Archive for January, 2012

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Der erste Sieger der Turniergeschichte ist gefunden

Spannender hätte es kaum kommen können: Der erste Sieger des StaFi-Cups wurde erst in der Verlängerung gefunden. Nach einem schnellen und hochklassigen Spiel hatte der 1.FC Fischmund am Ende das Quäntchen Glück mehr als Finalgegner Knechthausen. In der 114. Minute schoss Berthold Schinko das erste Golden Goal der noch jungen Turniergeschichte.

Im Spiel um Platz 3 konnte sich der FC Stadtaffe für die Niederlage in der Gruppenphase gegen Fischhausen revanchieren und sich die Bronzemedaille sichern.

 

Knechthausen versuchte im Finale mit einer 5-2-3 Formation zum Erfolg zu kommen. Traditionell spielten sie auf Konter. Fischmund hingegen setzte auf das alt bewährt 3-5-2 System, war aber defensiver als gewohnt ausgerichtet.

Die sogenannte Abtastphase fiel weg. Schon nach 9 Minuten hätte Fischmunds Buchheit die in die Stadtaffen Arena angereisten Anhänger jubeln lassen können, doch der an diesem Tag glänzend aufgelegte Schlussmann Pinto verhinderte den frühen Rückstand. Nur zwei Minuten später verpasste Benjamin Lintermann erneut den Führungstreffer für den 1.FCF zu markieren. Auf diesem schwer bespielbaren Boden hatten Techniker kaum eine Chance. Beide Teams spielten mit größtem Einsatz. Knechthausen war der schlammige Untergrund recht. Unter ähnlichen Bedingungen machten sie den Finaleinzug perfekt. Die Zuschauer bekamen ein hartes, aber nicht übermäßig unfaires Spiel zu sehen. Es war auch das Wetter des Jerry Unkelbach. Er konnte in der 20. Minute den Ball zum 0-1 ins Netz befördern. Die Fischmunder waren nun im Vorteil. Dieser wurde jedoch in der selben Minute fast vom eigenen Verteidiger Berky zu nichte gemacht, der mit seinem Rückpass die Aufmerksamkeit seines Torhüters testete. Der junge Thys Sergooris zeigte, dass er hellwach war und weckte seinen Vordermann mit ein paar deftigen Worten auf. In Minute 27 zeigte sich Knechthausens Star-Stürmer Torben Olesen das erste mal. Nach einem Konter schaffte er es beinahe, sienen dritten Treffer im Turnier zu erzielen, doch er scheiterte am Torwart. Sieben Minuten später traf er dann aber doch per Freistoß-Hammer. Das 1-1 war zugleich der Pausenstande. In der ersten Häfte hatte Fischmund wie erwartet die größeren Spielanteile, doch das Unentschieden war dem Spielverlauf nach sehr gerecht.

In Halbzeit 2 wuchs Pinto dann endgültig über sich hinaus. Er entschärfte sehenswert zwei Versuche von Pelzlbauer und Opriş. Nun ging es hin und her, doch den Teams fehlte die Genauigkeit im Abschluss. In der 72. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, es gab Elfmeter für Fischmund. Spezialist Andrei Opriş trat an und traf – das Gesicht des Torhüters Casimiro Machado Pinto, der sich nun endgültig zum Helden des Spiels entwickelte. In der Folge geschah nichts nenneswertes mehr, das Spiel verlagerte sich ins Mittelfeld, wo hart um das Spielgerät gekämpft wurde.

Die logische Folge war die Verlängerung. Das Bild änderte sich nicht, es gab kaum Torszenen. Dennoch setzte der 1.FC Fischmund nun alles daran, das Spiel zu entscheiden. Man wollte nicht ins Elfmeterschießen, an diesem Tag hätte der gegnerische Keeper wohl jeden Ball gehalten und selbst den entscheidenden Elfmeter verwandelt. 6 Minuten vor dem Ende wurden die Fans dann erlöst: Berthold Schinko hämmerte den Ball an den Innenpfosten, von wo er ins Tor sprang. Fischmund konnte sich als erster StaFi-Cup-Sieger feiern lassen.

 

Nach der Partie sagte ein neutraler Zuschauer: “Ein spannedes, ein dramatisches Finale! Das war zwar kein Fußball der Spitzenklasse, aber ich habe zwei Mannschaften gesehen, die mit vollstem Einsatz und Leidenschaft um den Sieg gekämpft haben! Am Ende hatte der Glücklichere die Nase vorne, schade, dass es heute einen Verlierer geben musste. Knechthausen brauch sich mit der Leistung keinesfalls verstecken, sie haben ein gutes Turnier gespielt.”

 

 

Zeitgleich fand im Volksparkaquarium das Spiel um Platz 3 statt. Mit Stadtaffe und Fischhausen trafen zwei Teams aufeinander, die sich ebenfalls schon in der Gruppenphase begegnet waren. Damals konnte die Borussia das Spiel für sich entscheiden.

