Opriş Archive

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Superkicker und Fischmund ziehen ins Finale ein – Plätze 4 und 5 sind vergeben – Nachholspiel zwischen Fischhausen und Binswangen

Die ersten Entscheidungen im StaFi-Cup IV sind gefallen: Cheesecake wird 6. und Stadtaffe 5.. Für diese Teams ist das Turnier bereits gestern zu Ende gegangen. Im “kleinen Finale” werden am kommenden Dienstag Pottkicker und Dresden aufeinander treffen während Superkicker und Fischmund nach ihren Halbfinalsiegen das Finale austragen werden. Fischhausen und Binswangen werden in der nächsten Woche erneut gegeneinander antreten und ein Wiederholungsspiel um Platz 7 austragen. Der erste und zugleich vorletzte Spieltag der K.O.-Phase hielt einiges an Spannung und Abwechslung bereit: Während die Platzierungen mit recht deutlichen Ergebnissen verteilt wurden, kam es im Halbfinale zu knappen Entscheidungen.

Spiel um Platz 7

Borussia Fischhausen 1909 – FC Binswangen, Volksparkaquarium

5-2 (2-1) ohne Wertung

Zwei Teams der ersten Stunde standen sich im Duell um die beiden letzten Plätze des Turniers gegenüber. Beide Lager hatten vor Beginn des Cups nicht mit großen Erfolgen gerechnet, doch mit Sicherheit von etwas mehr geträumt. Die Statistik vor dem Spiel sprach klar für Fischhausen, doch Binswangen ist traditionell immer für spannende Spiele gut. Die traditionsreiche Partie im Volksparkaquarium erfreute sich an diesem Spieltag über den größten Zuspruch der Zuschauer.

Fischhausen sorgte bereits vor Anpfiff der Partie für eine große Überraschung: Als die Aufstellungen der Mannschaften vorgelesen wurden, nannte der Stadionsprecher nur zehn Spieler der Borussia. Der Trainer schickte sein Team in einer 2-5-2 Formation auf das Feld, deren Ausrichtung eine Kontertaktik vermuten ließ.

Nach einer viertelstündigen ereignislosen Abtastphase verhalf das Scheidsrichtergespann Fischhausen in der 17. Minute zum 1-0, als es ein klares Abseitstor anerkannte. In Gedanken noch bei der Fehlentscheidung kassierte Binswangen nur eine Minute später das 2-0 durch Cristian Şimon. Sie konnten jedoch noch vor der Pause durch den 19jährigen Manuel Prittwitz die taktische Verwirrung des Gegners nutzen und auf 2-1 verkürzen.

Fischhausen dominierte die erste und zweite Halbzeit deutlich, doch selten sprangen dabei Torszenen heraus. Wenn der Ball jedoch gefährlich vor das Tor kam, war er auf beiden Seiten zumeist wenig später im Netz. So geschah es auch in den Spielminuten 61 und 70, in denen Fischhausen den Vorsprung um zwei weitere Treffer ausbauen konnte. Binswangen versuchte noch einmal alles, um nicht zum zweiten Mal in der Turniergeschichte den letzten Platz zu bekleiden, doch auch der Anschlusstreffer von Schamadinger in der 83. Minute half nichts mehr, da der StaFi-Cup-Toptorjäger der Borussia Şimon fünf Minuten vor Schluss mit seinem turnierübergreifend siebten StaFi-Cup-Treffer den 5-2 Endstand besiegelte. Er ist damit der erfolgreichste Torschütze der Geschichte, der nicht für den 1.FC Fischmund spielt.

Binswangen nimmt wie schon im StaFi-Cup I die rote Laterne mit nach Hause, obwohl sie erneut keine schlechten Leistungen gezeigt haben. In einem so kurzen Turnier ist jedoch auch das Glück ein entscheidener Faktor. Dieses Glück fehlte ihnen in dieser Auflage. Fischhausen wird wie bereits in den letzten beiden Auflagen Siebter. Zwei von drei Malen war dies gleichbedeutend mit dem vorletzten Platz. In Anbetracht der Tatsache, dass sie ein Gruppenspiel kampflos verloren geben mussten, ist das Ergebnis jedoch nicht überzubewerten. Die Anhänger erhoffen sich jedoch ein erfolgreicheres Auftreten im StaFi-Cup V.

Bermerkenswert: Die ehemals als Rüpel verrufenen Fischhausener kassierten keine einzige Karte im Turnier und stehen somit schon als fairste Mannschaft fest.

Update: Das Spiel wird auf Wunsch beider Teams annulliert, da einige A-Elf-Spieler eingesetzt wurden. Es wird ein Wiederholungsspiel am kommenden Dienstag angesetzt.

