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Superkicker und Fischmund ziehen ins Finale ein – Plätze 4 und 5 sind vergeben – Nachholspiel zwischen Fischhausen und Binswangen

Die ersten Entscheidungen im StaFi-Cup IV sind gefallen: Cheesecake wird 6. und Stadtaffe 5.. Für diese Teams ist das Turnier bereits gestern zu Ende gegangen. Im “kleinen Finale” werden am kommenden Dienstag Pottkicker und Dresden aufeinander treffen während Superkicker und Fischmund nach ihren Halbfinalsiegen das Finale austragen werden. Fischhausen und Binswangen werden in der nächsten Woche erneut gegeneinander antreten und ein Wiederholungsspiel um Platz 7 austragen. Der erste und zugleich vorletzte Spieltag der K.O.-Phase hielt einiges an Spannung und Abwechslung bereit: Während die Platzierungen mit recht deutlichen Ergebnissen verteilt wurden, kam es im Halbfinale zu knappen Entscheidungen.

Spiel um Platz 7

Borussia Fischhausen 1909 – FC Binswangen, Volksparkaquarium

5-2 (2-1) ohne Wertung

Zwei Teams der ersten Stunde standen sich im Duell um die beiden letzten Plätze des Turniers gegenüber. Beide Lager hatten vor Beginn des Cups nicht mit großen Erfolgen gerechnet, doch mit Sicherheit von etwas mehr geträumt. Die Statistik vor dem Spiel sprach klar für Fischhausen, doch Binswangen ist traditionell immer für spannende Spiele gut. Die traditionsreiche Partie im Volksparkaquarium erfreute sich an diesem Spieltag über den größten Zuspruch der Zuschauer.

Fischhausen sorgte bereits vor Anpfiff der Partie für eine große Überraschung: Als die Aufstellungen der Mannschaften vorgelesen wurden, nannte der Stadionsprecher nur zehn Spieler der Borussia. Der Trainer schickte sein Team in einer 2-5-2 Formation auf das Feld, deren Ausrichtung eine Kontertaktik vermuten ließ.

Nach einer viertelstündigen ereignislosen Abtastphase verhalf das Scheidsrichtergespann Fischhausen in der 17. Minute zum 1-0, als es ein klares Abseitstor anerkannte. In Gedanken noch bei der Fehlentscheidung kassierte Binswangen nur eine Minute später das 2-0 durch Cristian Şimon. Sie konnten jedoch noch vor der Pause durch den 19jährigen Manuel Prittwitz die taktische Verwirrung des Gegners nutzen und auf 2-1 verkürzen.

Fischhausen dominierte die erste und zweite Halbzeit deutlich, doch selten sprangen dabei Torszenen heraus. Wenn der Ball jedoch gefährlich vor das Tor kam, war er auf beiden Seiten zumeist wenig später im Netz. So geschah es auch in den Spielminuten 61 und 70, in denen Fischhausen den Vorsprung um zwei weitere Treffer ausbauen konnte. Binswangen versuchte noch einmal alles, um nicht zum zweiten Mal in der Turniergeschichte den letzten Platz zu bekleiden, doch auch der Anschlusstreffer von Schamadinger in der 83. Minute half nichts mehr, da der StaFi-Cup-Toptorjäger der Borussia Şimon fünf Minuten vor Schluss mit seinem turnierübergreifend siebten StaFi-Cup-Treffer den 5-2 Endstand besiegelte. Er ist damit der erfolgreichste Torschütze der Geschichte, der nicht für den 1.FC Fischmund spielt.

Binswangen nimmt wie schon im StaFi-Cup I die rote Laterne mit nach Hause, obwohl sie erneut keine schlechten Leistungen gezeigt haben. In einem so kurzen Turnier ist jedoch auch das Glück ein entscheidener Faktor. Dieses Glück fehlte ihnen in dieser Auflage. Fischhausen wird wie bereits in den letzten beiden Auflagen Siebter. Zwei von drei Malen war dies gleichbedeutend mit dem vorletzten Platz. In Anbetracht der Tatsache, dass sie ein Gruppenspiel kampflos verloren geben mussten, ist das Ergebnis jedoch nicht überzubewerten. Die Anhänger erhoffen sich jedoch ein erfolgreicheres Auftreten im StaFi-Cup V.

