Adrenalinarena Archive

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Fischmund holt den zweiten Titel

Der 1.FC Fischmund hat es geschafft! Als erstes Team der StaFi-Cup-Geschichte, gelang es ihnen, den Cup ein zweites Mal zu gewinnen. Auf den Plätzen dahinter reihten sich Sunny’s Superkicker, BV Pottkicker und !!! SG Dynamo Dresden !!! ein. Zudem sicherte sich der FC Binswangen im Nachholspiel gegen Borussia Fischhausen 1909 den siebten Platz.

Zum dritten Mal in Folge standen sich im Finale und im Spiel um Platz 3 Mannschaften gegenüber, die sich schon in der Gruppenphase begegneten.

Mit dem gestrigen Spieltag ging eine spannende, aufregende und etwas holprige vierte Auflage des StaFi-Cups zu Ende. Naturgemß wird nicht jedes Team zufrieden auf das Turnier zurückblicken, dennoch ist hoffentlich bei keinem der Spaß zu kurz gekommen.

 

Nachholspiel um Platz 7

Borussia Fischhausen 1909 – FC Binswangen

Volksparkaquarium

1-4 (0-3)

Nach dem 5-2 der Fischhausener in der letzten Woche, kam es gestern zur Wiederholungspartie um Platz 7, die nun auch in die Wertung eingeht. Die Borussia einigte sich bekanntermaßen mit Binswangen auf die erneute Austragung, da sie zu viele Spieler aus der ersten Mannschaft einsetzte und die Platzierungen unter gleichen Voraussetzungen entscheiden wollte.

Der ehrenhafte Ansatz half ihnen nicht: Nach 12 Minuten brachte Stertz die Binswangener im strömenden Regen in Führung. Fischhausen versuchte nun über den Kampf ins Spiel zu finden, doch sie konnten keine Torchancen erzwingen. 20 Minuten nach dem ersten Treffer fiel das 0-2, Bokelah feierte seinen ersten Turniertreffer. Und nur zwei Minuten später kam es für die Borussia noch dicker, als Roemer auf 0-3 erhöhte. In der 44. Minute verletzte der Binswangener Postel den gegnerischen Keeper so schwer, dass dieser ausgetauscht werden musste. Vom Schiedsrichter gab es dafür die gelbe Karte. Zur Pause hastte Binswangen mehr Spielanteile, doch war nicht unbedingt so überlegen, wie es das Ergebnis aussagte. Fischhausen zeigte immer wieder gute Ansätze, konnte diese aber nicht in Torchancen wandeln und ließ hinten zu viel zu.

Nach der Pause änderte sich das Geschehen zunächst kaum. Bis zur 70. Minute passierte nichts Nennenswertes, doch dann nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Beide Mannschaften kamen zu Chancen und in der 77. Minute köpfte Vähäkainu nach einer Freistoßflanke den 1-3 Anschlusstreffer. Doch die Anhänger des FC Binswangen mussten nicht lange zittern: Im direkten Gegenzug erzielte Gregor Bokelah seinen zweiten Treffer des Abends und machte alles klar. Postel behielt seinen aggressiven Spielstil trotz der Führung jedoch bei. Die Folge: Gelb-Rot in der 79. Minute und ein zweiter Verletzter in Fischhausens Reihen. In den letzten zehn Minuten überließ Binswangen dem Gegner den Ball, weshalb dieser am Ende mehr Spielanteile verzeichnen konnte.

Alles in allem ist der Sieg der Binswangener verdient. Dieses Ergebnis wurde auch so im Vorfeld erwartet, fiel jedoch am Ende vielleicht zu hoch aus. Nach dem sensationellen vierten Platz im StaFi-Cup III verabschieden sie sich mit dem Sieg im letzten Spiel jedenfalls versöhnlich aus dem Turnier. Fischhausen hat es in diesem StaFi-Cup IV nicht auf einen grünen Zweig geschafft und wird das Turnier so schnell wie möglich vergessen wollen. Doch die Karten werden vor jeder Auflage neu gemischt, vielleicht schaffen sie es in 32 Wochen ein schlagkräftiges Team auf dem Rasen zu präsentieren und wieder eine Rolle im Kampf unter den vorderen Plätzen zu spielen.

 

Spiel um Platz 3

BV Pottkicker – !!! SG Dynamo Dresden !!!

Adrenalinarena

1-0 (1-0)

Auch in der Adrenalinarena schüttete es wie aus Kübeln. Die beiden Teams, die es bis in das “kleine Finale” geschafft haben, störte dies wenig. Die Zuschauer sollten eine knappe Partie zu sehen bekommen, die durch nur ein Tor entschieden werden sollte. Toni Arminia erzielte es schon in der 9. Spielminute nach einem Angriff über links. Fußballerisch geschah in der ersten Halbzeit in der Folge recht wenig. In der 28. Minute gab es jedoch eine äußerst unschöne Szene: Pottkicker-Spieler Romeis beging in seinem allerersten Profispiel ein brutales Foulspiel, das für seinen Gegner zum Glück ohne gesundheitliche Folgen blieb, und wurde dafür zu Recht vom Unparteiischen vom Platz gestellt. Es war bereits die elfte Karte der Pottkicker in diesem Turnier, darunter waren zwei Platzvwerweise. Damit stellten sie einen neuen Rekord auf. Dresden hatte nun 62 Minuten einen Mann mehr auf dem Feld und sicherte sich dementsprechend auch das Übergewicht im Mittelfeld.

Nach der Pause gab es ebenfalls wenige Chancen. Es schien, als wenn nur etwas über Standards gehen würde, doch dann ereignete sich in der 81. Minute für Karl Heinz Rom eine Riesenchance. Nach einem Angriff über die linke Seite feuerte er einen Hammer in Richtung des Pottkicker-Tores, doch der Schlussmann konnte das schon sicher geglaubte Tor mit einer Glanzparade verhindern und sicherte Pottkicker somit den dritten Rang. Dynamo kann mit dem vierten Platz in der ersten Teilnahme durchaus zufrieden sein, auch wenn sie die letzten beiden Spiele knapp verloren.

 

Finale

Sunny’s Superkicker – 1.FC Fischmund

Stadtaffen Arena

2-5 (0-2)

Vor dem Finale war die große Frage: Gibt es den vierten Sieger des StaFi-Cups in der vierten Auflage oder schafft es ein Team erstmals den Titel zu verteidigen?

Das Spiel begann mit einem Skandal Eho köpfte nach einer Ecke zum 0-1 für Fischmund ein – oder eben auch nicht. Der Ball fand seinen Weg ins Tor durch ein Loch im Außennetz und das Schiedsrichtergespann gab den Treffer. Superkicker schien nach dieser dramatischen Fehlentscheidung ein wenig unter Schock zu stehen und ließ in der 27. Minute Flügelspieler Wischhusen trotz großem Widerstand das 0-2 erzielen. Fischmund ging mit der Pausenführung und mehr Ballbesitz zufrieden in die Kabine.

Doch wer dachte, das Spiel wäre entschieden, hatte sich getäuscht. Superkicker-Trainer Bozin schien die richtigen Worte in der Pause gefunden zu haben. In der 48. Minute erzielte Beler den 1-2 Anschlusstreffer. Von einem Pfostentreffer von Unkelbach in der 50. Minute zeigte sich der Dritte des letzten Jahres unbeeindruckt und glich im direkten Gegenzug mit einem schnellen Konter über links durch Junco aus. Dieses Ergebnis hilet über weite Strecken der zweiten Halbzeit. Die Teams, die auch hier mit starken Regenfällen zu kämpfen hatten, versuchten keine Fehler zu machen. Darunter litt das Spiel nach vorne beider Seiten und die Zuschauer bekamen eine Schlacht im Mittelfeld ohne Torchancen zu sehen. Die Schlussphase des Finales hatte es dann aber noch einmal in sich. Eho traf in der 83. Minute erneut zum 2-3. Jungspund Kristian Alexandersson stieg die aufreibende Partie wohl zu Kopf: Er verpasste seinem Gegenspieler einen unschönen Ellenbogenschlag in der 86. Minute und wurde dafür vom Platz gestellt. Der Leidtragende Dirnstorfer musste sogar ausgewechselt werden. Die Fischmund-Fans fieberten nun mit ihrem Team in Unterzahl dem Schlusspfiff entgegen. Sunny’s Superkicker hingegen witterten Morgenluft und versuchten den Ausgleich zu erzwingen. Das eröffnete natürlich Räume in der Hintermannschaft, die Fischmund in einer Minute gleich zwei Mal bestrafte. Erst traf Gracjár nach einem Fehler auf der rechten Abwehrseite, dann schoss Eho über die selbe Seite seinen dritten Treffer im Finale zum 2-5. Damit sicherte er sich mit insgesamt fünf Turniertoren auch die Torjägerkrone.