Dieses Mal lief es jedoch anders herum. Fischhausen war vielleicht zu defensiv ausgerichtet. Schon in Minute 13 konnte Klemens Eltag die Führung erzielen, damit war die Taktik über den Haufen geworfen. Sie hatten in der Folge ihre Chancen, doch der Fußballgott stand an diesem Tag nicht auf ihrer Seite. In Minute 29 konnte Laborinho einen von zwei seiner Treffer am heutigen Tage erzielen. In der ersten Hälfte konnte Stadtaffe sich die größeren Spielanteile sichern.

Nach der Pause entwickelte sich eine ausgeglichende Partie, doch Fischhausen konnte nichts Zwingendes produzieren. Die Entscheidung fiel durch eienn Doppelschalg in den Minuten 82. und 83. durch Laborinho und Casillas. Am Ende war Stadtaffe der verdiente Sieger und stand gerechtfertigt auf Platz 3, sie galten im Vorfeld als Favoriten auf den Titelgewinn. Auch Fischhausen hatte sich wohl mehr als Platz 4 erhofft, doch auch sie können erhobenen Hauptes aus dem Turnier gehen. Sie haben sehr gute Leistungen erbracht, doch im Entscheidenen Moment fehlten Glück und Durschlagskraft.

 

 

Somit ging an diesem Abend ein großartiges Turnier zu Ende. Allen Beteiligten war im Verlaufe des Wettbewerbs eine gesunde Mischung von Freude, Freundschaft und Ehrgeiz anzumerken, so dass sich alle auf die nächste Auflage freuen sollten, bei der alle Teams wieder von Null anfangen. Wir erwarten spannende Spiele, erneute Überraschungen und dramatische Entscheidungen, bis zum nächsten Mal!

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Die richtige Reaktion

“Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Sie hat die ganze Woche hart gearbeitet, am Dienstag den StaFi-Cup gewinnen können und heute den direkten Konkurrenten um Platz 2 bezwingen können. Ich freue mich über diese Reaktion.”, ließ Trainer Mayorga nach dem 3-1 Erfolg gegen Nievenheim verlauten. Außerdem hob er die Interviewsperre seiner Spieler auf.

Lutz Martl: “Wir können uns nur noch einmal für letzte Woche entschuldigen, das war unter aller Sau, was wir unseren Fans geboten haben. Aber dass sie uns sowohl Dienstag als auch heute bedingungslos unterstützt haben, zeigt, wie großartig sie sind.”

Mit den drei Punkten konnte Fischmund sich den zweiten Platz sichern und meldete so Ansprüche für die nächste Saison an: “Alles in allem war die Saison eine gute und nächstes Jahr werden wir angreifen!”. Torschütze Christian Mustin machte deutlich, dass er gerne um den Aufstieg mitspielen würde.

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Pokalsieger gesucht

Morgen hat das Warten ein Ende. Zwischen 20 und 21 Uhr wird der erste StaFi-Cup zu Ende gehen und wir werden wissen, wer sich die Trophäe sichern konnte.

 

Chancen auf den Pokalsieg haben noch der 1. FC Knechthausen und der 1.FC Fischmund, die zum zweiten Mal im laufenden Wettbewerb aufeinander treffen. Das Finalstadion ist die Stadtaffen Arena. Knechthausen ist es in noch keinem der bisher drei Aufeinander treffen gelungen, einen Punktgewinn zu erzielen, doch das Team ist natürlich hochmotiviert. Das Team hat einen großen Schritt nach vorne getan und sich auch taktisch seit dem letzten Spiel, das gerade einmal einen Monat in der Vergangenheit liegt, weiterentwickelt, so dass Fischmund durchaus vor eine ernsthafte Herausforderung gestellt wird. Leider war beim 1.FCF heute, am zweiten Tag nach der schmachvollen 0-6 Niederlage gegen den Ligakonkurrenten Edenkoben zu einem Interview bereit, der Trainer Rafael Mayorga ließ den großen Haufen interessierter Medienvertreter, die heute wie der restliche Teil der Öffentlichkeit vom Training ausgeschlossen waren, entnervt im Vorbeigehen wissen, dass man natürlich alles daran setzten werde, den Pokal zu holen und erinnerte noch im selben Satz eindringlich an das Redeverbot seiner Spieler. Gesprächiger ging es da beim Gegner zu: “Wenn die Wettervorhersage stimmt, haben wir Glück. Das ist wieder genau unser Wetter, bei solchen matschigen Verhältnissen haben wir schon Fischhausen ausschalten können. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber jeder der sich ein wenig mit unserer Spielweise beschäftigt, weiß, dass wir auch morgen wieder in der Defensive rustikal dazwischen gehen wollen, um dann mit schnellen Nadelstichen zu punkten. Dabei müssen wir aber unsere Chancen besser nutzen, also beim  0-0 am Samstag.”, sagte Stürmer Torben Olesen, der sich noch Hoffnungen auf den Titel des besten Torjägers machen darf.

