, die zu hause gegen E-Town antreten durften, während Willinghaus auswärts bei Gera versuchen musste, noch mindestens 2 Punkte auf die Bonner gut zu machen. Und es entwickelte sich ein dramatisches Fernduell: während die Bonner sich schwer taten und sichtbar gehemmt wirkten, ging Willinghaus offensiv zu Sache und bereits nach 18 Minuten in Führung, verlor diese Führung aber bereits 5 Minuten später wieder durch einen Abwehrschnitzer, den Gera zum 1:1 -Ausgleich nutzen konnte. Bis zum Ende der 1. Hälfte erarbeitete sich Willinghaus noch weitere hochkarätige Torchancen, konnte aber keine nutzen, so dass die Agnostiker, denen selber bis dahin kaum ein erfolgversprechender Angriffszug gelungen war, Tabellenplatz 2  somit bis zur Halbzeit verteidigt hatten. Es ging in die 2. Halbzeit und nachdem sich zunächst auf beiden Plätzen kaum etwas erwähnenswertes ereignete, begann ab der 68. Minute ein dramatisches Finale: in der 68. Minuten erzielte Willinghaus das 2:1 und überflügelte Bonn in der Tabelle, Trainer Vid Mitrov reagierte sofort und brachte mit Daniel Müntefering einen 3. Stürmer in die Partie und nur 4 Minuten später (72.) gelang Kajo Holzminden der ersehnte Führungstreffer für die Bonner – der 1-Punkte-Vorsprung war wieder hergestellt. Und als in der 83. Minute Gera den Ausgleichstreffer gegen Willinghaus erzielte, stellte wohl mancher Bonner gedanklich schon den Sekt kalt… allerdings nur 2 Minuten lang; dann nämlich vertändelte Dinkelsbühler den Ball und leitete damit den ersten(!) gefährlichen Angriff für E-Town ein, der zum Entsetzen der Bonner prompt zum Ausgleich führte. Und ebendieses Entsetzen steigerte sich nochmals, als man nur 1 Minuten später aus Gera vom 3:2 Führungstreffer der aufopferungsvoll kämpfenden Willinghausener erfuhr… 4 Minuten vor Spielende stand Willinghaus plötzlich auf Platz 2 und die Agnostiker Bonn fanden sich jenseits der Aufstiegsränge wieder. 

Und dabei blieb es auch bis zum Schlusspfiff, der Spieler, Fans und Verantwortliche des Agnostiker Bonn in ungläubiges Entsetzen stürzte – man hatte den insgesamt 3. Aufstieg in die 6. Liga verspielt. 

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RSV Combahn erreicht nach einer überragenden Saisonleistung Platz 2!

Nach dem sensationellen 3. Platz in der Vorsaison verbessert sich Außenseiter Combahn Beuel nochmals um 1 Platz und holt völlig überraschend die Vizemeisterschaft!

Am 9. Spieltag erlitten die Beueler aber zunächst eine herbe 0:4-Heimschlappe gegen Cosmos New York, dem man einen Pflichtsieg gegen Ronnyself folgen ließ und somit am 11. Spieltag mit  5 Punkten Rückstand zum Spitzenspiel den souveränen Tabellenführer SpVgg Knabenchor empfing. Und wie bereits im Hinspiel entwickelte sich eine ausgesprochen spannende und hochklassiger Partie, in welcher die Gäste bereits nach 2 Minuten den Führungstreffer erzielten, Combahn aber die Ruhe bewahrte und der eigenen taktischen Linie treu blieb – und hierfür belohnt wurde! Durch einen Doppelschlag in der 78. und 81. Minuten gingen die Beueler in Führung und brachten das 2:1 über die Zeit. Am Ende hatte man der etwas konsternierten SpVgg Knabenchor die 2. Saisonniederlage beigebracht und war wieder bis auf 2 Punkte an den Tabellenführer herangerückt. 

In der Folge leistete sich Knabenchor allerdings keine weiteren Ausrutscher mehr und holte mit 12 Siegen und 2 Niederlagen die hochverdiente Meisterschaft und schaffte damit den Aufstieg in die 7. Liga. Der RSV Combahn leistete sich nach 2 weiteren Siegen am 14. Spieltag angesichts 5 Punkten Vorsprung auf Verfolger Sülldorf noch die 3. Saisonniederlage (2:3 gegen Schöneiche) und sicherte sich Tabellenplatz 2.

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10. Spieltag: Höhenflug der YB Gensem hält an, der BBSC stabilisiert und revanchiert sich!

Auch nach 10 Spieltagen der aktuell 18. Saison hält der Höhenflug der Young Boys Gensem unvermindert an, aber auch der BBSC hat sich stabilisiert und aktuell belegen die beiden Beueler Klub erfreulicherweise die Plätze 2 und 3.

