Bartelsdorf Archive

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Dresden schafft den Sprung ins Halbfinale

Die etwas holprige Gruppenphase des StaFi-Cup IV ging gestern Abend mit einer Menge Toren und einer spannenden Entscheidung am Nachholspieltag zu Ende.

BV Pottkicker – Borussia Fischhausen 1909

7-1 (6-0)

Fischhausen brauchte für das Weiterkommen einen möglichst hohen Auswärtssieg, doch es kam ganz anders. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und sorgten schnell für klare Verhältnisse. Nach sechs Minuten nutzte Sändig-Otto die offensive Grundausrichtung der Gäste aus und schoss das 1-0 und brachte Pottkicker auf die Siegerstraße. Ab der 24. Minute nahm das Unheil für Fischhausen seinen Lauf: In nur zehn Minuten mussten sie je einen Doppelpack von Bartelsdorf und van de Water und einen Treffer von Marafini hinnehmen. Das Spiel war somit schon vor der Pause entschieden. In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer ein ausgeglicheneres Spiel, die Gäste konnten sich sogar mehr Ballbesitz sichern. Pottkicker schaltete einen Gang zurück, sie waren auch schon vor der Partie für das Halbfinale qualifiziert und das einzige Team im Teilnehmerfeld das bislang alle drei ausgetragenen Spiele im StaFi-Cup IV gewinnen konnte. Fischhausen erzielte zumindest noch den Ehrentreffer durch den jungen Runge, für Pottkicker erzielte Arminia seinen dritten Turniertreffer.

Pottkicker trifft in der kommenden Woche auf Sunny’s Superkicker, Fischhausen spielt gegen Binswangen im Spiel um Platz 7.

FC Cheesecake – !!! SG Dynamo Dresden !!!

0-2 (0-1)

Im anderen Spiel der Gruppe A brauchte Dynamo zwingend einen Sieg und musste auf die Niederlage von Fischhausen hoffen, um sich einen Platz im Halbfinale zu sichern. Cheesecake konnte keine schlagkräftige Truppe aufstellen und kündigte schom im Vorfeld eine Niederlage an. So sollte es dann auch kommen: Der Dresdener Jutier traf in jeder Halbzeit einmal und sicherte dem StaFi-Cup-Neuling einen Platz unter den besten 4. Dresden hatte über die gesamte Spielzeit die höheren Spielanteile und musste zu keiner Zeit um den Sieg fürchten.

Cheesecake wird am nächsten Dienstag gegen Stadtaffe im Spiel um Platz 5 antreten, Dresden wird gegen Fischmund im zweiten Halbfinale spielen.

Spiel um Platz 7

Fischhausen – Binswangen, Volksparkaquarium

Spiel um Platz 5

Cheesecake – Stadtaffe, Sonnenscheinarena

Halbfinale

Pottkicker – Superkicker, Cheesecake Factory

Fischmund – Dynamo, Westfalenstadion

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Spannender Turnierauftakt

Ein spannender Pokalabend ging gestern um 20.00 Uhr zu Ende. Die Zuschauer, die sich unter der Woche aufrafften um ins Stadion zu gehen, bekamen sehenswerten Fußball zu sehen.

 

 

In Gruppe A empfang der FC Binswangen die Borussia aus Fischhausen. Man kannte sich und begrüßte sich gewohnt herzlich – es war bereits die vierte Auflage des Duells, allerdings ging es das erste Mal nicht um Punkte, die helfen sollten in der Ligatabelle möglichst hoch zu klettern sondern um die Qualifikation für das Halbfinale des StaFi-Cups. Nur ein einziges Tor trennte die beiden Teams nach 90 Minuten, Fischhausens Andreas Söderberg erzielte den goldenen Treffer 9 Minuten vor Schluss. Damit hat die Borussia bereits die halbe Miete eingefahren, der FC steht im nächsten Spiel schon unter ordentlichem Druck, da sie bereits zum Punkten verdammt sind.

 

Als hätten auch höhere Mächte Interesse am Spiel der beiden Teams aus Gruppe A gehabt, war in Binswangen Fußballwetter aus dem Bilderbuch. Die Gastgeber waren von Anfang an darauf bedacht, das eigene Gehäuse freizuhalten. Als die Aufstellung im Stadion bekanntgegeben wurde, analysierte ein Zuschauer treffend, dass diese Formation für ihn ganz unzweifelhaft nach einem “Die-Null-muss-stehen-System” ausschaue.