 

Gleichzeitig spielen Borussia Fischhausen 1909 und der FC Stadtaffe im Volksparkaquarium um Platz 3. Fischhausen musste am Wochenende eine bittere 1-2 Niederlage gegen den Verfolger Humoerbomben hinnehmen, während die Stadtaffen immer noch mit sehr guten Karten mitten im Aufstiegskampf stecken und bester Laune sein sollten. Auch diese beiden Teams trafen bereits in der Vorrunde aufeinander und Fischhausen konnte zur Verwunderung vieler gewinnen. Aus der Aussenseiterrolle sind sie damit natürlich herausgefallen und auch der FC wird sich nicht noch einmal lumpen lassen wollen. Es treffen zwei hochmotiverte Teams aufeinander, die beide berechtigte Hoffungen auf die Bronzemedaille machen. Wir können mit einem spannenden Kampf rechnen. “Wäre schon ein bisschen cool, wenn es das erste Elferschießen der Geschichte des Cups geben würde, aber wenn ich die Wahl hätte, würd ich das Ding lieber nach 90 Minuten gewinnen.”, sagte der junge Borusse Krayilo. “Eine Niederlage im Turnier gegen die reicht ja wohl. Nun sind wir dran und werden gewinnen. Das würde eh in unser Muster passen: Niederlage, Sieg, Niederlage – da ist wieder ein Sieg an der Reihe, ist ja wohl klar. Es ist bis jetzt nicht 100%ig so verlaufen, wie wir’s gern gehabt hätten, aber wir wollen uns nun im Spiel um Platz 3 nochmal einen Schub für’s Selbstvertrauen und die Teamstimmung für die entscheidene Saisonphase holen.”, schätzte Wilderich Röcklmaier die Situation seiner Stadtaffen ein.

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Spannender Halbfinalabend

Es ist so weit: Die Finalteilnehmer des ersten StaFi-Cups stehen fest. Ebenso wurden jeweils der erste Fünft- und Sechstplatzierte der Turniergeschichte gefunden. In einer Woche geht der Cup dann in die letzte Runde, auf dem Plan stehen das Spiel um Platz 3 und das Finale.

 

 

Im ersten Platzierungsspiel der noch jungen Turnierhistorie trafen der FC Binswangen und die SpVgg Maaskantje aufeinander. In diesem Spiel waren also die Gruppen A und B beide vertreten. Erstmals fanden an einem Abend drei Spiele statt, alle Mannschaften mussten ran.

Bei wunderbarem Sonnenschein musstenen die Zuschauer in der Adrenalinarena nur 14 Minuten auf das erste Tor warten, Steffen Endras erzielte es für Maaskantje nach einer schönen Einzelaktion. Kurz vor der Pause roch es schon leicht nach Vorentscheidung, als Jan-Peer Roeske mit seinem zweiten Turniertreffer in der 41. Minute den Vorsprung der SpVgg ausbaute, doch nur zwei Minuten später, war der alte Abstand nach einem Elfmetertor von Wolf Dietrich Lastadie wiederhergestellt. In der Minute zwischen den beiden Gegentoren hatte Binswangen noch zusätzliches Pech: Ihr Spieler Hansjoachim Ginsheim verletzte sich und musste ausgewchselt werden.

Nach der Pause ging es sogleich wieder flott los und in Minute 52 landete der Ball wieder in den Maschen des Binswangener Tores. Hauptverantwortlich dafür war Pascal Fehsl. Maaskantje dominierte das Spiel und überzeugte mit dem Doppelschlag aus den Minuten 71 und 75 durch César Manuel Marques Afonso und erneut Pascal Fehsl die letzten Zweifler. Der Torschütze des einzigen Treffers des FC schien mit dem Spielstand nicht richtig umgehen zu können – er entlud seinen Frust an einem Gegenspieler auf brutale Weise. Der Schiedsrichter schickte ihn ohne zu Zögern vom Feld. Zum Glück konnte die medizinische Abteilung der SpVgg schnell Entwarnung geben, der Gefoulte hatte sich nicht verletzt.

Endstand der Partie war 1-5. Es schien so, als würden sich die Spieler von Maaskantje über den fünften Platz freuen, doch alles in allem war das Turnier nicht optimal verlaufen. Bei ihnen konnte man wie beim Gegner ebenso den Willen spüren, bei der nächsten Auflage wieder neu angreifen zu wollen. Ein Zuschauer sagte: “Es ist überhaupt nicht wichtig, wer das Ding hier gewinnt. Es war mir wichtig ein paar schöne Spiele zu sehen und mal wieder zu sehen, wenn die Jungs sich auch untereinander verstehen und Spaß amm Spiel haben. Ich bin deswegen auch zu disem Spiel gefahren und nicht zu einem der Halbfinals. Ich hoffe, dass es auch einen StaFi-Cup II geben wird!”

 

Noch Hoffnungen auf das Finale durften sich Borussia Fischhausen 1909 und der 1. FC Knechthausen machen. Fischhausen ging als Erstplatzierter der Gruppe A als leichter Favorit ins Rennen. Es schüttete wie aus Eimern in Binswangen, worüber sich die rustikalen Spieler des 1. FC besonders freuten.