Sunny’s Superkicker steigerten sich nach einem tollen dritten Platz bei der ersten Teilnahme im StaFi-Cup III und erreichten nun den zweiten Rang. Vielleicht gelingt in der nächsten Auflage die Fortführung dieser Reihenfolge.

Fischmund konnte sich nach dem Sieg im StaFi-Cup I bereits als erster Sieger der Turniergeschichte feiern lassen, nun haben sie es mit der dritten Finalteilnahme zum zweiten Turniertitel geschafft. Dies gelang vor ihnen noch keinem.

Damit steht fest, dass das Finalstadion des StaFi-Cup V erneut das Volksparkaquarium sein wird.

 

Die Turnierleitung verabschiedet sich mit einem Dank an alle Teilnehmer. Wir haben wieder ein spannendes Turnier erlebt, auch wenn es bei dieser Auflage etwas drunter und drüber ging. Hoffentlich hat es allen Spaß gemacht und ein jeder freut sich schon auf die nächste Auflage. Der Start wird 32 Wochen nach dem Start dieser Auflage sein und folglich für den 16.09.2014 angepeilt.

Bis dahin alles Gute und viel Erfolg!

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Superkicker und Fischmund ziehen ins Finale ein – Plätze 4 und 5 sind vergeben – Nachholspiel zwischen Fischhausen und Binswangen

Die ersten Entscheidungen im StaFi-Cup IV sind gefallen: Cheesecake wird 6. und Stadtaffe 5.. Für diese Teams ist das Turnier bereits gestern zu Ende gegangen. Im “kleinen Finale” werden am kommenden Dienstag Pottkicker und Dresden aufeinander treffen während Superkicker und Fischmund nach ihren Halbfinalsiegen das Finale austragen werden. Fischhausen und Binswangen werden in der nächsten Woche erneut gegeneinander antreten und ein Wiederholungsspiel um Platz 7 austragen. Der erste und zugleich vorletzte Spieltag der K.O.-Phase hielt einiges an Spannung und Abwechslung bereit: Während die Platzierungen mit recht deutlichen Ergebnissen verteilt wurden, kam es im Halbfinale zu knappen Entscheidungen.

Spiel um Platz 7

Borussia Fischhausen 1909 – FC Binswangen, Volksparkaquarium

5-2 (2-1) ohne Wertung

Zwei Teams der ersten Stunde standen sich im Duell um die beiden letzten Plätze des Turniers gegenüber. Beide Lager hatten vor Beginn des Cups nicht mit großen Erfolgen gerechnet, doch mit Sicherheit von etwas mehr geträumt. Die Statistik vor dem Spiel sprach klar für Fischhausen, doch Binswangen ist traditionell immer für spannende Spiele gut. Die traditionsreiche Partie im Volksparkaquarium erfreute sich an diesem Spieltag über den größten Zuspruch der Zuschauer.

Fischhausen sorgte bereits vor Anpfiff der Partie für eine große Überraschung: Als die Aufstellungen der Mannschaften vorgelesen wurden, nannte der Stadionsprecher nur zehn Spieler der Borussia. Der Trainer schickte sein Team in einer 2-5-2 Formation auf das Feld, deren Ausrichtung eine Kontertaktik vermuten ließ.

Nach einer viertelstündigen ereignislosen Abtastphase verhalf das Scheidsrichtergespann Fischhausen in der 17. Minute zum 1-0, als es ein klares Abseitstor anerkannte. In Gedanken noch bei der Fehlentscheidung kassierte Binswangen nur eine Minute später das 2-0 durch Cristian Şimon. Sie konnten jedoch noch vor der Pause durch den 19jährigen Manuel Prittwitz die taktische Verwirrung des Gegners nutzen und auf 2-1 verkürzen.

Fischhausen dominierte die erste und zweite Halbzeit deutlich, doch selten sprangen dabei Torszenen heraus. Wenn der Ball jedoch gefährlich vor das Tor kam, war er auf beiden Seiten zumeist wenig später im Netz. So geschah es auch in den Spielminuten 61 und 70, in denen Fischhausen den Vorsprung um zwei weitere Treffer ausbauen konnte. Binswangen versuchte noch einmal alles, um nicht zum zweiten Mal in der Turniergeschichte den letzten Platz zu bekleiden, doch auch der Anschlusstreffer von Schamadinger in der 83. Minute half nichts mehr, da der StaFi-Cup-Toptorjäger der Borussia Şimon fünf Minuten vor Schluss mit seinem turnierübergreifend siebten StaFi-Cup-Treffer den 5-2 Endstand besiegelte. Er ist damit der erfolgreichste Torschütze der Geschichte, der nicht für den 1.FC Fischmund spielt.

Binswangen nimmt wie schon im StaFi-Cup I die rote Laterne mit nach Hause, obwohl sie erneut keine schlechten Leistungen gezeigt haben. In einem so kurzen Turnier ist jedoch auch das Glück ein entscheidener Faktor. Dieses Glück fehlte ihnen in dieser Auflage. Fischhausen wird wie bereits in den letzten beiden Auflagen Siebter. Zwei von drei Malen war dies gleichbedeutend mit dem vorletzten Platz. In Anbetracht der Tatsache, dass sie ein Gruppenspiel kampflos verloren geben mussten, ist das Ergebnis jedoch nicht überzubewerten. Die Anhänger erhoffen sich jedoch ein erfolgreicheres Auftreten im StaFi-Cup V.

Bermerkenswert: Die ehemals als Rüpel verrufenen Fischhausener kassierten keine einzige Karte im Turnier und stehen somit schon als fairste Mannschaft fest.

Update: Das Spiel wird auf Wunsch beider Teams annulliert, da einige A-Elf-Spieler eingesetzt wurden. Es wird ein Wiederholungsspiel am kommenden Dienstag angesetzt.

Spiel um Platz 5

FC Cheesecake – FC Stadtaffe, Sonnenscheinarena

0-2 (0-1)

Cheesecake hoffte vor der Partie auf Sonnenschein für die eigenen Mannschaft, doch es sollte kein heiterer Abend werden. Der Auftakt war zwar vielversprechend, da sie nach noch nicht einmal drei Minuten fast in Führung gingen, doch dann fiel in der 18. Minute nach einem Freistoß das 0-1 für die Stadtaffen. Cheesecake versuchte aus einer gesicherten Defensive heraus zu agieren. Sie machten dem FCS das Leben schwer und die Räume eng. Stadtaffe hatte zwar über das gesamte Spiel die größeren Spielanteile, konnte jedoch selten zwingende Torchancen kreieren. So sahen die Zuschauer ein Spiel, das sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte.

Kurz nach der Pause machte dann Alan Nistelberger alles klar: Der Angriff über die linke Seite führte zum 0-2 Endstand. In der Folge bemühte sich Stadtaffe nicht um weitere Treffer, Cheesecake tauchte ebenfalls nicht mehr vor dem gegnerischen Tor auf. So verwaltete Stadtaffe das Ergebnis bis zum Schlusspfiff souverän.