Bermerkenswert: Die ehemals als Rüpel verrufenen Fischhausener kassierten keine einzige Karte im Turnier und stehen somit schon als fairste Mannschaft fest.

Update: Das Spiel wird auf Wunsch beider Teams annulliert, da einige A-Elf-Spieler eingesetzt wurden. Es wird ein Wiederholungsspiel am kommenden Dienstag angesetzt.

Spiel um Platz 5

FC Cheesecake – FC Stadtaffe, Sonnenscheinarena

0-2 (0-1)

Cheesecake hoffte vor der Partie auf Sonnenschein für die eigenen Mannschaft, doch es sollte kein heiterer Abend werden. Der Auftakt war zwar vielversprechend, da sie nach noch nicht einmal drei Minuten fast in Führung gingen, doch dann fiel in der 18. Minute nach einem Freistoß das 0-1 für die Stadtaffen. Cheesecake versuchte aus einer gesicherten Defensive heraus zu agieren. Sie machten dem FCS das Leben schwer und die Räume eng. Stadtaffe hatte zwar über das gesamte Spiel die größeren Spielanteile, konnte jedoch selten zwingende Torchancen kreieren. So sahen die Zuschauer ein Spiel, das sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte.

Kurz nach der Pause machte dann Alan Nistelberger alles klar: Der Angriff über die linke Seite führte zum 0-2 Endstand. In der Folge bemühte sich Stadtaffe nicht um weitere Treffer, Cheesecake tauchte ebenfalls nicht mehr vor dem gegnerischen Tor auf. So verwaltete Stadtaffe das Ergebnis bis zum Schlusspfiff souverän.

Cheesecake erreichte bei der ersten Teilnahme den sechsten Rang. Gemessen an den Möglichkeiten der Mannschaft ist es vielleicht ein bisschen wenig, sie verspielten die Chance auf mehr am letzten Gruppenspieltag. Dennoch ist es ein Ergebnis, auf das sich in kommenden Auflagen aufbauen lässt. Stadtaffe konnte mit dem fünften Rang das Turnier noch versöhnlich abschließen, jedoch wird das für den Sieger des StaFi-Cup III ein schwacher Trost sein. Sie sind mit der Zielsetzung angetreten, das erste Team zu sein, dass den Cup in zwei aufeinander folgenden Auflagen gewinnen konnte. Doch der StaFi-Cup IV stand für sie unter keinem guten Stern. Durch unglückliche Punktverluste verpasste man das erste Mal in der Vereinsgeschichte einen Podiumsplatz. Man darf gespannt sein, wie sich das Team nach dem lange hinausgezögerten und wohl demnächst bevorstehenden Umbruch in der ersten garde bei der nächsten Auflage präsentieren wird.

Halbfinale

BV Pottkicker – Sunny’s Superkicker, Cheesecake Factory

3-5 n. E. (1-1, 0-1)

Als die Fans auf ihren Plätzen in der Cheesecake Factory eintrudelten, wussten sie nicht, dass sie Zeugen des ersten Elfmeterschießens der StaFi-Cup-Geschichte werden sollten. Nach zwei Verlängerungen in den vorigen Auflagen reizten der Sieger des StaFi-Cup II und der Dritte des letzten Jahres alle Möglichkeiten der Entscheidung aus. Doch der Reihe nach: Die Halbfinalbegegnung begann mit einem Paukenschlag. Keine 120 Sekunden benötigte Michael Dirnstorfer von Sunny’s Superkickern, um sein Team in Front zu bringen. Pottkicker lief dem Rückstand jedoch nur 22 Minuten hinterher, ehe Emilio Rio den Ausgleich erzielen konnte. In der Folge entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der keine der beiden Mannschaften auch nur einen Zentimeter des Platzes ihren Gegnern überlassen wollte. Pottkicker bestimmte das Geschehen jedoch ziemlich deutlich.

In der zweiten Hälfte rückte der Fußball immer mehr in den Hintergrund: Zuerst hatte Herics von Pottkicker in der 58. Minute Glück nach einer wüsten Grätsche nur die gelbe Karte gesehen zu haben, in der 68. und 73. Minute schaffte dann Superkicker-Kapitän Ludovinho Sarmenho das Künststück innerhalb von nur fünf Minuten mit Gelb-Rot vom Platz zu fliegen. Besonders ärgerlich: Die Karten sah er wegen Handspiels und Meckerns. Pottkickers Überlgenheit wuchs durch die Überzahl ein wenig, doch bis auf einen spekatkulären Seitfallzieher in der 82. Minuten ging auch von ihnen keine Torgefahr aus – das Spiel ging in die Verlängerung.