Die erste Halbzeit verging ohne nenneswerte Ereignisse, in der zweiten sollten sie sich dafür überschlagen. Auch in diesem Spiel fiel ein Treffer in der 52. Minute. Knut Lemmich konnte sein Team, das über das gesamte Spiel die deutlich größeren Spielanteile hatte in Front bringen. Knechthausen stand gewohnt tief und ließ die Gegner anrennen, doch mit dem aufzuholenden Rückstand wurden die Anhänger immer unruhiger. In Minute 78 konnte Torben Olesen mit einem Traumtor nach einem Konter den Ausgleich erzielen. Fischhausen suchte nun die Entscheidung und drückte weiter, doch den Raum, den sie dadurch schufen, nutzte Niklas Schulgang acht Minuten vor Ende um einen weiteren Konterangriff abzuschließen. Von nun an merkte man auf dem Rasen nicht mehr, dass das Ganze ein Freundschaftsturnier war, beide Teams wollten noch ins Finale und kämpften darum. Andreas Söderberg war Leidtragender dieser Schlacht, er musste ausgewechselt werden. Sein Einsatz in einer Woche im Spiel um Platz 3 ist fraglich. In der Schlussphase bekamen noch zwei Spieler von Knechthausen gelb, während Fischhausen mit einer weiteren Gelben die Führung in der Kartenstatistik souverän behaupten konnte.

Nach Abpfiff spielten sich turbulente Jubelszenen auf dem Rasen ab, der Endstand lautete 1-2 zugunsten von Knechthausen. Beim Gegner war die Stimmung sehr angespannt, es wollte sich keiner vor Redaktionsschluss zum Spielverlauf äußern.

 

Im dritten Spiel an dem Abend trafen Fischmund und Stadtaffe aufeinander.

Schon nach zwei Minuten konnte Benjamin Lintermann zum Jubeln abdrehen, das war ein Auftakt nach Maß und es war das erste Tor des 1.FCF gegen die Stadtaffen. Fischmund konzentrierte sich zwar eher darauf den eigenen Kasten sauber zu halten, doch in der 23. Minute konnte Berthold Schinko auf 2-0 erhöhen. Stadtaffe hatte mehr vom Spiel, aber hob sich die zwingenden Aktionen für die zweite Hälfte auf.

Und ihre Bemühungen trugen bald Früchte. Bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff konnte Tamás Flammer seinen dritten Turniertreffer markieren, er hat nun die besten Aussichten auf die Torjägerkrone. In der Folge gab es bei traumhaftem Wetter im Bölkstoff Park ein Spiel, das überwiegend von der Spannung lebte. Es gab kaum Torszenen mehr und Fischmund konnte sich ins Finale retten.

“Offen zugegeben war es nicht 100% verdient. Wenn man genau hinsieht, hatten die Stadtaffen die bessere Auswahl auf dem Rasen. Wir haben in der Mannschaft auch auf den Turniersieger gewettet und da hatte ich auch Stadtaffe im Topf. Aber ich freue mich natürlich umso mehr, dass wir nun im Finale stehen, da haben die Jungs großartiges geleistet!”, sagte Kornel Kavái, der sich das Spiel von außen anschaute. Unter den Anhängern des Verlierers nahm man es sportlich: “Was sollen wir uns denn jetzt ärgern? Priorität hat erstmal der Aufstieg und wir haben auch im Cup nicht wenig erreicht. Ich denke, dass unsere Jungs auch nächste Woche noch Spaß an der Sache haben werden und das kleine Finale für uns entscheiden, mit Fischhausen haben wir sowieso noch ein Hühnchen offen!”, sagte ein Fan und konnte schon wenige Augenblicke nach dem Spiel über seinen Versprecher lachen.

 

Das Spiel um Platz 3 wird am 24.01.2012 um 18.20 im Volksparkaquarium statttfinden. Die Paarung lautet: Borussia Fischhausen 1909 gegen den FC Stadtaffe.

Zeitgleich findet das Finalspiel zischen dem 1. FC Knechthausen und dem 1.FC Fischmund in der Stadtaffen Arena statt.

 

Somit treffen vier Mannschaften zusammen, die sich schon in der Gruppenphase begegneten. Den Teams aus Binswangen und Maaskantje gilt an diesaer Stelle ein Dank für die Teilnahme, hoffentlich sind sie auch beim nächsten StaFi-Cup wieder mit von der Partie!

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Der Kampf ums Finale

Es ist so weit, morgen werden die Finalplätze des StaFi-Cups vergeben, während zeitgleich Platz 5 ausgespielt wird. Im Gegensatz zu den Spielen der Gruppenphase werden die K.O.-Spiele fünf Minuten später um 18.20 angepfiffen.

 

Der FC Binswangen trifft auf Maaskantje. Die Binswangener dürften sich besonders über die Wahl der Spielstätte gefreut haben, denn in der Adrenalinarena in Fischhausen haben sie bis zum heutigen Tage nur gewonnen. Gegeneinander gespielt haben die beiden noch nie. Es ist aber ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Es treffen ein Team mit einem alternativen Konzept und ein noch recht junges Team aufeinander.