Cheesecake erreichte bei der ersten Teilnahme den sechsten Rang. Gemessen an den Möglichkeiten der Mannschaft ist es vielleicht ein bisschen wenig, sie verspielten die Chance auf mehr am letzten Gruppenspieltag. Dennoch ist es ein Ergebnis, auf das sich in kommenden Auflagen aufbauen lässt. Stadtaffe konnte mit dem fünften Rang das Turnier noch versöhnlich abschließen, jedoch wird das für den Sieger des StaFi-Cup III ein schwacher Trost sein. Sie sind mit der Zielsetzung angetreten, das erste Team zu sein, dass den Cup in zwei aufeinander folgenden Auflagen gewinnen konnte. Doch der StaFi-Cup IV stand für sie unter keinem guten Stern. Durch unglückliche Punktverluste verpasste man das erste Mal in der Vereinsgeschichte einen Podiumsplatz. Man darf gespannt sein, wie sich das Team nach dem lange hinausgezögerten und wohl demnächst bevorstehenden Umbruch in der ersten garde bei der nächsten Auflage präsentieren wird.

Halbfinale

BV Pottkicker – Sunny’s Superkicker, Cheesecake Factory

3-5 n. E. (1-1, 0-1)

Als die Fans auf ihren Plätzen in der Cheesecake Factory eintrudelten, wussten sie nicht, dass sie Zeugen des ersten Elfmeterschießens der StaFi-Cup-Geschichte werden sollten. Nach zwei Verlängerungen in den vorigen Auflagen reizten der Sieger des StaFi-Cup II und der Dritte des letzten Jahres alle Möglichkeiten der Entscheidung aus. Doch der Reihe nach: Die Halbfinalbegegnung begann mit einem Paukenschlag. Keine 120 Sekunden benötigte Michael Dirnstorfer von Sunny’s Superkickern, um sein Team in Front zu bringen. Pottkicker lief dem Rückstand jedoch nur 22 Minuten hinterher, ehe Emilio Rio den Ausgleich erzielen konnte. In der Folge entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der keine der beiden Mannschaften auch nur einen Zentimeter des Platzes ihren Gegnern überlassen wollte. Pottkicker bestimmte das Geschehen jedoch ziemlich deutlich.

In der zweiten Hälfte rückte der Fußball immer mehr in den Hintergrund: Zuerst hatte Herics von Pottkicker in der 58. Minute Glück nach einer wüsten Grätsche nur die gelbe Karte gesehen zu haben, in der 68. und 73. Minute schaffte dann Superkicker-Kapitän Ludovinho Sarmenho das Künststück innerhalb von nur fünf Minuten mit Gelb-Rot vom Platz zu fliegen. Besonders ärgerlich: Die Karten sah er wegen Handspiels und Meckerns. Pottkickers Überlgenheit wuchs durch die Überzahl ein wenig, doch bis auf einen spekatkulären Seitfallzieher in der 82. Minuten ging auch von ihnen keine Torgefahr aus – das Spiel ging in die Verlängerung.

Nach 105. Minuten war dann Schluss für Abwehr-Routinier Herics. Nach erneutem Foulspiel schickte der Schiedsrichter ihn unter die Dusche und glich somit die Anzahl der Platzverweise aus. Dies war die letzte Aktion vor dem Elfmeterschießen.

Die ersten beiden Elfmeter wurden sicher verwandelt, dann verfehlte Pottkicker-Spieler Lührs das Tor deutlich. Mit Mauers scheiterte ein weiterer Pottkicker. Die Superkicker gaben sich keine Blöße und verwandelten jeden Elfmeter. Als Schlinkmann den letzten 11er verwandelte, brachen alle Dämme und die Spieler freuten sich über den durchaus glücklichen Halbfinalsieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale.

Pottkicker wird im Spiel um Platz 3 auf Herics verzichten müssen, die Superkicker werden im Finale ihren Kapitän Sarmenho ersetzen müssen.

Halbfinale

1.FC Fischmund – !!! SG Dynamo Dresden !!!, Westfalenstadion

3-2 (2-1)

Im zweiten Halbfinale traf der Sieger des StaFi-Cup I auf einen Turnierneuling. Beide Mannschaften agierten im traditionellen 3-5-2, Dresden versuchte sein Glück durch die Mitte zu finden.

Mit der ersten Aktion der Partie setzte sich Andrei Opriş an die Spitze der Torjägerliste und überholte auch in der ewigen Torjägerliste für den Moment seinen Mannschaftskameraden Unkelbach. Fischmund ging durch seine Einzelaktion über links bereits in der 9. Minute mit 1-0 in Führung. Mitte der ersten Hälfte begann Dynamo Gefahr für das Fischmunder Tor zu entwickeln. Erst zappelte fast ein direkter Freistoß im Netz, dann erzielte Dan Karlsson in der 27. Minute ein herausragendes Volleytor zum 1-1. Doch nur zehn Minuten später schnappte sich Jerry Unkelbach mit seinem ersten Treffer in diesem Turnier und dem 2-1 mit nun insgesamt 12 StaFi-Cup-Treffern seinen lange innegehaltenen ersten Platz in der Torjägerliste zumindest zum Teil wieder. Mit 2-1 ging es dann in die Kabinen.

Fischmund hatte auch nach dem Seitenwechsel leicht überwiegende Ballbesitzanteile, doch erst in der 62. Minute passierte wieder etwas Nenneswertes. Klopf schien mit dem 3-1 schon die Vorentscheidung erzwungen zu haben, doch Dresden ließ sich nicht unterkriegen und wollte sich unbedingt ins Finale schießen. In der Schlussphase hatten beide Teams noch gute Chancen. Dynamo warf nun alles nach vorne, was hinten einige Räume öffnete. Und fast hätte es sich gelohnt: Jutier traf bereits zum dritten Mal in diesem Turnier und verkürzte auf 3-2, doch Fischmund konnte die Führung über die Zeit retten und sich über einen durchaus verdienten Sieg freuen. Die SGD brauch sich mit dieser Leistung auf jeden Fall nicht vor Pottkicker verstecken und kann sich Hoffnungen auf die Bronzemedaille machen.

Im Finale in der kommenden Woche wird sich entscheiden, ob wir in der vierten Auflage mit Sunny’s Superkickern den vierten Turniersieger krönen werden oder ob der 1.FC Fischmund in der dritten Finalteilnahme der Vereinsgeschichte den zweiten StaFi-Cup holen kann und somit das erste Team mit zwei Turniersiegen werden kann.

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FC Stadtaffe feiert ersten StaFi-Cup-Sieg

Wie schon in der zweiten Auflage des StaFi-Cups gab es die Finalbegegnung und das Spiel um Platz 3 bereits in der Gruppenphase. Zudem wurde in einem Nachholspiel der neunte Platz ausgespielt.

 

 

1. FC Knechthausen – Presential

Alps Arena

0-2 (0-1)

Im Spiel um Platz 9 standen sich die beiden Fünften der Gruppenphase gegenüber. Knechthausen traf also auf Turnier-Neuling Presential. Aufgrund eines Versehens musste die Partie, die eigentlich für den 23.04. angesetzt war, nachgeholt werden. Da Fischhausens Adrenalinarena anderweitig belegt war, wichen die Teams auf die Alps Arena von Knechthausen aus. Daraus entwickelte sich kein Heimvorteil, die Gastgeber begannen auch schon recht unkonventionell mit einem 2-5-2 System. Nach nur zehn Minuten hatten sie dann noch einen Mann weniger auf dem Platz, weil Mittelfeldmann Correa mit seinem Kopf gegen den Pfosten prallte und verletzt den Platz verlassen musste. Zuvor konnte Presential jedoch bereits in der dritten Minute den Führungstreffer feiern. Doch die befürchtete Klatsche blieb aus, die Gäste trafen durch Doru lediglich nur noch einmal zum 0-2 Endstand.

