Gastkommentare Archive

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Des Fürsten Wort: Wir lachen. Wir wüten nicht!

Alea iacta est. Der 4. Platz ist erreicht. Fürst Leon Blaustahl von und zu Lentia an der Donau richtet seine Weisheit an das Volk.

Werte Lesende,

als dem Fußvolk ja nicht unangetanes Oberhaupt sieht es der Fürst Leon Blaustahl von und zu Lentia an der Donau – fortan kurzum als “Fürst” bezeichnet – als seine natürlich auferlegte Pflicht, zum nun abgeschlossenen Wettbewerb Stellung zu beziehen. Der Fürst darf erinnern: Es ward nie mehr als ein Platz in den besten 4 erhofft worden. Dies wurde – das sollte auch dem unfähigsten Bauernjungen am Hof deutlich sein – mit Leichtigkeit erreicht.

Sei’s drum, so ein mancher scheint seine Zeit nur durch anhaltendes Nörgeln nutzen zu wollen: Das Beamten-, Studenten- und Schauspielervolk richtete sich zuletzt mit jähen Tönen an den Fürsten, er hätte seine Ressourcen besser verwenden sollen, das Gehalt sei für die Leistung zu hoch. Der Fürst sieht sich genötigt, diesem der schaffenden Arbeit offenbar so verdrossenen Anhang schlichtweg den royalen Vogel zu zeigen.

Der Fürst verbleibt mit folgendem Abschlusssatz:

Wir lachen. Wir wüten nicht!

Gezeichnet,
Fürst Leon Blaustahl von und zu Lentia an der Donau

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Gastkommentar Wallner: "Wie sieht’s aus?"

Hallo Ladies, Hallo Gentlemen.

Ich wurde von der fürstlichen Leitung beauftragt einen Gastkommentar zur aktuellen Lage zu verfassen. Vor 10 Tagen feierte ich meinen 32. Geburtstag und ich hätte ihn mir bei Leibe interessanter und besser vorgestellt.
Die Blue Royals haben im Cup die 8. Runde erreicht (und dort eindrucksvoll gekämpft) und befinden sich zur Ligahalbzeit auf dem unerwarteten 1. Platz. Kein Wunder, dass ich da gerne mitgespielt hätte, aber mein völlig unnötiger Versuch eines Fallrückziehers in Cuprunde 4 in der 85. Minute beim Stand von 0:4 für uns brachte mir diese Verletzung ein, die mich auch jetzt noch für eine Zeit zusehen lassen wird.
Was die Gerüchte um einen Wechsel betrifft: Es gab tatsächlich Gespräche mit einigen deutschen Vereinen, aber nun steht es fest: Ich werde den Royals auf jeden Fall erhalten bleiben und versuchen, noch aktiv in das Ligageschehen einzugreifen! Gegen die heißen Nüsse verbleibe ich allerdings noch auf dem Sitzplatz bei Choca-Riegeln und Loca Cola.

Bis dahin,
Stephan “♥” Wallner

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Steph’s Guide for Coolness 2 – Der Wille.

Hallo Ladies, hallo Gentlemen.
Eine längere Zeit verging, und der Weihnachtsstress bricht für die Normalsterblichen nicht ab. Doch ich nehm mir Zeit, liebe Freunde. Weihnachten 2006 steht vor der Tür und es sieht nach wie vor nicht nach Romantik aus, brauch ich auch nicht.

Schreiten wir zum Thema. Natürlich ist es von hoher Wichtigkeit, den Eindruck zu wahren. Auf die Popstarallüren eines Fußballers gehe ich nicht näher ein, dazu lest bitte noch einmal den Guide 1. Doch was wäre ein echter Popstar ohne echten Willen? Ein dauerstarker Star ist genauso schnell langweilig wie ein immerschlechter Sechstligakicker. Weswegen also immer die volle Leistung geben? Kampfeswille ist wichtig, Kampfeswille ist gern gesehen, deswegen lautet das heute Kapitel 2 – Der Wille.

Was beeindruckt die Mädels mehr als ein Spieler, der wie ein Phönix aus der Asche des Grottenfußballs ersteigt und plötzlich wieder Höchstleistungen bringt? Ganz recht, liebe Schüler, wohl kaum etwas. Und auch wenn es weh tut und wenn die Mannschaft nicht immer davon profitiert, du wirst es ganz bestimmt. Eine kleine Flaute nimmt dir keiner Übel, kaum jemand hat immer einen guten Tag. Wenn gute Tage zur Gewohnheit werden, werden aus guten Tagen durchschnittliche Tage. Und wenn man von einem Stürmer plötzlich einen Hattrick pro Spiel erwartet, so bedeutet das Stress bedeutet weniger Zeit für Frauen bedeutet weniger Freude für den Spieler. Spiele den Zuschauerinnen vor, du wärst auch nur ein Mensch (was der lesende Schüler nach meinen Lektionen nie wieder sein wird), und sie werden dich lieben. Lass auch mal den Kopf hängen, man kann nicht immer “awesome” sein. Mitgefühl ist es, was oft der Schlüssel zum Erfolg ist. Sei betrübt und leg dich auf den Boden, und sie werden schnell auf dir liegen. Und dann zeig ihnen, was in dir steckt: Beflügelt von Liebe schießt du ein Tor nach dem anderen. Je nachdem, wie sehr deine “Muse” ihre Arbeit leistet, so lange hast du dein Hoch, ehe ein erneutes Tief wiederkehrt und du Abwechslung brauchen wirst. DAS, liebe Schüler, ist das Roulette der Coolness.

Love,
S.W.

Stephan Wallner, Nr.10
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Steph’s Guide for Coolness 1 – Der Eindruck.

Hallo Ladies, hallo Gentlemen!
Endlich kommen nun auch wir zu Wort und ich wäre nicht Stephan Wallner, dürfte ich nicht der erste Spieler sein, der seinen fixen Platz im Blog bekommt.

Aber nun zum Thema, Freunde. In Zeiten, wo ein Fußballspieler nicht nur ein Fußballspieler ist, sondern auch ein bekannter Popstar, muss man auf Coolness achten. Genau in diese weise ich euch ein, liebe Schüler, wir schreiten zu Kapitel 1 – Der Eindruck.

Wie erlangt man am Fußballplatz Aufmerksamkeit? Natürlich durch Auffallen. Positiv oder negativ, falle auf, und die Frauen fallen hin. Und um diese geht es schließlich. Aber wie macht man das? Durch stetig gute Leistungen und konstante Arbeit? Keineswegs, liebe Schüler. Timing ist das Thema, von dem wir hier reden. Alles dreht sich um das Timing. Wovon ich spreche? Ganz einfach: Ein Tor ist immer schön. Zwei Tore auch. Aber wisst ihr, was noch schöner ist? Drei Tore innerhalb weniger Minuten, zum Schluss versteht sich. Viele Tore zum Schluss hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei unwissenden weiblichen Zuschauern und machen sie zu euren Fans, und ich weiß, wovon ich spreche (siehe SV Kärnten – Blue Royals 04 … 0-9 … MatchID: 98534715).
10 Minuten Anstrengung kostet es euch, liebe Schüler, und ihr seid glücklich für die nächsten 10 Stunden. Ihr gebt Energie und bekommt mehr davon zurück. DAS, liebe Schüler, ist das perpetuum mobile der Coolness.

Love,
S.W.

Stephan Wallner, Nr. 10