Spiel um Platz 5

FC Cheesecake – FC Stadtaffe, Sonnenscheinarena

0-2 (0-1)

Cheesecake hoffte vor der Partie auf Sonnenschein für die eigenen Mannschaft, doch es sollte kein heiterer Abend werden. Der Auftakt war zwar vielversprechend, da sie nach noch nicht einmal drei Minuten fast in Führung gingen, doch dann fiel in der 18. Minute nach einem Freistoß das 0-1 für die Stadtaffen. Cheesecake versuchte aus einer gesicherten Defensive heraus zu agieren. Sie machten dem FCS das Leben schwer und die Räume eng. Stadtaffe hatte zwar über das gesamte Spiel die größeren Spielanteile, konnte jedoch selten zwingende Torchancen kreieren. So sahen die Zuschauer ein Spiel, das sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte.

Kurz nach der Pause machte dann Alan Nistelberger alles klar: Der Angriff über die linke Seite führte zum 0-2 Endstand. In der Folge bemühte sich Stadtaffe nicht um weitere Treffer, Cheesecake tauchte ebenfalls nicht mehr vor dem gegnerischen Tor auf. So verwaltete Stadtaffe das Ergebnis bis zum Schlusspfiff souverän.

Cheesecake erreichte bei der ersten Teilnahme den sechsten Rang. Gemessen an den Möglichkeiten der Mannschaft ist es vielleicht ein bisschen wenig, sie verspielten die Chance auf mehr am letzten Gruppenspieltag. Dennoch ist es ein Ergebnis, auf das sich in kommenden Auflagen aufbauen lässt. Stadtaffe konnte mit dem fünften Rang das Turnier noch versöhnlich abschließen, jedoch wird das für den Sieger des StaFi-Cup III ein schwacher Trost sein. Sie sind mit der Zielsetzung angetreten, das erste Team zu sein, dass den Cup in zwei aufeinander folgenden Auflagen gewinnen konnte. Doch der StaFi-Cup IV stand für sie unter keinem guten Stern. Durch unglückliche Punktverluste verpasste man das erste Mal in der Vereinsgeschichte einen Podiumsplatz. Man darf gespannt sein, wie sich das Team nach dem lange hinausgezögerten und wohl demnächst bevorstehenden Umbruch in der ersten garde bei der nächsten Auflage präsentieren wird.

Halbfinale

BV Pottkicker – Sunny’s Superkicker, Cheesecake Factory

3-5 n. E. (1-1, 0-1)

Als die Fans auf ihren Plätzen in der Cheesecake Factory eintrudelten, wussten sie nicht, dass sie Zeugen des ersten Elfmeterschießens der StaFi-Cup-Geschichte werden sollten. Nach zwei Verlängerungen in den vorigen Auflagen reizten der Sieger des StaFi-Cup II und der Dritte des letzten Jahres alle Möglichkeiten der Entscheidung aus. Doch der Reihe nach: Die Halbfinalbegegnung begann mit einem Paukenschlag. Keine 120 Sekunden benötigte Michael Dirnstorfer von Sunny’s Superkickern, um sein Team in Front zu bringen. Pottkicker lief dem Rückstand jedoch nur 22 Minuten hinterher, ehe Emilio Rio den Ausgleich erzielen konnte. In der Folge entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der keine der beiden Mannschaften auch nur einen Zentimeter des Platzes ihren Gegnern überlassen wollte. Pottkicker bestimmte das Geschehen jedoch ziemlich deutlich.

In der zweiten Hälfte rückte der Fußball immer mehr in den Hintergrund: Zuerst hatte Herics von Pottkicker in der 58. Minute Glück nach einer wüsten Grätsche nur die gelbe Karte gesehen zu haben, in der 68. und 73. Minute schaffte dann Superkicker-Kapitän Ludovinho Sarmenho das Künststück innerhalb von nur fünf Minuten mit Gelb-Rot vom Platz zu fliegen. Besonders ärgerlich: Die Karten sah er wegen Handspiels und Meckerns. Pottkickers Überlgenheit wuchs durch die Überzahl ein wenig, doch bis auf einen spekatkulären Seitfallzieher in der 82. Minuten ging auch von ihnen keine Torgefahr aus – das Spiel ging in die Verlängerung.

Nach 105. Minuten war dann Schluss für Abwehr-Routinier Herics. Nach erneutem Foulspiel schickte der Schiedsrichter ihn unter die Dusche und glich somit die Anzahl der Platzverweise aus. Dies war die letzte Aktion vor dem Elfmeterschießen.

Die ersten beiden Elfmeter wurden sicher verwandelt, dann verfehlte Pottkicker-Spieler Lührs das Tor deutlich. Mit Mauers scheiterte ein weiterer Pottkicker. Die Superkicker gaben sich keine Blöße und verwandelten jeden Elfmeter. Als Schlinkmann den letzten 11er verwandelte, brachen alle Dämme und die Spieler freuten sich über den durchaus glücklichen Halbfinalsieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale.