 

 

Sunny’s Superkicker – FC Binswangen

WOLFFSARENA

4-0 (2-0)

Der andere Neuling des dritten StaFi-Cups, Sunny’s Superkicker, hatte es bis ins „kleine Finale“ gegen Binswangen geschafft, die ihrerseits bereits ihre beste Turnierplatzierung in der Tasche hatten. Schon nach fünf Minuten brachte Junco die Debütanten in Führung. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene, aber eher chancenarme erste Halbzeit. 14 Minuten nach dem 1-0 traf Martin Sommerer zum 2-0 und erzielte damit seinen dritten Turniertreffer. In der Gruppenphase konnte Binswangen die Begegnung mit 2-0 für sich entscheiden, nun lagen sie mit 0-2 zur Pause zurück. Und für die Überraschungsmannschaft des Turniers kam es nach dem Seitenwechsel noch bitterer: Erneut Sommerer und Galliano erhöhten in der 67. Und 83. Minute auf 4-0. Am Ende gewannen die Superkicker völlig verdient, wenn auch eventuell etwas zu hoch, und konnten die Bronze-Medaille feiern. Binswangen hingegen hat besonders in der Gruppenphase ein herausragendes Turnier gespielt und darf sich über einen hoch verdienten vierten Rang freuen.

 

 

FC Stadtaffe – 1.FC Fischmund

Westfalenstadion

3-1 (0-1)

Drei Auflagen des StaFi-Cups und drei verschiedene Sieger. Dafür sorge der FC Stadtaffe am Dienstag mit einem 3-1 Erfolg über Fischmund. Bereits in der Gruppenphase gewannen sie gegen den 1.FCF mit 3-2, damals jedoch um einiges glücklicher als im Finale.

Die Zuschauer sahen ein typisches Finalspiel: Die Mannschaften befanden sich in einer langen Abtastphase, beide waren darauf bedacht, bloß keinen Fehler zu machen. Dementsprechend entwickelten sich wenige Torraumszenen. Nach rund 25 Minuten vergab dann Mustin die erste Chance des Spiels, bevor sein Kollege und erfolgreichster Schütze der Turniergeschichte Jerry Unkelbach in der 27. Minute mit seinem insgesamt 11 StaFi-Cup-Treffer die 0-1 Führung erzielen konnte. Dieser Spielstand war zugleich auch der Halbzeitstand. Stadtaffe hatte deutlich mehr Spielanteile, dieses Bild änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht.

Die zweite Hälfte war zunächst noch ereignisärmer. In der 71. Minute musste Fischmund Niklas Buchheit verletzungsbedingt austauschen und verlor damit noch mehr Stand im Mittelfeld. Stadtaffe warf alles nach vorne, der 1.FCF versuchte, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. In der Schlussphase machte sich dann bemerkbar, dass die Stadtaffen ausgeruhter waren, nachdem sie am Wochenende kein Spiel bestritten und bei Fischmund noch immer die verpatzte Meisterschaft in den Köpfen rumspuckte. Radovan Verták köpfte in der 81. Minute den 1-1-Ausgleich. Nur zwei Minuten später spitzelte Gerd Strömer den Ball zum 2-1 über die Linie und um alle Zweifel zu beseitigen erhöhte Sixto Becerra fünf Minuten vor Schluss per Freistoß auf 3-1.

Nach Abpfiff gab es für die Stadtaffen kein Halten mehr, sie feierten mit ihren Fans den ersten StaFi-Cup-Sieg der Vereinsgeschichte, die Spieler von Fischmund sanken auf dem Rasen zusammen. In den letzten Wochen lief bei ihnen nicht viel und nach diesem Spiel dürfte der FC Stadtaffe wohl endgültig der Angstgegner geworden sein.

Der Finalsieg war jedoch verdient, jedoch an Dramatik kaum zu überbeiten.

Der FC Stadtaffe darf sich nun mindestens in den nächsten 32 Wochen StaFi-Cup-Sieger nennen und wird im StaFi-Cup IV als Titelverteidiger antreten. Ihr Ziel wird es dann sein, das Finale in der Stadtaffen Arena zu erreichen.

 

 

Die Turnierleitung gratuliert dem Sieger und bedankt sich bei allen Teilnehmern für das Turnier. Hoffentlich hat es allen Spaß gemacht so dass sie in der vierten Auflage wieder an den Start gehen. Bis dahin alles Gute und viel Erfolg!

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Opriş schießt Fischmund ins Finale gegen Stadtaffe – Superkicker und Binswangen kämpfen um Rang 3

Das Finale des StaFi-Cup III lautet FC Stadtaffe gegen den 1.FC Fischmund! Neuling Sunny’s Superkicker wird gegen den FC Binswangen im „kleinen Finale“ um den dritten Platz spielen. Es gab an diesem ereignisreichen Spieltag jedoch schon die ersten Entscheidungen im Kampf um die Platzierungen.

 

Spiel um Platz 9

1. FC Knechthausen – Presential, Adrenalinarena

versch.

Eigentlich sollten wir zu diesem Zeitpunkt wissen, wer den 9. Platz gewinnen konnte, doch aufgrund zeitlicher Probleme ging die Forderung beim 1. FC Knechthausen im Laufe der Woche unter und es kam kein Spiel zustande. Ob das Spiel in der kommenden Woche nachgeholt wird, oder mit 0-3 für Presential gewertet wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen.

 

Spiel um Platz 7

Borussia Fischhausen 1909 – FC Sahnenase Schlag 04, Sonnenschein Arena

5-3 (3-2)

In der Sonnenschein Arena standen sich hingegen zwei Team gegenüber. Im Prestigeduell zwischen den Gelb-Schwarzen und den Blau-Weißen fielen sage und schreibe 8 Treffer in der regulären Spielzeit. Die Zuschauer bekamen ein schnelles und faires Spiel mit einigen Chancen zu sehen. Am Ende setzte sich die Borussia dank eines Doppelpacks von Biasi durch und sicherte sich den 7. Rang. In Fischhausen freut man sich wohl, dass sich in dem Spiel kein Spieler verletzte und ist glücklich, dass dieses mit Pech behaftete Turnier zu Ende ist. Beide Teams haben kein glückliches Turnier gespielt und dürften bei der nächsten Auflage wieder Anwärter auf bessere Plätze sein.

 

Spiel um Platz 5

BV Pottkicker – FC.ALWOLLO, Volksparkaquarium

2-0 (2-0)

Der Titelverteidiger Pottkicker kam in diesem Jahr nicht über den 5. Platz hinaus. Diesen verdienten sie sich in einem eher ruhigen Spiel um Platz 5 gegen den Drittplatzierten der Gruppe B, den FC.ALWOLLO, bereits im ersten Durchgang. Der Gegner konnte nicht mehr gefährlich auf den Rückstand antworten und so verwaltete der BVP den Vorsprung und brachte ihn schlussendlich über die Zeit. Bis jetzt konnte noch kein Team seinen Titel erfolgreich verteidigen. Ob wir in der dritten Auflage den dritten Turniersieger küren werden, entscheidet sich in der nächsten Woche im Westfalenstadion der Pottkicker.