Nach dem Triumph im Lokalderby feierten die Gensemer am 6. Spieltag nach einer taktisch herausragenden Leistung einen 3:0 Auswärtserfolg beim Tabellenführer Oranjes und eroberten dann zum Ende Hinrunde nach einem erneut überragenden 4:0-Erfolg gegen Hanf sogar die Tabellenführung, nachdem Oranjes überraschend bei den Nachwuchssäufern unterlegen war. Ab da entwickelte sich ein Zweikampf um die Tabellenführung zwischen Gensem und den Oranjes: am 8. Spieltag reichte es für die YBG nur zu einem Unentschieden gegen Hanf, worauf Oranjes wieder vorbeiziehen konnte. Am 9. Spieltag kam es dann zum mit Spannung erwarteten direkten Duell der beiden Kontrahenten und die Gensemer spielten noch stärker als in der Hinrunde auf und zerlegten in einer mitreißenden Partie den überraschend chancenlosen Gegner erneut mit 3:0!

Am 10. Spieltag kam es dann erneut zum Aufeinandertreffen der beiden Beueler Nachwuchsteams – ein Duell, in welchem nach dem bisherigen Saisonverlauf die YBG erstmals als Favorit antrat! Den Jungs des BBSC gelang es jedoch, mit einer starken Leistung den Gensemern den Schneid abzukaufen und so siegten diese am Ende überraschend souverän mit 2:0! Gensem büßte die Tabellenführung erneut ein und Beuel schob sich auf Platz 3 der Tabelle vor. Dieser Sieg war umso bemerkenswerter, als die Beueler ganz im Gegensatz zu den Gensemern personell seit Wochen auf Reserve fahren und angesichts ausbleibender Scoutingerfolge und des altersbedingten Ausscheidens einiger Leistungsträger nur noch mit Mühe 11 ligataugliche Spieler auf den Platz bringen können.

Die verbleibenden 4 Spieltage versprechen in jedem Fall große Spannung – einerseits im Kampf um den Titel, in den auch die beiden Verfolger (BBSC, Nachwuchssäufer) noch eingreifen können, und andererseits auch im direkten Duell der beiden Beueler Klubs, in welchem es den YB Gensem erstmals gelingen kann, am Ende eine Platzierung vor dem etablierten BBSC zu erreichen!

 

Tabelle 10. Spieltag

1.
Hoch
10
7 0 3 32 15 +17 21
2.
Hinab
10
6 2 2 26 11 +15 20
3.
Keine Änderung
10
5 2 3 29 19 +10 17
4.
Keine Änderung
10
5 2 3 22 18 +4 17
5.
Hoch
10
4 2 4 26 23 +3 14
6.
Hinab
10
4 1 5 26 20 +6 13
7.
Hinab
10
3 3 4 22 15 +7 12
8.
Keine Änderung
10
0 0 10 3 65 -62 0
0

5. Spieltag: Titelverteidiger BBSC schwächelt, YBG vor “Wachablösung”?

Nach 5 Spieltagen der 18. Saison ist es Zeit für ein erstes Zwischenresümee: während Titelverteidiger BBSC einen klassischen Fehlstart erlitt, starten die YB Gensem erfrischend gut in die Saison!

Nach dem Pflichtsieg gegen Neuling Sieglar und einem Unentschieden bei dem Rookies schienen die Beueler zunächst an die gute Form der Vorsaison anknüpfen zu können; dann folgten aber 2 Niederlagen gegen Hanf und die Oranjes und der Absturz in die untere Tabellenhälfte. Nahezu spiegelverkehrt starteten die Gensemer in die Spielzeit: nach einer enttäuschenden Heimschlappe gegen die Nachwuchssäufer zum Auftakt folgte ein 2:2 gegen Junkersdorf – nur 1 Punkt statt 4-6 Punkte gegen zwei Mannschaften, die man in der Tabelle in dieser Saison gerne hinter sich lassen wollte. Am 3. Spieltag folgte ein Pflichtsieg gegen die Außenseiter aus Sieglar – und damit hatte man bereits alle Hinrundenspiele gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den avisierten Platz 5 absolviert; nun folgten die Spiele, in denen Gensem selber als klarer Außenseiter antreten musste. Umso größer war daher die Überraschung, als man 2:1 bei den BMP Rookies siegte und in der Tabelle erstmals Lokalrivale BBSC überflügelte!