Nach 105. Minuten war dann Schluss für Abwehr-Routinier Herics. Nach erneutem Foulspiel schickte der Schiedsrichter ihn unter die Dusche und glich somit die Anzahl der Platzverweise aus. Dies war die letzte Aktion vor dem Elfmeterschießen.

Die ersten beiden Elfmeter wurden sicher verwandelt, dann verfehlte Pottkicker-Spieler Lührs das Tor deutlich. Mit Mauers scheiterte ein weiterer Pottkicker. Die Superkicker gaben sich keine Blöße und verwandelten jeden Elfmeter. Als Schlinkmann den letzten 11er verwandelte, brachen alle Dämme und die Spieler freuten sich über den durchaus glücklichen Halbfinalsieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale.

Pottkicker wird im Spiel um Platz 3 auf Herics verzichten müssen, die Superkicker werden im Finale ihren Kapitän Sarmenho ersetzen müssen.

Halbfinale

1.FC Fischmund – !!! SG Dynamo Dresden !!!, Westfalenstadion

3-2 (2-1)

Im zweiten Halbfinale traf der Sieger des StaFi-Cup I auf einen Turnierneuling. Beide Mannschaften agierten im traditionellen 3-5-2, Dresden versuchte sein Glück durch die Mitte zu finden.

Mit der ersten Aktion der Partie setzte sich Andrei Opriş an die Spitze der Torjägerliste und überholte auch in der ewigen Torjägerliste für den Moment seinen Mannschaftskameraden Unkelbach. Fischmund ging durch seine Einzelaktion über links bereits in der 9. Minute mit 1-0 in Führung. Mitte der ersten Hälfte begann Dynamo Gefahr für das Fischmunder Tor zu entwickeln. Erst zappelte fast ein direkter Freistoß im Netz, dann erzielte Dan Karlsson in der 27. Minute ein herausragendes Volleytor zum 1-1. Doch nur zehn Minuten später schnappte sich Jerry Unkelbach mit seinem ersten Treffer in diesem Turnier und dem 2-1 mit nun insgesamt 12 StaFi-Cup-Treffern seinen lange innegehaltenen ersten Platz in der Torjägerliste zumindest zum Teil wieder. Mit 2-1 ging es dann in die Kabinen.

Fischmund hatte auch nach dem Seitenwechsel leicht überwiegende Ballbesitzanteile, doch erst in der 62. Minute passierte wieder etwas Nenneswertes. Klopf schien mit dem 3-1 schon die Vorentscheidung erzwungen zu haben, doch Dresden ließ sich nicht unterkriegen und wollte sich unbedingt ins Finale schießen. In der Schlussphase hatten beide Teams noch gute Chancen. Dynamo warf nun alles nach vorne, was hinten einige Räume öffnete. Und fast hätte es sich gelohnt: Jutier traf bereits zum dritten Mal in diesem Turnier und verkürzte auf 3-2, doch Fischmund konnte die Führung über die Zeit retten und sich über einen durchaus verdienten Sieg freuen. Die SGD brauch sich mit dieser Leistung auf jeden Fall nicht vor Pottkicker verstecken und kann sich Hoffnungen auf die Bronzemedaille machen.

Im Finale in der kommenden Woche wird sich entscheiden, ob wir in der vierten Auflage mit Sunny’s Superkickern den vierten Turniersieger krönen werden oder ob der 1.FC Fischmund in der dritten Finalteilnahme der Vereinsgeschichte den zweiten StaFi-Cup holen kann und somit das erste Team mit zwei Turniersiegen werden kann.