 

Halfinale

FC Stadtaffe – Sunny’s Superkicker, This Is Anfield

3-2 (3-2)

Auch in dieser Partie fielen alle Tore bereits in der ersten Halbzeit. Hugo Teerhof brachte die Stadtaffen, die ebenso wie Neuling Superkicker noch nie in einem StaFi-Cup-Finale standen, nach elf Minuten in Führung. Die nächsten drei Tore fielen dann zwischen der 21. und 23. Spielminute, das Stadion tobte. In der zweiten Halbzeit spielte der FCS das Spiel dann souverän runter. Die Superkicker lauerten auf eine Konterchance und somit die Chance auf den Ausgleich und die Verlängerung, aber dieser Gefallen wurde ihnen nicht mehr getan. Damit haben sie aber immer noch die Chance sich in der kommenden Woche gegen Binswangen die Bronzemedaille zu holen, was ein durchaus beachtlicher Erfolg für die erste Teilnahme wäre. Den Stadtaffen ist mit diesem Sieg die beste Turnierplatzierung bereits sicher. Bis jetzt wurden sie zweimal Dritter, nun sind sie schon mindestens Zweiter. Der Titel winkt ebenfalls, immerhin haben sie schon in der Gruppenphase bewiesen, dass sie den Finalgegner schlagen können…

 

FC Binswangen – 1.FC Fischmund, Stadtaffen  Arena

1-5 (1-3)

In der Stadtaffen Arena schien es indes, als würden die Andrei Opriş-Festspiele stattfinden. Der Rumäne in Diensten von Fischmund erzielte in diesem Spiel vier Treffer! Allein drei davon waren verwandelte Foulelfmeter, auch das ist ein unfassbarer Wert. Im Großen und Ganzen war der Sieg verdient, doch er fiel im Endeffekt mindestens zwei Tore zu hoch aus. Den zahlreich erschienen Fans des 1.FCF war das sicherlich egal, der zweite Finaleinzug in der dritten Teilnahme wurde ausgiebig gefeiert. Binswangen hingegen darf sich über das Erreichte sehr freuen, hatte man doch vor Turnierstart angekündigt, die rote Laterne zu halten. Fischmund hat noch eine Rechnung mit den Stadtaffen offen, in der Gruppenphase erfuhren sie eine entscheidende Niederlage gegen den Finalgegner.

 

 

Im StaFi-Cup III wurde am vergangenen Spieltag erstmals in der Turniergeschichte die 100-Tore-Marke geknackt. Wir dürfen uns also auf mindestens zwei spannende und unterhaltsame Spiele in der kommenden Woche freuen.

Allen Teilnehmern, die ihr Turnier bereits beendet haben, wünschen wir alles Gute auf dem weiteren Weg, hoffen, dass sie mit ihrer Platzierung zufrieden sein können und beim nächsten Mal wieder dabei sind. Vielen Dank für die Teilnahme!

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StaFi-Cup III – Es geht wieder los

Der Zeitplan ist etwas straffer als gewohnt, nur knapp 3 Tage vor Turnierbeginn fand die Auslosung statt. An der mittlerweile dritten Trunierauflage werden nunmehr zehn Teams teilnehmen, somit wurde die Teilnehmerzahl seit der ersten Auflage stetig um 2 neue Mannschaften gesteigert.

Am morgigen Dienstag, den 19.03.2013 um 18.15 Uhr werden die Partien des ersten Gruppenspieltags angepfiffen. Gespielt wird in zwei Gruppen à fünf Teams, ein Team kann sich seine Konkurrenten also von der Tribüne aus ansehen.

 

In Gruppe A treffen dieses Mal mit Borussia Fischhausen 1909, dem 1.FC Fischmund, dem 1. FC Knechthausen, BV Pottkicker sowie dem FC Stadtaffe fünf mittlerweile altbekannte Teams, unter ihnen die beiden Sieger der vergangenen Auflagen, aufeinander. In Gruppe B hingegen werden zwei Neulinge ihren StaFi-Cup-Einstand geben: Neben FC.ALWOLLO, FC Sahnenase Schlag 04, den beiden Debütanten Sunny’s Superkickern und Presential wird der FC Binswangen an den Start gehen.

Für alle Teams ist das Ziel klar: Am 30.04. im Westfalenstadion der Vorjahressieger Pottkicker um den Titel antreten.

Es handelt sich auch bei dieser Auflage um ein recht ausgeglichenes Teilnehmerfeld, klare Favoriten wird man – wenn überhaupt – erst nach den ersten Gruppenspieltagen ausmachen können.

Deswegen lohnt ein genauerer Blick auf die Partien am ersten Spieltag:

 

Gruppe A

Fischhausen – Fischmund

Gleich am ersten Spieltag ein echter Klassiker! In zahlreichen Partien standen sich die beiden Mannschaften gegenüber, es gab deutliche Siege und knappe Angelegenheiten. Meist hatten die Jungs vom 1.FCF die Nase vorn, doch der StaFi-Cup hat seine eigenen Gesetze. Mit den eigenen Fans im Rücken können wir uns auf eine packende Auftaktpartie in der Adrenalinarena freuen.

Pottkicker – Stadtaffe

Nur einmal trafen die Teams bisher aufeinander, dieses Duell konnte der Titelverteidiger für sich entscheiden. Stadtaffe spielt eine Liga höher und konnte dort nach durchwachsenem Saisonstart in den letzten Wochen wieder neues Selbstvertrauen tanken. Auch wenn sie sich in der letzten Woche mit neun Treffern für den Cup warmgeschossen haben, haben die Pottkicker mit ihrer bärenstarken Abwehr wohl einen leichten Vorteil.

Der 1.FC Knechthausen kann sich die Geschehnisse in dieser Gruppe entspannt vom Sofa aus ansehen, sie starten erst nächste Woche in die Partie.

 

Gruppe B

ALWOLLO – Sahnenase Schlag

ALWOLLO und Sahnenase Schlag stehen vor ihrer jeweils zweiten Turnierteilnahme. Schon letztes Mal trafen sie in der Gruppe aufeinander, damals gab es einen knappen 3-2 Erfolg für Sahnenase, die sich damit im letzten Moment das Ticket für die K.O.-Runde sichern konnten. Das wird ALWOLLO nicht vergessen haben, das Team wird mit Sicherheit auf die Revanche brennen.

Presential – Binswangen

Die erste Partie mit Neulings-Beteiligung ist gleich ein Derby. In Baden-Württemberg konnte man es kaum erwarten ‘einander zu kitzeln’. Auch bisher unerwartete Taktiken wurden angekündigt. Somit müssen wir uns als Zuschauer wohl auch auf die ein oder andere Überraschung vorbereiten!

Das nächste Debüt wird es erst in der kommenden Woche geben: Sunny’s Superkicker, das neuste Team unter den Stadtfischen, weilt derzeit noch in Australien. Mit welchen Erkenntissen die Mannschaft von dieser Reise zurückkehrt, werden wir am zweiten Spieltag sehen!

 

 

Mit diesen ersten Eindrücken verbleiben wir bis morgen. Wir hoffen auf ein spannendes und spaßiges Turnier!

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Pottkicker ist neuer StaFi-Cup-Sieger

Am 04.09.2012 ging die zweite Auflage des StaFi-Cups mit zwei Begegnungen zu Ende, die es schon in der Gruppenphase gegeben hatte.

 

Das “kleine Finale” trug die Gruppe B unter sich aus, Stadtaffe und Fischmund kämpften in derAdrenalinarena um Platz 3.

Noch in der Gruppenphase konnte der 1.FCF das Aufeinandertreffen mit 2-4 für sich entscheiden. Doch im Spiel um Platz 3 hatte Stadtaffe nach einer spannenden Partie die Nase verdient mit 1-0 einen Tick vorne. Das entscheidene Tor fiel bereits in der 21. Minute durch Eike Wiarda. Der Außenverteidiger zeigte sich glücklich: “Natürlich hätten wir in diesem Turnier gern mehr gerissen, doch so haben wir uns jedenfalls den dritten Platz sichern können. Letztes Mal waren wir auch Dritter und wurden vom heutigen Gegner im Halbfinale rausgeworfen worden. Nun haben wir uns an ihnen gerächt.”

 

Das Finale fand im Volksparkaquarium zwischen Pottkicker und Sahnenase Schlag statt.

Die Partie hatte die besondere Brisanz “schwarz-gelb” gegen “blau-weiß”. DiePottkickermaßen dem Titelgewinn vor der Partie keine große Bedeutung bei, ließen aber auch durchblicken, dass sie gewillt sind, das Finale zu gewinnen.

