Archive for November, 2011

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Anschluss gewahrt

“Ein schöner Erfolg und sehr wichtige drei Punkte. Wir sind in der Tabelle ein wenig geklettert und dran geblieben. Die Mannschaften sind im Klassement wieder sehr dicht zusammen gerückt. Die nächsten Wochen werden spannend!”, so das Fazit von Fischmund-Keeper Fritz Hviid, der gestern überraschend auf der Bank sitzen musste.

Ansonsten waren keine Stimmen zu vernehmen, das Sportliche steht an diesen Tagen im östlichen Niedersachsen auch eher im Hintergrund.

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Ärger mit der Stadtverwaltung – die Folgen des Freundschaftsspiels

Heute morgen sah es rund um die Fischmunder Sportanlagen, auf dem Weg in die Innenstadt und im Kneipenviertel aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen.

In einem Interview mit der Lokalzeitung sagte der zuständige Verwaltungsbeamte: “Das ist ja schlimmer als wie nach den jährlichen Sprottentagen und dem Stadtfest! Wir werden unverzüglich Maßnahmen zur Beseitigung der Umstände einleiten und der Verursacher wird die Kosten des Verfahrens tragen.”

Verursacher sind in diesem Fall die Teams des 1.FCF und der SpVgg Maaskantje, die gestern im Rahmen eines Freundschaftsspiels auf einander trafen und im Anschluss das wenig spektakuläre aber spannende 1-0 und ihre Freundschaft feierten.

“Das ist halt normal, wenn man nur solche feierwütigen Spinner in den eigenen Reihen hat und sich dann auch noch welche dazu einlädt.”, sagte Mayorga lachend.
Der Geschäftsführer sicherte die Übernahme der Kosten zur Beseitigung der entstandenen Schäden zu.

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Maaskantje kommt zu Besuch

Die Fans freuen sich schon darauf, die Teams ebenso: Am kommenden Dienstag kommt die SpVgg Maaskantje zum 1.FCF, um dem ausgebauten Stadion einen standesgemäßen Einstand zu bereiten.

Marcos der alte Lümmel, immer nur dabei zu produ… äh… provozieren! Aber man soll ja bekanntlich nicht auf schlafende Hunde mit Steinen werfen, besonders, wenn man selbst im Glashaus sitzt! Ich glaub da gräbt er sich selbst einen Holzweg, der wird sein blaues Waterloo erleben! Aber wir wollen trotzdem nicht mit Spatzen auf Kanonen schießen und lassen deswegen auch weitesgehend unsere Abteilung U19 auflaufen.”, gluckste Rafael Mayorga zwinkernd als er nach dem Training auf die Aussage seines Pendants angesprochen wurde.

Es ist zu hoffen, dass dieses Wortgulasch von ihm beabsichtigt war.
Ähnlich wird der Wortschatz aller Beteiligten wohl am 22. nach dem Spiel sein, denn die Feier danach soll wieder einmal legen…es kommt gleich…där werden!

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Der erste Sieg in dieser Spielzeit

Der erste Sieg im dritten Saisonspiel, die ersten Punkte im Duell gegen Edenkoben – heute war es so weit, Fischmund wurde nach Abpfiff für den knappen 3-2 Erfolg von den Anhängern gefeiert.
Nur 13.400 waren gekommen und wollten sich das Spiel anschauen, auch das ein Zeichen der bisher enttäuschend verlaufenden Saison.

Lutz Martl: “Der Sieg ist äußerst wichtig, doch wir stehen nach wie vor auf einem Abstiegsrang. Es ist noch früh in der Saison, aber wir wollen natürlich gar nicht erst tiefer in den Abstiegssumpf hineinrutschen. Nächste Woche müssen wir zu Weidesgrün und haben nur geringe Chancen. Wir werden weiterhin hart arbeiten müssen und versuchen unsere alte Form wieder zu finden.”.
Er war heute wieder einmal dienstältester Fischmunder auf dem Feld und war mit einem Tor maßgeblich am Erfolg beteiligt.