 

Im ersten Halbfinale stehen sich Fischhausen und Knechthausen gegenüber, gespielt wir din Binswangen. Das bisher einzige Aufeinandertreffen konnte die Borussia für sich entscheiden. In Expertenkreisen an Fischhausener Stammtischen handelt man die eigene Elf als Favoriten: “Natürlich ziehen wir ins Finale ein. Gegen Knechte verliert man doch nicht!” Aber auch die Gegenseite erhebt Anspruch auf den Finalplatz: “Wir haben vor zehn Monaten nur verloren, damit sie uns morgen unterschätzen. Aber sagen Sie’s nicht weiter!”

 

Die dritte Begegnung an diesem Abend ist Stadtdaffe gegen Fischmund. Gespielt wird im maaskantjer Bölkstoff Park. Die beiden Mannschaften treffen nun zum dritten Mal im 10-Monatstakt aufeinander. Die ersten beiden Spiele konnte der FC Stadtaffe für sich entscheiden. “Keine Frage, dass die anderen Favorit sind. Wir haben es mit der stärksten Truppe aus dem Teilnehmerfeld zu tun. Aber wir werden alles geben, um doch ins Finale zu kommen, das wäre das Größte!”, sagte FCF-Abwehrrecke Berky. Doch von dieser Favoritenrolle will der Manager des Gegners nichts wissen: “Wir wollen sie nicht unterschätzen und hoch konzentriert an den Erfolg der letzten Woche anknüpfen!”

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Gute Ausgangsposition zum Saisonfinale

Bei strahlendem Sonnenschein konnte der 1.FCF gestern vor Rekordkulisse einen ungefährdeten 2-0 Erfolg über Weidesgrün feiern.

Morgado: “Wir haben in einem guten Spiel Rang 2 gefestigt, damit sind wir mehr als zufrieden. Der Meistertitel geht dieses Jahr nach Edenkoben, ich bin mir sicher, dass sie sich das nicht mehr nehmen lassen.”
“Die nächsten Wochen sind richtungsweisend für uns. Zwei Auswärtsspiele zu Saisonende sind eine Herausforderung. Nächste Woche wollen wir den Tabellenführer noch einmal ärgern, um dann die Woche danach entspannt gegen Nievenheim antreten zu können. Wenn wir 3 Punkte aus den beiden Spielen holen, können wir uns berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg nächstes Jahr machen.”, sagte Grajcár, der diese Woche erneut traf.

Trainer Mayorga bremste seine Spieler: “Es sind noch drei schwere Spiele zu bewältigen, ich erwarte, dass wir diese Saison konzentriert und erfolgreich beenden!”

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Unvergesslicher Spieltag

Diesen 3. Spieltag der Gruppenphase im StaFi-Cup I werden die Beteiligten wohl schwer vergessen. Vor allem diejenigen nicht, die gestern Abend das Spiel StadtaffeBinswangen gesehen haben. Insgesamt fielen in den zwei Spielen 14 Tore und zwei Entscheidungen. Für zwei Teams geht es nun um Platz 5, während die Sieger vom gestrigen Abend sich immer noch den Titel erhoffen dürfen.

 

 

In Gruppe A ging das letzte Gruppenspiel in die Geschichte ein. Der 10-0 Erfolg der Stadtaffen über bemitleidenswerte Binswangener war natürlich der höchste Sieg in der noch jungen Historie des StaFi-Cups und wird dies wohl noch einige Zeit bleiben.

Binswangen versuchte gegen den – spätestens seit gestern Abend – Titelanwärter Nr.1 mit eine Kontertaktik zum Erfolg zu kommen. Das Team kam jedoch erst gar nicht zum Kontern, da ihnen die Bälle ununterbrochen um die Ohren flogen und fast jeder Versuch des Gegners auch ein Treffer war. Das Spiel begann mit einer krassen Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der eine überdeutliche Abseitssituation übersah und dem FC Stadtaffe somit das 1-0 bereits in der 6. Minute schenkte. Torschütze war nicht zum einzigen Mal in diesem Spiel Wilderich Röcklmaier. In der Folge spielte nur noch die Heimmannschaft. Der Gegner kam kaum an den Ball und war dem Favoriten wehrlos ausgeliefert. Die weiteren Tore der ersten Halbzeit fielen durch Henny Tobola (22.), Tamás Flammer (34.) und Jimmy Haldrup per Freistoß-Doppelschlag (37. und 39.). Mit 5-0 ging es in die Pause.

Das Spielgeschehen sollte sich in Durchgang 2 nicht ändern. Clemens Behaim erzielte in der 51. Minute das 6-0, 10 Minuten später markierte Tamás Flammer seinen zweiten Treffer am Abend. Klemens Eltag (64. und 79.) und erneut Wilderich Röcklmaier wollten ihm in nichts nachstehen, Röcklmaiers zweiter Treffer war in der 86. Minute der 10-0 Schlusspunkt.

Die Zuschauer waren fassungslos: “Ich bin extra aus Binswangen angereist, weil unsere Jungs noch eine Chance hatten weiterzukommen. Natürlich haben wir gewusst, dass es sehr schwer wird – aber dass wir so auseinander genommen werden…?!”