Schon nach drei Minuten ging der Favorit im Duell der StaFi-Cup-Neulinge durch Dominik Mauers in Führung. Sahnenase beschränkte sich auf das Kontern, der Gegner war jedoch sehr gut eingestellt und ließ wenige gefährliche Situationen zu. Kurz vor Schluss fiel jedoch tatsächlich noch das Ausgleich durch den erst 17jährigen Christoph Costa-Schott, der bereits seinen dritten Turniertreffer erzielte. Alle schienen sich auf die Verlängerung eingestellt zu haben, bis auf Pottkickers Flügelspieler Achim Paburg. Nur eine Minute nach dem Ausgleich konnte er in der 89. das 2-1 erzielen. Dieser Treffer makierte gleichzeitig den Endstand.

Die Spieler des Gewinners brachen mit Schlusspfiff in Jubel aus, die Gegner sanken auf dem Rasen zusammen, am Ende zerplatzten die Pokalträume zu abrupt.

 

Pottkicker ist somit der zweite Turniersieger in der Geschichte und darf den Titel des StaFi-Cup-Siegers mindestens bis zur nächsten Auflage in 32 Wochen tragen. Herzlichen Glückwunsch!

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Spannender Halbfinalabend

Es ist so weit: Die Finalteilnehmer des ersten StaFi-Cups stehen fest. Ebenso wurden jeweils der erste Fünft- und Sechstplatzierte der Turniergeschichte gefunden. In einer Woche geht der Cup dann in die letzte Runde, auf dem Plan stehen das Spiel um Platz 3 und das Finale.

 

 

Im ersten Platzierungsspiel der noch jungen Turnierhistorie trafen der FC Binswangen und die SpVgg Maaskantje aufeinander. In diesem Spiel waren also die Gruppen A und B beide vertreten. Erstmals fanden an einem Abend drei Spiele statt, alle Mannschaften mussten ran.

Bei wunderbarem Sonnenschein musstenen die Zuschauer in der Adrenalinarena nur 14 Minuten auf das erste Tor warten, Steffen Endras erzielte es für Maaskantje nach einer schönen Einzelaktion. Kurz vor der Pause roch es schon leicht nach Vorentscheidung, als Jan-Peer Roeske mit seinem zweiten Turniertreffer in der 41. Minute den Vorsprung der SpVgg ausbaute, doch nur zwei Minuten später, war der alte Abstand nach einem Elfmetertor von Wolf Dietrich Lastadie wiederhergestellt. In der Minute zwischen den beiden Gegentoren hatte Binswangen noch zusätzliches Pech: Ihr Spieler Hansjoachim Ginsheim verletzte sich und musste ausgewchselt werden.

Nach der Pause ging es sogleich wieder flott los und in Minute 52 landete der Ball wieder in den Maschen des Binswangener Tores. Hauptverantwortlich dafür war Pascal Fehsl. Maaskantje dominierte das Spiel und überzeugte mit dem Doppelschlag aus den Minuten 71 und 75 durch César Manuel Marques Afonso und erneut Pascal Fehsl die letzten Zweifler. Der Torschütze des einzigen Treffers des FC schien mit dem Spielstand nicht richtig umgehen zu können – er entlud seinen Frust an einem Gegenspieler auf brutale Weise. Der Schiedsrichter schickte ihn ohne zu Zögern vom Feld. Zum Glück konnte die medizinische Abteilung der SpVgg schnell Entwarnung geben, der Gefoulte hatte sich nicht verletzt.

Endstand der Partie war 1-5. Es schien so, als würden sich die Spieler von Maaskantje über den fünften Platz freuen, doch alles in allem war das Turnier nicht optimal verlaufen. Bei ihnen konnte man wie beim Gegner ebenso den Willen spüren, bei der nächsten Auflage wieder neu angreifen zu wollen. Ein Zuschauer sagte: “Es ist überhaupt nicht wichtig, wer das Ding hier gewinnt. Es war mir wichtig ein paar schöne Spiele zu sehen und mal wieder zu sehen, wenn die Jungs sich auch untereinander verstehen und Spaß amm Spiel haben. Ich bin deswegen auch zu disem Spiel gefahren und nicht zu einem der Halbfinals. Ich hoffe, dass es auch einen StaFi-Cup II geben wird!”

 

Noch Hoffnungen auf das Finale durften sich Borussia Fischhausen 1909 und der 1. FC Knechthausen machen. Fischhausen ging als Erstplatzierter der Gruppe A als leichter Favorit ins Rennen. Es schüttete wie aus Eimern in Binswangen, worüber sich die rustikalen Spieler des 1. FC besonders freuten.

Die erste Halbzeit verging ohne nenneswerte Ereignisse, in der zweiten sollten sie sich dafür überschlagen. Auch in diesem Spiel fiel ein Treffer in der 52. Minute. Knut Lemmich konnte sein Team, das über das gesamte Spiel die deutlich größeren Spielanteile hatte in Front bringen. Knechthausen stand gewohnt tief und ließ die Gegner anrennen, doch mit dem aufzuholenden Rückstand wurden die Anhänger immer unruhiger. In Minute 78 konnte Torben Olesen mit einem Traumtor nach einem Konter den Ausgleich erzielen. Fischhausen suchte nun die Entscheidung und drückte weiter, doch den Raum, den sie dadurch schufen, nutzte Niklas Schulgang acht Minuten vor Ende um einen weiteren Konterangriff abzuschließen. Von nun an merkte man auf dem Rasen nicht mehr, dass das Ganze ein Freundschaftsturnier war, beide Teams wollten noch ins Finale und kämpften darum. Andreas Söderberg war Leidtragender dieser Schlacht, er musste ausgewechselt werden. Sein Einsatz in einer Woche im Spiel um Platz 3 ist fraglich. In der Schlussphase bekamen noch zwei Spieler von Knechthausen gelb, während Fischhausen mit einer weiteren Gelben die Führung in der Kartenstatistik souverän behaupten konnte.

Nach Abpfiff spielten sich turbulente Jubelszenen auf dem Rasen ab, der Endstand lautete 1-2 zugunsten von Knechthausen. Beim Gegner war die Stimmung sehr angespannt, es wollte sich keiner vor Redaktionsschluss zum Spielverlauf äußern.

 

Im dritten Spiel an dem Abend trafen Fischmund und Stadtaffe aufeinander.

Schon nach zwei Minuten konnte Benjamin Lintermann zum Jubeln abdrehen, das war ein Auftakt nach Maß und es war das erste Tor des 1.FCF gegen die Stadtaffen. Fischmund konzentrierte sich zwar eher darauf den eigenen Kasten sauber zu halten, doch in der 23. Minute konnte Berthold Schinko auf 2-0 erhöhen. Stadtaffe hatte mehr vom Spiel, aber hob sich die zwingenden Aktionen für die zweite Hälfte auf.

Und ihre Bemühungen trugen bald Früchte. Bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff konnte Tamás Flammer seinen dritten Turniertreffer markieren, er hat nun die besten Aussichten auf die Torjägerkrone. In der Folge gab es bei traumhaftem Wetter im Bölkstoff Park ein Spiel, das überwiegend von der Spannung lebte. Es gab kaum Torszenen mehr und Fischmund konnte sich ins Finale retten.

“Offen zugegeben war es nicht 100% verdient. Wenn man genau hinsieht, hatten die Stadtaffen die bessere Auswahl auf dem Rasen. Wir haben in der Mannschaft auch auf den Turniersieger gewettet und da hatte ich auch Stadtaffe im Topf. Aber ich freue mich natürlich umso mehr, dass wir nun im Finale stehen, da haben die Jungs großartiges geleistet!”, sagte Kornel Kavái, der sich das Spiel von außen anschaute. Unter den Anhängern des Verlierers nahm man es sportlich: “Was sollen wir uns denn jetzt ärgern? Priorität hat erstmal der Aufstieg und wir haben auch im Cup nicht wenig erreicht. Ich denke, dass unsere Jungs auch nächste Woche noch Spaß an der Sache haben werden und das kleine Finale für uns entscheiden, mit Fischhausen haben wir sowieso noch ein Hühnchen offen!”, sagte ein Fan und konnte schon wenige Augenblicke nach dem Spiel über seinen Versprecher lachen.