Pottkicker wird im Spiel um Platz 3 auf Herics verzichten müssen, die Superkicker werden im Finale ihren Kapitän Sarmenho ersetzen müssen.

Halbfinale

1.FC Fischmund – !!! SG Dynamo Dresden !!!, Westfalenstadion

3-2 (2-1)

Im zweiten Halbfinale traf der Sieger des StaFi-Cup I auf einen Turnierneuling. Beide Mannschaften agierten im traditionellen 3-5-2, Dresden versuchte sein Glück durch die Mitte zu finden.

Mit der ersten Aktion der Partie setzte sich Andrei Opriş an die Spitze der Torjägerliste und überholte auch in der ewigen Torjägerliste für den Moment seinen Mannschaftskameraden Unkelbach. Fischmund ging durch seine Einzelaktion über links bereits in der 9. Minute mit 1-0 in Führung. Mitte der ersten Hälfte begann Dynamo Gefahr für das Fischmunder Tor zu entwickeln. Erst zappelte fast ein direkter Freistoß im Netz, dann erzielte Dan Karlsson in der 27. Minute ein herausragendes Volleytor zum 1-1. Doch nur zehn Minuten später schnappte sich Jerry Unkelbach mit seinem ersten Treffer in diesem Turnier und dem 2-1 mit nun insgesamt 12 StaFi-Cup-Treffern seinen lange innegehaltenen ersten Platz in der Torjägerliste zumindest zum Teil wieder. Mit 2-1 ging es dann in die Kabinen.

Fischmund hatte auch nach dem Seitenwechsel leicht überwiegende Ballbesitzanteile, doch erst in der 62. Minute passierte wieder etwas Nenneswertes. Klopf schien mit dem 3-1 schon die Vorentscheidung erzwungen zu haben, doch Dresden ließ sich nicht unterkriegen und wollte sich unbedingt ins Finale schießen. In der Schlussphase hatten beide Teams noch gute Chancen. Dynamo warf nun alles nach vorne, was hinten einige Räume öffnete. Und fast hätte es sich gelohnt: Jutier traf bereits zum dritten Mal in diesem Turnier und verkürzte auf 3-2, doch Fischmund konnte die Führung über die Zeit retten und sich über einen durchaus verdienten Sieg freuen. Die SGD brauch sich mit dieser Leistung auf jeden Fall nicht vor Pottkicker verstecken und kann sich Hoffnungen auf die Bronzemedaille machen.

Im Finale in der kommenden Woche wird sich entscheiden, ob wir in der vierten Auflage mit Sunny’s Superkickern den vierten Turniersieger krönen werden oder ob der 1.FC Fischmund in der dritten Finalteilnahme der Vereinsgeschichte den zweiten StaFi-Cup holen kann und somit das erste Team mit zwei Turniersiegen werden kann.

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Es bleibt spannend

Gruppe A spielte am gestrigen Dienstag den ersten Spieltag der Gruppenphase des StaFi-Cup IV, Gruppe B konnte schon den zweiten von drei Spieltagen beenden. Es sind jedoch noch keine Entscheidungen gefallen und somit darf ein spannender Abschlussspieltag der Gruppenphase in der nächsten Woche erwartet werden.

Gruppe A

Borussia Fischhausen 1909 – FC Cheesecake

0-3 (nicht angetreten)

Das Spiel wurde mit 0-3 gegen die Fischhausener gewertet, die aufgrund einer Organisationspanne anderweitig unterwegs waren. Cheesecake wird sich über den entspannten Turnierstart freuen, da er ihnen nebenbei eine gute Ausgangslage verschafft.

BV Pottkicker – !!! SG Dynamo Dresden !!!

3-2 (0-1)

Etwas überraschend wurde die Partie im Westfalenstadion ausgetragen, ursprünglich waren die Dresdener als Gastgeber vorgesehen. Das störte die Teams jedoch herzlich wenig, sie boten den Zuschauern eine spannende und torreiche Partie. Die Gäste konnten mit einem 0-1 Vorsprung in die Pause gehen, doch nach der Pause drehte Pottkicker auf. Pintér erzielte nach einer schönen Einzelleistung den Ausgleich, Helms schoss den Gastgeber 13 Minuten später gar in Front. Doch die Antwort der SGD ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später konnte Prüfer den erneuten Ausgleich bejubeln. Die Freude währte jedoch wiederum nicht lange, denn im direkten Gegenzug schoss Routinier Pedata den verdienten 3-2 Siegtreffer. Pottkicker konnte somit erfolgreich in das Turnier starten, die Neulinge aus Dresden stehen nun schon vor dem zweiten Spieltag unter Erfolgsdruck.