Am 5. Spieltag kam es dann zum insgesamt 5. Aufeinandertreffen der beiden Bonner Klubs – und es wurde ein denkwürdiges Spiel: bis zur 40. Minute spielte sich das Geschehen zwischen diesen beiden defensiv ausgerichteten Mannschaften fast ausschließlich im Mittelfeld ab, bis sich zum Ende der Halbzeit die Ereignisse plötzlich überschlugen: ein Stockfehler im Gensemer Mittelfeld bescherte den Beuelern plötzlich eine Großchance, die Doerk Balk aber ungenutzt ließ. Im direkten Tempogegenzug verpasste dann wiederum Krakowiecki den Führungstreffer für die Gensemer, die nun wiederum selber ausgekontert wurden – und dieses Mal fiel auch ein Treffer: Cornelius Thunn erzielte das 1:0 für den BBSC und stellte damit vorerst die alte Rangordnung wieder her! Die 2. Hälfte begann wie die Erste, zumal der BBSC nun noch abwartender spielte und Gensem einfach keine Lücke im Beueler Abwehrbollwerk fand. Nach 60. regierte der Trainer der YBG, brachte einen 3. Stürmer und richtete das Spielsystem deutlich offensiver aus – mit der Folge, dass Beuel nun jede Menge Platz zum Kontern hatte gleich mehrere Chancen zum vermutlich vorentscheidenden 2:0 ungenutzt ließ. Mitten in diese Drangperiode hinein fiel dann völlig überraschend nach einem glänzenden Sololauf von Falko Schoefboeck der Ausgleich – und plötzlich spielten die Gensemer wie aus einem Guss und setzten Beuel massiv unter Druck. Nur 4 Minuten später erzielte die YBG den 2:1 Führungstreffer und brachte die Führung gegen sichtlich angeschlagene Beueler über die letzten Minuten und revanchierten sich für die beiden Niederlagen in der vergangenen Saison.

Man darf schon heute sehr gespannt auf das Rückspiel sein – sollte Gensem dieses ebenfalls gewinnen, ist es sicher nicht zu hoch gegriffen, von einer Art Wachablösung zu sprechen!

Die Gensemer haben nach zuletzt ausgezeichneten Scoutingerfolgen aktuell den besten Spielerkader der Vereinsgeschichte und peilen nun eine Platzierung in der obere Tabellenhälfte an, während die Beueler in dieser Spielzeit wohl kleinere Brötchen backen müssen und die Saison im Grunde bereits zu diesem Zeitpunkt abhaken können; Ziel des BBSC kann es nur sein, schnellstens ein paar gute Nachwuchsspieler zu rekrutieren um für die kommende Saison wieder einen schlagkräftigen Kader aufbieten zu können!

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9. Spieltag: skandinavische Wochen in Bonn!

Dank eines glanzlosen 2:0-Erfolgs gegen die Rocket Kickers erobern die Agnostiker Bonn den 2. Tabellenplatz zurück. Im Mittelpunkt des Interesses standen dieser Tage allerdings eher die beiden Neuzugänge der Bonner.

Innerhalb weniger Tage reagierten die Agnostiker auf die sich anbahnende sportliche Krise mit zwei ungewohnt spektakulären Transfers! Zunächst sicherte man sich für knapp 1 Millionen Euro die Dienste des schwedischen Angreifers Ola Lövskär, um zur allgemeinen Überraschung nur kurze Zeit später ebenfalls die Verpflichtung des Dänen Tage Gronhoj (1,38 Mio €) für die gleiche Spielposition zu verkünden. Damit haben die Bonner im Sturmzentrum massiv aufgerüstet und eine enorme Konkurrenzsituation geschaffen. Man darf auf den Effekt gespannt sein!

“Wir haben uns für die beiden Transfers finanziell bis an die Decke gestreckt, aber die zuletzt schwachen Leistungen unserer Offensivabteilung haben uns kaum eine andere Wahl gelassen. Beide Spieler müssen sich natürlich erst einmal in der Mannschaft akklimatisieren, aber gerade bei Tage Gronhoj sind wir optimistisch, dass er schon recht kurzfristig die erhoffte Verstärkung bringen kann. Gronhoj hat, auch wenn ihm im ersten Pflichtspiel noch kein Tor gelungen ist, seine Torjägerqualitäten ja in den letzten beiden Turnierspielen (Reissdorf International Open) schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Am Ende der Saison werden wir dann entscheiden, wie wir unsere Offensive für die kommende Spielzeit personell ausstatten werden.” 

Lövskär, Ola - klein Gronshoj, Tage - klein

 

 

 

 

 

Aufsehen erregte zudem der Umstand, dass Trainer Vid Mitrov in beide Transfers offensichtlich so eng eingebunden war, dass Co-Trainer Rainer Jesse die Mannschaft zuletzt sowohl in den Freundschafts-, als auch den Turnierspielen alleine betreute. Dies befeuerte die Gerüchte um die angebliche Amtsmüdigkeit des Trainers und seinen möglichen Nachfolger Rainer Jesse weiter an…