 

Das Spiel um Platz 3 wird am 24.01.2012 um 18.20 im Volksparkaquarium statttfinden. Die Paarung lautet: Borussia Fischhausen 1909 gegen den FC Stadtaffe.

Zeitgleich findet das Finalspiel zischen dem 1. FC Knechthausen und dem 1.FC Fischmund in der Stadtaffen Arena statt.

 

Somit treffen vier Mannschaften zusammen, die sich schon in der Gruppenphase begegneten. Den Teams aus Binswangen und Maaskantje gilt an diesaer Stelle ein Dank für die Teilnahme, hoffentlich sind sie auch beim nächsten StaFi-Cup wieder mit von der Partie!

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Der Kampf ums Finale

Es ist so weit, morgen werden die Finalplätze des StaFi-Cups vergeben, während zeitgleich Platz 5 ausgespielt wird. Im Gegensatz zu den Spielen der Gruppenphase werden die K.O.-Spiele fünf Minuten später um 18.20 angepfiffen.

 

Der FC Binswangen trifft auf Maaskantje. Die Binswangener dürften sich besonders über die Wahl der Spielstätte gefreut haben, denn in der Adrenalinarena in Fischhausen haben sie bis zum heutigen Tage nur gewonnen. Gegeneinander gespielt haben die beiden noch nie. Es ist aber ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Es treffen ein Team mit einem alternativen Konzept und ein noch recht junges Team aufeinander.

 

Im ersten Halbfinale stehen sich Fischhausen und Knechthausen gegenüber, gespielt wir din Binswangen. Das bisher einzige Aufeinandertreffen konnte die Borussia für sich entscheiden. In Expertenkreisen an Fischhausener Stammtischen handelt man die eigene Elf als Favoriten: “Natürlich ziehen wir ins Finale ein. Gegen Knechte verliert man doch nicht!” Aber auch die Gegenseite erhebt Anspruch auf den Finalplatz: “Wir haben vor zehn Monaten nur verloren, damit sie uns morgen unterschätzen. Aber sagen Sie’s nicht weiter!”

 

Die dritte Begegnung an diesem Abend ist Stadtdaffe gegen Fischmund. Gespielt wird im maaskantjer Bölkstoff Park. Die beiden Mannschaften treffen nun zum dritten Mal im 10-Monatstakt aufeinander. Die ersten beiden Spiele konnte der FC Stadtaffe für sich entscheiden. “Keine Frage, dass die anderen Favorit sind. Wir haben es mit der stärksten Truppe aus dem Teilnehmerfeld zu tun. Aber wir werden alles geben, um doch ins Finale zu kommen, das wäre das Größte!”, sagte FCF-Abwehrrecke Berky. Doch von dieser Favoritenrolle will der Manager des Gegners nichts wissen: “Wir wollen sie nicht unterschätzen und hoch konzentriert an den Erfolg der letzten Woche anknüpfen!”

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Die ersten Entscheidungen

Es war Punkt 20 Uhr, als der Schiedsrichter in der Adrenalinarena den zweiten Spieltag in der Gruppenphase des StaFi-Cups beendete. Noch Minuten nach dem Abpfiff standen einige Spieler des FC Stadtaffe fassungslos auf dem Feld und schauten dem Jubel des Heimteams und seinen Anhängern zu. An diesen Szenen merkte man, dass die Teams gewissen Ehrgeiz entwickelt haben, den ersten Pott in die eigene Pokalvitrine zu holen. Die Fans feierten den 2-1 Erfolg frenetisch – man hatte darauf gehofft, doch wirklich damit gerechnet hatte man nicht. Objektiv gesehen sind die Stadtaffen auch wohl die am besten besetzte Truppe im Teilnehmerfeld.

 

Die Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Spiel. Bereits in der elften Minute eröffnete Stadtaffes Henry Tobola den Reigen der gelben Karten, es sollten noch vier weitere folgen. Die erste halbe Stunde gehörte ganz klar den Gästen. Sie spielten sich einige Torchancen heraus und nutzten einer dieser in der 29. Minute in Person von Federico Casillas. Der US-Boy wurde mit einem herrlichen Freistoß-Trick freigespielt und netzte ohne Probleme zur 0-1 Führung ein. In der Folge drehte Borussia Fischhausen ein wenig mehr auf und zeigte zum ersten Mal, was das Team sich eigentlich für das Spiel vorgenommen hatte, doch Ryurik Frantsuzov ließ die Torchance aus Minute 39 ungenutzt. Nur zwei Minuten später zeigte der Unparteiische auf den Punkt – es gab Elfmeter für die Hausherren. Abgeklärt wie ein alter Hase verwandelte der erst 18jährige Denis Krayilo zum Pausenstand von 1-1. Hans Benno Kochbuch holte sich noch vor der Pause seine gelbe Karte beim Schiedsrichter ab. Die größeren Spielanteile in dieser Halbzeit hatte der FC Stadtaffe, doch sie ließen ihre Chancen ungenutzt. Dennoch war man in der Kurve recht zuversichtlich, die drei Punkte doch noch zu holen: “Dann machen wir die Dinger halt im zweiten Durchgang.”, sagte ein Fan.

In diesem zweiten Durchgang wehrten sich die Fischhausener mit allen verfügbaren Mitteln gegen einen weiteren Gegentreffer, denn sie konnten mit einem Punktgewinn den Halbfinal-Einzug perfekt machen. Durch diese Spielweise kam das Team zwar zu mehr Ballbesitz, doch es gab weniger Torchancen. Die nächste gelbe Karte ging in der 61. Minute an Andreas Söderberg, den Helden des ersten Spiels gegen Binswangen. Es wurde die 73. Minute geschrieben, als Gianzão Paiva Lemos mit einem wunderschönen Heber-Tor die Gäste zu Salzsäulen erstarren ließ. Das bedeutete die 2-1 Führung für Fischhausen. Der Schiedsrichter verteilte in den Minuten 74 und 75 zwei weitere gelbe Karten für Daniel Biolek und Ryurik Frantsuzov, ihr Team steht nun in der Tabelle der gelben Karten einsam und verlassen mit einem riesen Vorsprung an Platz 1. Stadtaffe spielte nach dem Gegentreffer noch zwei Chancen heraus, doch die Stürmer konnten diese nicht in Zählbares verwandeln. Das Spiel endete mit 2-1.

 

Damit konnte Fischhausen mit zwei Siegen in zwei Spielen die Tabellenführung verteidigen. Sie stehen nun uneinholbar auf Rang 1 und sind somit für das Halbfinale gegen den Gruppenzweiten der Gruppe B gesetzt. Nächste Woche hat das Team spielfrei und kann sich die potenziellen Gegner Fischmund und Maaskantje im direkten Duell anschauen. Die Situation in Gruppe A ist somit relativ eindeutig. Die Fischhausener sind eine Runde weiter und der Sieger aus dem Duell Stadtaffe vs. Binswangen wird ihnen ins Halbfinale folgen. Sollte es in dieser Begegnung ein Unentschieden geben, sind die Stadtaffen ebenfalls für das Halbfinale qualifiziert, da sie ein geschossenes Tor mehr auf ihrem Konto verbuchen können. Der direkte Vergleich wäre logischwesie in diesem Falle bei der Ermittlung des Gruppenzweiten irrelevant.

 

 

In Gruppe B standen sich der 1. FC Knechthausen und die SpVgg Maaskantje in der Alps-Arena gegenüber. Wie auch in Fischhausen konnte prächtiges Fußballwetter einige Interessierte ins Stadion locken.