“Mir tut das Ergebnis fast schon ein wenig Leid. Es ist immerhin ein Freundschaftsturnier, mit einem 3-0 wären wir ebenso zufrieden gewesen, die Spieler hätten ruhig mal einen Gang rausnehmen können. Dennoch freue ich mich natürlich enorm über diesen Kantersieg, so ein Pokal wäre schon was Feines! Nun haben wir gezeigt was wir können und dass uns keiner aufhalten kann. Unsere nächsten Gegner können sich warm anziehen, wenn der übermächtige FC Stadtaffe einläuft!”, war die Einschätzung der Gegenseite.

 

Nicht ganz so furios wurde die Gruppenphase in Gruppe B beendet. Maaskantje und Fischmund trennten sich 0-4.

Auf dem schlammigen Untergrund bekamen die Zuschauer kein technisch wertvolles Spiel zu sehen und die Spannung war leider schon nach der ersten Hälfte raus. In der 16. Minute brachte Andrei Opriş die Gäste per Freistoß in Front. In Minute 30 erhöhte Jerry Unkelbach auf 2-0 und nur 3 Minuten später gelang Jungspund Marcus Kiesow der 3-0 Pausenstand.

In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr viel, das Spiel war insgesamt recht ereignislos. Lediglich Heine Iversen sorgte 12 Minuten vor Schluss noch einmal für einen kleinen Aufreger, als er zum 4-0 verwandelte.

“Das ist natürlich echt der Hammer, dass wir ungeschlagen und ohne Gegentor ins Halbfinale einziehen! Man sollte meinen, dass wir nun Favoriten auf den Finaleinzug sind, doch als ich das Ergebnis der Partie in Gruppe A erfahren hab, war ich schon überrascht. Stadtaffe ist nun klar in der Favoritenrolle, sie müssen zeigen, das der Erfolg keine Eintagsfliege war. Genau das wird wohl unsere Chance sein, die wir nutzen müssen. Die Zuschauer können sich gewiss auf eine tolle Partie freuen!”, sagte 1.FCF-Oldie Erik Pelzlbauer nach der Partie.

 

Die erste Halbfinalpartie, die am 17.01.2012 um 18.15 im Stadion des FC BinswangenThis Is Anfield” ausgetragen wird, ist die Partie Borussia Fischhausen 1909 gegen den 1. FC Knechthausen. Beide Teams werden auf ihren Einsatz brennen, denn sie mussten gestern spielfrei zuschauen. Zeitgleich treffen der  1.FC Fischmund und der FC Stadtaffe im Bölkstoff Park in Maaskantje auf einander.

Am selben Abend werden die ersten Plätze des Turniers vergeben. Die Spielstätte wird noch ausgewählt, an der der FC Binswangen und die SpVgg Maaskantje um den 5. Platz streiten werden.

Wenn man die Torjägerliste betrachtet, könnte man sich wundern, was die Spieler der anderen Teams in der vereinseigenen Rangliste des FC Stadtaffe zu suchen haben – durch den hohen Sieg stellen sie einen Großteil der Spieler.

 X Opriş
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Alles wie gehabt

Im vierten Aufeinandertreffen des 1.FC Fischmund und des SC ARMINIUS konnte erneut kein Sieger gefunden werden. Die Begegnung endete 1-1 Unentschieden.

“Wir sollten nächstes Jahr ein Abkommen treffen, dass die Teams sich die Reise sparen und jeder einen Punkt bekommt – bringt ja nix!”, sagte Leonhard Borelbach der mit dieser Regelung den Abend ohne leichte Verletzung überstanden hätte.
Trainer Mayorga: “Das ist schon äußerst sonderbar. Da beide Teams wohl in der Liga bleiben werden, bin ich gespannt, ob wir in einem der nächsten beiden Spiele nicht vielleicht doch mal siegen können.”
Maroš Grajcár konnte sich persönlich über seinen ersten Pflichtspieltreffer im Fischmund-Dress freuen: “Ich spiele ungern unentschieden, aber jedenfalls hab ich getroffen, Digger!”
Seine Freude konnte aufgrund der anderen Ergebnisse nicht jeder teilen. Ein Fan: “Alle haben für uns gespielt, nur wir selbst nicht.”

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Tag der Entscheidungen

Heute um 18.15 Uhr beginnt der letzte Spieltag der Gruppenphase. Es werden die Halbfinalgegner von Borussia Fischhausen 1909 und dem 1. FC Knechthausen, der beiden bereits für die nächste Runde des StaFi-Cups qualifizierten Mannschaften, gesucht. Dabei wird es heute Abend eine Premiere geben. Die Zuschauer werden heute in Gruppe A die erste Auflage der Partie Stadtaffe gegen Binswangen erleben, während in Gruppe B Maaskantje Fischmund empfangen wird. Für jedes Team, das heute Abend auflaufen wird, besteht die noch Chance, ins Halbfinale einzuziehen. Bei diesen spannenden Voraussetzungen stört auch die schlechte Wettervorhersage wenig.

