Die erste Hürde ist also geschafft. Mit einem 3:2 wurde der UFC Mannersdorf- knapp, aber doch – in seine Schranken gewiesen und somit stehen die Blue Royals 04 auf dem 2. Platz. Dass dies freilich nicht immer so bleiben kann – erklärtes Ziel ist der Klassenerhalt – ist der Führung bewusst. Für das nächste Spiel gegen die Metalzwerge hat die königliche Führung ungewöhnlich viele Aufgaben zu erledigen.
Werte Freunde des königsblauen Fußballvergnügens,
ein zweiter Platz: Die Liga könnte – das wär den Königlichen nur recht – auch jetzt schon enden. Aber wie es leider sein muss sind noch ganze 13 Runden auszuspielen. Für die Blue Royals 04 war es dennoch eine Standortbestimmung, als man den zweiten Direktaufsteiger mit einem knappen 3:2 nach Hause schickte.
Nach einer späten Aufholjagd und einem wunderschönen Lupfer von Castellana ging man spät, aber verdient in Führung.
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| Schon auf den Spielberichten vor dem Mannersdorf-Spiel sprach die jeweilige Mimik eine klare Sprache. |
Währenddessen verprügelten die Metalzwerge mit ihrem B-Team die sich im freien Fall befindlichen Bierwompn, was die Aufgabe in der nächsten Woche ganz gewiss nicht einfacher macht, wenn die Royals in den The Dark Side Of the Lahn zum ersten Heimspiel der Zwerge geladen werden.
Desweiteren vernahm die königliche Führung, dass im pechschwarzen Oval der Zwerge zwar viel Platz sei, jedoch nicht für alle genügend Fischeier und Lachsbrötchen zur Verfügung stünden.
Fürst Leon Blaustahl von und zu Lentia an der Donau reagierte freilich rasch:
“Der unfreundliche, schnauzbärtige Untertan der Zwerge, der seinen Rang als “Zeugwart” bezeichnete, wusste offenbar gar nicht, wer unsere Person denn sei. Mit “Wirschtl mit Semf” und “Stadionlatschn” konnten die königlichen Berater nichts anfangen. Auch Pöbel-Berater Lluis de Rala, quasi unser königlicher Mann fürs Grobe, konnte wohl aufgrund seiner spanischen Wurzeln über diese Begriffe nur Staunen.
Zu diesem Zeitpunkt fand gerade das Training der hiesigen Jugendmannschaft der Giftzwerge (Name aufgrund gröblicher Obszönitäten von der Redaktion geändert) statt. Um beim Träger des Zeugwart-Ranges ein Exempel zu statuieren, holte man die Zwergen-Zwerge an die Umzäunung und fütterte sie mit kleinen Lachshäppchen. Alle würgten ihren Edelfisch hervor. Alle, bis auf den jungen Andreas von Harzberg.
Dieser weigerte sich jedoch, zu den königlich royalen Mannschaftskameraden zu stoßen und blieb bei seinen „Freunden“ zurück. Der liebe Geldadel eben.
Es ist ja kein Neues, dass auf den anderen Plätzchen meist rauere Sitten herrschen. Dennoch sind wir völlig überrascht, dass nicht einmal unseren Mindestanforderungen gerecht werden sollte. Immerhin verstehen wir das Brötchen zum Lachs als Armenessen, das freilich jeder zur Verfügung haben sollte. “
Die royale Abteilung hat natürlich rasch reagiert und stellt den angereisten Anhängern der Königlichen geräucherten Lachs (ohne Brötchen, Lachs ist mit weiterem Lachs zu belegen), köstliche Edelsüßigkeiten der Großchocolatiers des Sponsorenunternehmens “Choca – The Old-School Chocolate”, sowie allerlei Getränke zur Verfügung.