Zeitweise hatte man jedoch den Eindruck auf der Tribüne, so manch ein Spieler wusste nicht genau wohin mit sich selbst, da es so schien als sei seine eingeteilte Position bereits mit mindestens zwei anderen Kollegen besetzt. Dennoch ging die Taktik des Trainerfuchses Salvador Arana in Halbzeit 1 wunderbar auf. Fischhausen hatte zwar die größeren Spielanteile, doch sie konnten sich nur wenige Chancen herausspielen und die, die sie hatten, entschärfte ein hervorragend aufgelegter Laslo Bartelsdorf zwischen den binswangener Pfosten.

In Minute 58 gab es dann eine doch eher unschöne Szene, als Omer Cesir mit seinem rustikalen Einsatz, der vom Schiedsrichter mit der gelben Karte bestraft wurde, den gegnerischen Keeper ausschaltete und vielleicht auch auf diese Weise die Weichen für sein Team auf Erfolg stellte. Der erst 17jährige Jan-Nikolaus Brauchitsch durfte fortan den Kasten bewachen.

11 Miunten später durften alle Anwesenden noch ein besonderes Spektakel bestaunen: Der Weihnachtsmann nahm die Rückreiseroute über Binswangen und grüßte vom Schlitten aus voller Fahrt.

In der 81. Minute war es dann soweit – das Spiel wurde nordisch kühl vom Schweden Andreas Söderberg entschieden. Er zog humorlos von links ab und ließ dem jungen Torhüter keine Chance. In den restlichen Minuten bemühten sich die Hausherren noch, diesen Rückstand irgendwie aufzuholen doch das war gegen diese gut aufgestellte und aufgelegte Mannschaft nahezu unmöglich. Fischhausen fuhr einen knappen aber verdienten und ungefährdeten 1-0 Sieg ein und darf sich nun über die ersten 3 Punkte der Gruppe A freuen.

Nach dem Spiel hätten die Binswangener eigentlich im Mannschaftsbus der Fischhausener mitfahren können. Die nächste Auflage der Partie ist schon diesen Samstag in der neu erbauten Adrenalinarena. Das Stadion mit 30.000 Plätzen verspricht von außen, ein Fußballtempel zu sein – man darf gespannt sein, wie sich das Schmuckstück bei der Eröffnungsfeier von innen präsentiert.

 

 

Auch in Gruppe B wurde der erste Spieltag ausgetragen. Es trafen die 1. FCs aus Fischmund und Knechthausen bei ebenfalls vorbildlichem Wetter aufeinander.

Knechthausen hatte im Volksparkaquarium gar keine Ambitionen, das Mittelfeld zu beherrschen. Viel mehr wollte man sich an die eigene 16er-Kante zurückziehen, den Gegner anrennen lassen und ihn ein ums andere Mal von dieser Abwehrmauer abprallen zu lassen und seinerseit überfallartig mit langen Pässen oder über die Außenpositionen anzugreifen. Das Spiel hielt, was die Formationen versprachen: Fischmund ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen und suchte nach einer Lücke im Abwehrriegel des Gegners. Die Spieler der Gäste liefen gestern zum ersten Mal in dieser Konstellation auf und das war ihnen auch anzumerken. Mit ein wenig Übung könnte es jedoch der Schlüssel zum Erfolg für Knechthausen sein.

Zwei Einzelaktionen in Minute 33 und 78 von Heine Iversen und dem eingewechselten Geoffroy Cassard waren für die junge Defensivabteilung nicht zu verhindern und so kam das Endergebnis von 2-0 für den 1.FCF zu Stande. Im Stadion herrschte jedoch die einhellige Meinung, dass der Gegner eine sehr gute Abwehrleistung zeigte, denn das eigene Team war ansonsten fast ausschließlich nach Standardsituationen gefährlich.

 

 

Erst im neuen Jahr, am 03.01.2012, wird der zweite Spieltag ausgetragen. In Gruppe A reist der FC Stadtaffe in die neue Adrenalinarena von Borussia Fischhausen, in Gruppe B treffen Knechthausen und Maaskantje aufeinander.