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StaFi-Cup Konferenz – Der StaFi-Cup aus einer anderen Perspektive

fischmowl. (Rief): „Herzlich Willkommen zur StaFi-Cup Schluss Konferenz. Wieder einmal ein spannender Spieltag und die Stimmung in den Stadien ist bombastisch. Fussballerisch jedoch lässt es hier bei mir in Stadtaffe zu wünschen übrig. Es steht immer noch 0:1 für den völlig unterlegenen Gastgeber aus Binswangen. Die Stadtaffen finden keinen Weg vor das gegnerische Tor und … [TOOOOR IN POTTKICKER] … dann schnell zu dir Christoph“
(Fus): „Das scheint die Entscheidung zu sein. Staples erhöht mit einem Aufsetzer von der linken Seite auf 3:1 für den Ballspielverein aus Pottkicker. Eine, wie ich finde, verdiente Führung. Jetzt formiert sich aber nochmal Cheesecake für einen Angriff, der Ball wird aber von der gut stehenden Abwehr abgefangen. Der fällt Tiebel vor die Füße … und was macht der denn da?, der schießt einfach mal aus 40 Metern und was für ein Pfund, leider aber über‘s Tor. Weiter geht es in der Konferenz, ab nach Fischmund …“
(Fritz von Tun und Taxi): „Ein ganz komisches Spiel was wir hier im ausverkauften Volksparkaquarium zu sehen bekommen. Die StaFi-Cup Fans unter euch wissen natürlich, zu internationalen StaFi-Cup Spielen, sind lediglich 1300 Plätze zu gelassen. Das Ding hier ist quasi rappel dicke voll. Sogar eine Stürmung von Stadionverbotlern hat es gegeben, so dass mehr Fans hier sind, als eigentlich zugelassen. Eine insgesamt sehr verwirrende Situation, die sich auch auf die Fischmünder übertragen hat. Noch steht es 1:1, die Spieler wirken jedoch insgesamt sehr durcheinander und finden nicht in ihr gewohntes Spiel. Dennoch hat Fischmund hier mehr vom Spiel und [TOOOOR IN DRESDEN]
(Ebers): „Da ist der Ausgleich, fataler Fehler in der Hintermannschaft von Fischhausen und Konidakis macht das Ding rein, somit steht es jetzt 2:2. Oder nein, stopp …SCHON WIEDER DRIN DAS DING … unglaublich, Führung für Dresden. 1 Minute nach dem Ausgleich macht Jegindo den Führungstreffer. WAS FÜR EIN SPIEL.
Jetzt erstmal Fischhausen mit dem nächsten Angriff, Suladze hat den Ball und … oooouuuhh böses Foul. Fábián schnappt sich die Kugel, die Hintermannschaft von Dresden versucht sich noch zu formieren, Fábián schießt und und und TOOOOR. Was ist hier denn los? In 3 Minuten steht es hier 3:3, was für ein verrücktes Spiel. Das wird wohl in die Geschichtsbücher eingehen [TOOOOR IN STADTAFFE] … unglaublich, da passiert ja auch nochmal was. Schnell zu dir Rief.

(Rief): „ Unglaublich, ich hab schon gedacht hier passiert gar nichts mehr. Beide Mannschaften haben sich hier im Mittelfeld eingenistet und keine Chance zugelassen, doch dann kommt Nistelberger aus der Deckung, spielt seine Schnelligkeit aus und erzielt den 1:1 Ausgleich … wenn das hier aber so weiter geht, wird das wohl die Ausnahme gewesen sein. Vielleicht kommt es aber jetzt doch nochmal zum aufbäumen einer der beiden Mannschaften. Liebe Zuschauer wir gehen jetzt erstmal in die Werbung und sind gleich wieder für sie da.“

[…]

(Helman): „Die Spiele sind vorbei und sie haben es mitbekommen, was für ein spannender Spieltag. Hier bei „StaFi-Cup alle Spiele alle Tore“ erst einmal die Endergebnisse. Im Spiel der Stadtaffen gegen Binswangen ist es beim 1:1 geblieben. Die Fischmünder trennen sich ebenfalls mit einem 1:1 von den Superkickern. Auch unentschieden spielten die Fischhausener gegen die SGD aus Dresden. In einem unglaublichen Spiel sind am Ende noch 2 Tore gefallen, beide trennten sich mit einem 4:4. Der einzige Sieg an diesem Spieltag gelang den Pottkickern. Sie gewannen ihr Heimspiel mit 4:1 gegen die Jungs aus Cheesecake.

Nach diesem Spieltag steht dann auch fest, dass die Stadtaffen und die Binswanger keine Chance mehr auf die Krone haben. Beide werden wir noch einmal im Spiel um Platz 7 und 5 sehen. Wer die Gegner sein werden, sehen wir nächste Woche. Dann gibt es auch noch einmal einen Rückblick auf diese doch sehr chaotische Gruppenphase. Bis dahin, eine schöne Woche und bis zum nächsten mal, Ihr Bastian Helman.“