 

In der Stadtaffen Arena treffen heute zwei Saisonverläufe aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Die Stadtaffen stehen derzeit auf Rang 2 in Liga VIII. und hat noch berechtigte Aufstiegsambitionen, Binswangen hingegen wehrt sich mit Händen und Füßen gegen den Abstiegskampf. Auch im StaFi-Cup zählt der FC Stadtaffe zu dem Favoritenkreis, manche handelten sie sogar als Topfavoriten. Doch im ersten Spiel mussten sie eine Niederlage gegen Fischhausen hinnehmen, die sich so das Halbfinale sicherten. Mit dem FC Binswangen kommt jedoch eine junge, hungrige Mannschaft zu Besuch. Sie verstehen sich gut darauf, vermeintliche Favoriten ins Straucheln zu bringen, weswegen wir auch heute auf spannendes Spiel in Gruppe A hoffen dürfen.

 

In Gruppe B empfängt die SpVgg Maaskantje den 1.FC Fischmund. Die beiden Aufeinandertreffen der Vergangenheit konnte der 1.FCF jeweils für sich entscheiden, doch das bedeutet für den heutigen Abend gar nichts. Die Hausherren hoffen auf die Sensation und wollen den Gegner aus dem Wettbewerb befördern. Das ist jedoch nur mit einem Sieg mit bestimmten Torverhältnis möglich. Es ist also denkbar, dass die Gäste heute Abend als Verlieren vom Platz gehen und trotzdem das Weiterkommen feiern werden. Auch hier ist einiges an Spannung zu erwarten.

 

Fischhausen und Knechthausen dürfen sich auf einen unterhaltsamen Fußballabend vom Sofa aus bezahlen.

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Die ersten Entscheidungen

Es war Punkt 20 Uhr, als der Schiedsrichter in der Adrenalinarena den zweiten Spieltag in der Gruppenphase des StaFi-Cups beendete. Noch Minuten nach dem Abpfiff standen einige Spieler des FC Stadtaffe fassungslos auf dem Feld und schauten dem Jubel des Heimteams und seinen Anhängern zu. An diesen Szenen merkte man, dass die Teams gewissen Ehrgeiz entwickelt haben, den ersten Pott in die eigene Pokalvitrine zu holen. Die Fans feierten den 2-1 Erfolg frenetisch – man hatte darauf gehofft, doch wirklich damit gerechnet hatte man nicht. Objektiv gesehen sind die Stadtaffen auch wohl die am besten besetzte Truppe im Teilnehmerfeld.

 

Die Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Spiel. Bereits in der elften Minute eröffnete Stadtaffes Henry Tobola den Reigen der gelben Karten, es sollten noch vier weitere folgen. Die erste halbe Stunde gehörte ganz klar den Gästen. Sie spielten sich einige Torchancen heraus und nutzten einer dieser in der 29. Minute in Person von Federico Casillas. Der US-Boy wurde mit einem herrlichen Freistoß-Trick freigespielt und netzte ohne Probleme zur 0-1 Führung ein. In der Folge drehte Borussia Fischhausen ein wenig mehr auf und zeigte zum ersten Mal, was das Team sich eigentlich für das Spiel vorgenommen hatte, doch Ryurik Frantsuzov ließ die Torchance aus Minute 39 ungenutzt. Nur zwei Minuten später zeigte der Unparteiische auf den Punkt – es gab Elfmeter für die Hausherren. Abgeklärt wie ein alter Hase verwandelte der erst 18jährige Denis Krayilo zum Pausenstand von 1-1. Hans Benno Kochbuch holte sich noch vor der Pause seine gelbe Karte beim Schiedsrichter ab. Die größeren Spielanteile in dieser Halbzeit hatte der FC Stadtaffe, doch sie ließen ihre Chancen ungenutzt. Dennoch war man in der Kurve recht zuversichtlich, die drei Punkte doch noch zu holen: “Dann machen wir die Dinger halt im zweiten Durchgang.”, sagte ein Fan.

In diesem zweiten Durchgang wehrten sich die Fischhausener mit allen verfügbaren Mitteln gegen einen weiteren Gegentreffer, denn sie konnten mit einem Punktgewinn den Halbfinal-Einzug perfekt machen. Durch diese Spielweise kam das Team zwar zu mehr Ballbesitz, doch es gab weniger Torchancen. Die nächste gelbe Karte ging in der 61. Minute an Andreas Söderberg, den Helden des ersten Spiels gegen Binswangen. Es wurde die 73. Minute geschrieben, als Gianzão Paiva Lemos mit einem wunderschönen Heber-Tor die Gäste zu Salzsäulen erstarren ließ. Das bedeutete die 2-1 Führung für Fischhausen. Der Schiedsrichter verteilte in den Minuten 74 und 75 zwei weitere gelbe Karten für Daniel Biolek und Ryurik Frantsuzov, ihr Team steht nun in der Tabelle der gelben Karten einsam und verlassen mit einem riesen Vorsprung an Platz 1. Stadtaffe spielte nach dem Gegentreffer noch zwei Chancen heraus, doch die Stürmer konnten diese nicht in Zählbares verwandeln. Das Spiel endete mit 2-1.