 

Schon nach sechs Minuten machte Knechthausen deutlich, wer hier Herr im Hause ist, Gustaf Öckl traf zum 1-0. Die nächste nennenswerte Aktion war in der 28. Minute. Neuzugang und Standardspezialist Torben Olesen traf mit einem herrlichen Schlenzer ins rechte Eck zum 2-0. Von Maaskantje bekamen die Zuschauer keine gefährlichen Aktionen geboten. Sie hielten den Ball lange in den eigenen Reihen, doch fanden die Lücke in der gegnerischen Defensive nicht. Wenn sie den Ball verloren, schwärmten die Knechthausener biltzartig aus und versuchten den Ball in möglichst kurzer Zeit im Gehäuse der Spielvereinigung unterzurbringen. Dieses Vorhaben glückte in der 37. Minute. Es war erneut der junge Gustaf Öckl der als erster und bislang einziger Spieler in der Geschichte des StaFi-Cups einen Doppelpack schnüren konnte und überhaupt im Turnier mehr als einen Treffer verbuchen konnte. Er steht folglich nun an der Spitze der Törjägerliste, auch wenn man darauf achten sollte, dass diese nach zwei Spielen nicht wirklich aussagekräftig ist. Das 3-0 war zugleich der Pausenstand.

Nach der Halbzeitpause änderte sich wenig: Maaskantje hatte mehr vom Spiel, kam aber nicht zu ernsthaften Chancen. Erst in der 78. Minute konnte Jan-Peer Roeske mit einem schönen Tor zum 3-1 noch ein paar Hoffnungen wecken, die jedoch prompt durch das 4-1 durch Niklas Schulgang in Minute 80 wieder zerstört wurden. Der Schiedsrichter pfiff die Begegnug mit dem Endresulat 4-1 ab. Die Fans hatten ein sehr faires Spiel gesehen, obwohl zwei Spieler der Heimmannschaft den Platz angeschlagen verließen.

 

Die Lage in der Gruppe B ist mit diesem Endergebnis recht vertrackt: Alle Teams können noch weiterkommen. Knechthausen ist dabei in der komfortablen Lage des qualifizierten Zuschauers. Entweder landen sie in der Endtabelle auf Platz 1 oder auf Platz 2, ausscheiden können sie nicht mehr. Auf welches Ergebnis sie bei der letzten Partie der Gruppe hoffen, wird wohl davon abhängen, ob sie – je nach dortigem Spielverlauf – lieber gegen den Gruppenersten Fischhausen oder gegen den Sieger der Partie Stadtaffe vs. Binswangen im Halbfinale antreten wollen. Die Begegnung zwischen Maaskantje und Fischmund birgt noch einiges an Spannung. Wenn die Gäste das Spiel für sich entscheiden können, sind sie mit 6 Punkten aus zwei Spielen als Gruppenerster in der nächsten Runde und Maaskantje wird um Platz 5 spielen. Endet das Spiel unentschieden,  hätte das die selben Auswirkungen. Würde Maaskantje jedoch gewinnen, wären in Gruppe B drei Teams mit drei Punkten. Dann würde das Torverhältnis und notfalls der direkte Vergleich über die Platzierung entscheiden. Gewinnt die SpVgg mit einem Tor Unterschied, hat sie das schlechteste Torverhältnis mit -2 und landet folglich auf Rang 3. Die beiden anderen Teams könnten jeweil ein Torverhältnis von +1 vorweisen. In diesem Falle würde der direkte Vergleich zugunsten des 1.FCF entscheiden. Sollte Maaskantje mit 2 Toren Unterschied gewinnen, würden Knechthausen und Fischmund die Plätze tauschen. Um weiterzukommen, müsste Maaskantje mit 3 oder mehr Toren Unterschied gewinnen. Ab einem Sieg mit 5 Toren Unterschied würde das Team sogar auf Rang 1 stehen, doch dem Verein würde der zweite Platz sicherlich genügen. Wir dürfen uns auf ein spannendes Spiel in der Bölkstoff Arena am 3. Spieltag freuen!

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Spieltag 2 der Gruppenphase

Morgen Abend wird der StaFi-Cup auch endlich für die beiden Teams, die das Los letzte Woche noch zum Zuschauen verdammte, beginnen. Der FC Stadtaffe und die SpVgg Maaskantje bereiten sich auf ihren ersten Einsatz vor. Um kurz nach 18 Uhr dürfen sie dann ihr Können unter Beweis stellen.

 

In Gruppe A bekommen die Stadtaffen eine kostenlose Führung durch Fischhausens neu erbaute Adrenalinarena. Die Hausherren wollen nach der Niederlage im Eröffnungspiel am letzten Samstag gegen Binswangen die Punkte bei sich behalten, um Spekulationen über negative Einflüsse ihres neuen Schmuckkästchens auf die Spielweise im Keim zu ersticken. Die Wettervorhersage lässt auf einen tollen Fußballabend hoffen.

Beide Teams trafen bereits einmal im Rahmen einen Freundschaftsspiels auf einander. Diese Begegnung liegt jedoch schon einige Zeit in der Vergangenheit – am 25.05.2010, kurz nach der Vereinsgründung von Borussia Fischhausen, die damals noch unter altem Namen auflief, konnte sich die B-Elf des FC souverän mit 5-0 durchsetzen. Für die Partie heute erhoffen sich die Fans jedoch einen etwas spannenderen Spielverlauf: “Ich bin ja quasi ein Fischhausener der ersten Stunde! Ich war damals einer der 171 Zuschauer, die sich das Spiel ansahen. Man kann von Glück reden, dass es nur ein Freundschaftsspiel war, wir  wurden ordentlich vorgeführt. Aber seitdem ist eine Menge im Verein passiert, unser Management hat ganze Arbeit geleistet, wir haben den Aufstieg gepackt. Und wenn unsere tolle neue Arena nicht als Symbol für unseren Werdegang für sich spricht, kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen. Natürlich ist Stadtaffe noch immer eine echte Herausforderung und ich wollte heute kein Geld auf einen Sieg des BVF setzen, da hätte ich zu Hause doch wieder nur Ärger bekommen, Sie wissen ja, wie das so ist mit den Frauen. Ich freue mich trotzdem auf ein spannendes Spiel und ein Punkt würde uns ja auch zum Weiterkommen reichen.”, erinnerte sich ein älterer Herr.

Derweil wird der FC Binswangen, der heute spielfrei hat, auf einen Sieg der Borussia mit mindestens zwei Toren unterschied hoffen, dann würde ihnen nächste Woche ein Punkt gegen Stadtaffe reichen, um trotz der Niederlage im ersten Spiel gegen den Konkurrenten aus der eigenen Liga, in das Halbfinale einzuziehen. Anderenfalls winkt das Spiel um Platz 5 gegen den Drittplatzierten aus Gruppe B.

 

In besagter Gruppe B wird das Jahr mit dem Duell 1. FC Knechthausen gegen SpVgg Maaskantje beginnen. Knechthausen verlor das erste Spiel mit 0-2 und möchte das Torverhältnis und vor allem das Punktekonto aufbessern. Für sie ist es schon der letzte Spieltag in der Gruppenphase und sie sind deshalb gezwungen zu punkten. Ein Pfandsammler freut sich auf morgen Abend: “Wenn die Bölkstoff Ultras kommen ist hier Hauptsaison! Beim 1-2 Ende September haben die hier Unmengen an Dosen gelassen, das glaubste gar nich! Und weil das Spiel erst kurz vor Schluss entschieden wurde, hatten die auch noch richtig gute Laune. Mir wäre aber tatsächlich ein Sieg meines 1. FCs um einiges lieber, als überdurschnitllich gute Einnahmen.”

In Maaskantje war es derzeit unmöglich ein Interview zu führen, die Musik in der Vereinskneipe war zu laut und keiner der Fans wollte aus Angst eine Runde zu verpassen mit vor die Tür kommen. Man kann aber guten Gewissens sagen, dass die Anhänger sich akribisch auf den Pokalabend vorbereiten und mit bester Stimmung nach Knechthausen reisen – hoffentlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Recht entspannt kann man die Situation beim 1.FC Fischmund beobachten, das Team hat das erste Spiel gewonnen und somit alles in eigener Hand.

 

Um 18.15 beginnt dann der StaFi-Cup I endgültig, wir freuen uns auf weitere tolle Spiele!