In der restlichen Saison werden Führungskräfte wie er mit Sicherheit des Öfteren noch gefordert werden.

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Zeit, den Abwärtstrend zu stoppen

Nach dem erwarteten Pokalaus in Runde 2 unter der Woche folgte Samstag gegen Nievenheim die dritte Saisonniederlage im vierten Pflichtspiel.

“Die Ausbeute ist inakzeptabel für eine Mannschaft mit unserem Anspruch. Natürlich ist die Liga stärker geworden, wir aber auch! Ich erwarte eine Reaktion des Teams am kommenden Spieltag. Wir müssen Punkten sonst wird die Saison noch ganz schön ungemütlich.”, sagte Trainer Mayorga, der vor allem mit der Chancenverwertung beim 0-1 harderte: “Wir waren wieder gut im Spiel, sogar spielbestimmend, doch wenn du das Tor nicht triffst, kannst du nicht gewinnen.”
Das Phrasenschwein ist nun 5€ schwerer.

Kapitän Helge Gunnerud: “Klassischer Fehlstart. Gegen Edenkoben haben wir letzte Saison beide Spiele mit 2-1 verloren, das zeigt wie hart es wird, das Ruder am nächsten Spieltag herumzureißen. Wenn wir den Anschluß nicht verlieren wollen, müssen wir gewinnen. Der Druck ist hoch.”

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Morgado: Petrus ist Schuld!

Das erste Saisonspiel ging gestern mit 2-4 bei Tobiego verloren.

Ein geknickter Miloslav Berky: “Wir haben einfach auf der rechten Seite keinen Stich gesehen, ich war total überfordert. Sorry.”

“Wir haben uns zu sehr auf ihre linke Seite konzentriert, die haben wir auch erfolgreich außer Gefecht setzen können. Dafür haben wir die ander Seite vernachlässigt und der Gegner war abgebrüht genug, um das auszunutzen. Natürlich muss ich mich der Kritik an meiner Aufstellung stellen, sie ist berechtigt.”, so Trainer Mayorga.

Spielmacher Morgado schob die Schuld auf Petrus: “Dämliches Sauwetter! Wie soll man denn auch auf so einem schlammigen Acker ordentlich Fußball spielen?!”, doch das war mit Sicherheit nicht der wahre Grund für die Niederlage, Fischmund hatte trotz des Wetters das Übergewicht im Mittelfeld.

Am nächsten Spieltag kommt mit VII.-Liga-Absteiger Nievenheim eine harte Nuss zur Baustelle Volksparkaquarium.

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Fischmund wieder eine Runde weiter

Auch bei der zweiten Pokalteilnahme der Vereinsgeschichte schaffte der 1.FC Fischmund den Einzug in Runde 2.

“Auftrag ausgeführt, jetzt wird gefeiert!”, lautete die Analyse des letztjährigen Doppeltorschützen Unkelbach.
Seine Arbeit verrichteten heute die Mittelfeldkollegen Morgado und Toráč mit einem Doppelschlag in der ersten Halbzeit.
“Als der alte Portugiese getroffen hat, konnte ich das doch nicht auf mir sitzen lassen!”, so der Schütze des 2-0. Die Stimmung im Umfeld und im Team ist vor Saisonbeginn wieder gewohnt prächtig.

“Schön, dass die Jungs mit der Erfolgserlebnis belohnt wurden, sie hbaen hart dafür gearbeitet. Nun dürfen sie wie letztes Jahr mit ihren Fans feiern.
Nächste Woche wird ein anderes Team auflaufen, um Pokalluft zu schnuppern. Noch eine Runde weiter zu kommen ist Utopie.”
, meinte der Trainer.

An diesem Abend bleibt also nur eine Frage offen: Ist man mit 26 Jahren wirklich schon alt?