 

Damit konnte Fischhausen mit zwei Siegen in zwei Spielen die Tabellenführung verteidigen. Sie stehen nun uneinholbar auf Rang 1 und sind somit für das Halbfinale gegen den Gruppenzweiten der Gruppe B gesetzt. Nächste Woche hat das Team spielfrei und kann sich die potenziellen Gegner Fischmund und Maaskantje im direkten Duell anschauen. Die Situation in Gruppe A ist somit relativ eindeutig. Die Fischhausener sind eine Runde weiter und der Sieger aus dem Duell Stadtaffe vs. Binswangen wird ihnen ins Halbfinale folgen. Sollte es in dieser Begegnung ein Unentschieden geben, sind die Stadtaffen ebenfalls für das Halbfinale qualifiziert, da sie ein geschossenes Tor mehr auf ihrem Konto verbuchen können. Der direkte Vergleich wäre logischwesie in diesem Falle bei der Ermittlung des Gruppenzweiten irrelevant.

 

 

In Gruppe B standen sich der 1. FC Knechthausen und die SpVgg Maaskantje in der Alps-Arena gegenüber. Wie auch in Fischhausen konnte prächtiges Fußballwetter einige Interessierte ins Stadion locken.

 

Schon nach sechs Minuten machte Knechthausen deutlich, wer hier Herr im Hause ist, Gustaf Öckl traf zum 1-0. Die nächste nennenswerte Aktion war in der 28. Minute. Neuzugang und Standardspezialist Torben Olesen traf mit einem herrlichen Schlenzer ins rechte Eck zum 2-0. Von Maaskantje bekamen die Zuschauer keine gefährlichen Aktionen geboten. Sie hielten den Ball lange in den eigenen Reihen, doch fanden die Lücke in der gegnerischen Defensive nicht. Wenn sie den Ball verloren, schwärmten die Knechthausener biltzartig aus und versuchten den Ball in möglichst kurzer Zeit im Gehäuse der Spielvereinigung unterzurbringen. Dieses Vorhaben glückte in der 37. Minute. Es war erneut der junge Gustaf Öckl der als erster und bislang einziger Spieler in der Geschichte des StaFi-Cups einen Doppelpack schnüren konnte und überhaupt im Turnier mehr als einen Treffer verbuchen konnte. Er steht folglich nun an der Spitze der Törjägerliste, auch wenn man darauf achten sollte, dass diese nach zwei Spielen nicht wirklich aussagekräftig ist. Das 3-0 war zugleich der Pausenstand.

Nach der Halbzeitpause änderte sich wenig: Maaskantje hatte mehr vom Spiel, kam aber nicht zu ernsthaften Chancen. Erst in der 78. Minute konnte Jan-Peer Roeske mit einem schönen Tor zum 3-1 noch ein paar Hoffnungen wecken, die jedoch prompt durch das 4-1 durch Niklas Schulgang in Minute 80 wieder zerstört wurden. Der Schiedsrichter pfiff die Begegnug mit dem Endresulat 4-1 ab. Die Fans hatten ein sehr faires Spiel gesehen, obwohl zwei Spieler der Heimmannschaft den Platz angeschlagen verließen.

 

Die Lage in der Gruppe B ist mit diesem Endergebnis recht vertrackt: Alle Teams können noch weiterkommen. Knechthausen ist dabei in der komfortablen Lage des qualifizierten Zuschauers. Entweder landen sie in der Endtabelle auf Platz 1 oder auf Platz 2, ausscheiden können sie nicht mehr. Auf welches Ergebnis sie bei der letzten Partie der Gruppe hoffen, wird wohl davon abhängen, ob sie – je nach dortigem Spielverlauf – lieber gegen den Gruppenersten Fischhausen oder gegen den Sieger der Partie Stadtaffe vs. Binswangen im Halbfinale antreten wollen. Die Begegnung zwischen Maaskantje und Fischmund birgt noch einiges an Spannung. Wenn die Gäste das Spiel für sich entscheiden können, sind sie mit 6 Punkten aus zwei Spielen als Gruppenerster in der nächsten Runde und Maaskantje wird um Platz 5 spielen. Endet das Spiel unentschieden,  hätte das die selben Auswirkungen. Würde Maaskantje jedoch gewinnen, wären in Gruppe B drei Teams mit drei Punkten. Dann würde das Torverhältnis und notfalls der direkte Vergleich über die Platzierung entscheiden. Gewinnt die SpVgg mit einem Tor Unterschied, hat sie das schlechteste Torverhältnis mit -2 und landet folglich auf Rang 3. Die beiden anderen Teams könnten jeweil ein Torverhältnis von +1 vorweisen. In diesem Falle würde der direkte Vergleich zugunsten des 1.FCF entscheiden. Sollte Maaskantje mit 2 Toren Unterschied gewinnen, würden Knechthausen und Fischmund die Plätze tauschen. Um weiterzukommen, müsste Maaskantje mit 3 oder mehr Toren Unterschied gewinnen. Ab einem Sieg mit 5 Toren Unterschied würde das Team sogar auf Rang 1 stehen, doch dem Verein würde der zweite Platz sicherlich genügen. Wir dürfen uns auf ein spannendes Spiel in der Bölkstoff Arena am 3. Spieltag freuen!