Gruppe B

FC Binswangen – Sunny’s Superkicker

1-1 (1-0)

Die Teams hätten kaum unterschiedlicher in das Turnier starten können: Binswangen steht nach der deutlichen Auftaktniederlage unter Zugzwang, die Superkicker konnten einen souveränen Sieg im ersten Spiel feiern. Die Gastgeber mussten zudem auf den rotgesperrten Stürmer Schaering verzichten und liefen ohne echte Spitze im 5-5-0 auf und warteten erneut tief in der eigenen Hälfte auf Konter. Und schon nach sechs Minuten schoss Silvester Ahrenberg sein Team in Front. In der ersten Hälfte passierte ansonsten nichts Erwähnenswertes mehr. Auch in der zweiten Hälfte blieb es eine ereignisarme Partie, in der Binswangen in beiden Halbzeiten mehr Spielanteile hatten. Dennoch konnten die Gäste nach gut einer Stunde den verdienten, wenn auch etwas glücklichen Ausgleich durch Jan Fedder feiern. Ein Punkt gegen Fischmund in der kommenden Woche würde ihnen, wie auch ihrem nächsten Gegner, bereits zum Weiterkommen reichen. Binswangen muss sich hingegen gegen den FC Stadtaffe durchsetzen, wenn sie ins Halbfinale wollen und zeitgleich auf die Schützenhilfe eines der anderen Vereine hoffen. Die Zeichen stehen zwar mit einem Torverhältnis von -3 ziemlich schlecht, doch die Geschichte hat gezeigt, dass im StaFi-Cup auch das Unmögliche möglich wird.

FC Stadtaffe – 1.FC Fischmund

3-3 (1-1)

Der Klassiker wurde bereits mit Spannung erwartet. Stadtaffe konnte acht von zehn Partien in der Geschichte für sich entscheiden und ging dementsprechend trotz der Auftaktniederlage äußerst selbstbewusst in die Begegnung. Fischmund wollte sich für das verlorene Finale des StaFi-Cup III revanchieren und gab sich im Vorfeld kämpferisch. Die Gäste begannen auf Sicherheit bedacht mit einem 4-5-1, die Gastgeber leifen im üblichen 3-5-2 auf. Nach einer Ecke des hervorragend aufgelegten Opriş konnte Eho den 1.FCF in der 24. Minute in Front bringen, Mila schaffte es aber knapp zehn Minuten vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Die Hausherren hatten deutlich mehr Ballbesitz und beherrschten die Partie. Im zweiten Abschnitt ging es dann richtig rund: Zamperetti drehte das Spiel mit seinen schönen Treffern aus der 49. und 61. Minute. Selbst als der 17jährige Alexandersson den Anschlusstreffer in der 69. Minute erzielte und FCS-Legende Morasso ausgewechselt wurde, glaubte kaum einer an eine Chance für die Gäste. Doch Radovan Verták handelte sich in der 77. Minute die gelb-rote Karte ein, Fischmund witterte Morgenluft. Und in der 83. Minute schlug Andrei Opriş bereits das dritte Mal im laufenden Wettbewerb zu. Mit dem 3-3 Ausgleichstreffer zog er mit insgesamt elf Toren in der ewigen Torschützenliste mit seinem Mannschaftkameraden Unkelbach gleich. Die Gäste hatten jedoch Glück, dass sie dieses Unentschieden ins Ziel retten konnten. Nicht nur der Lattentreffer von Addi Heugel kurz vor Schluss zeugte von der Überlegenheit der Gastgeber. Vor dem letzten Gruppenspiel ist Stadtaffe in der gleichen Ausgangslage wie der FC Binswangen, Fischmund reicht hingegen ein Untenschieden. Doch sie können sich alles andere als sicher sein.

In der kommenden Woche werden dann wohl zum ersten Mal im StaFi-Cup IV vier Partien gleichzeitig stattfinden:

Gruppe A

Pottkicker – Cheesecake

Dresden – Fischhausen

Gruppe B:

Fischmund – Superkicker

Stadtaffe – Binswangen

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Die Spiele haben begonnen!

Am Dienstag startete die Hälfte der Turnierteilnehmer im StaFi-Cup IV. In der Gruppe A gab es einige Schwierigkeiten mit den Forderungen, weshalb der erste Spieltag in dieser Gruppe an die reguläre Gruppenphase angehängt wird.

Gruppe B

1.FC Fischmund – FC Binswangen

4-1 (0-0)

Die Gäste aus Binswangen wollten im mittlerweile dritten Anlauf in einer StaFi-Cup-Partie die ersten Punkte gegen die Hausherren holen. Dieses Mal sollte eine Kontertaktik zum Erfolg führen, Fischmund begann im gewohnten 3-5-2. Allerdings spielten die Spieler lange nicht mehr in dieser Zusammensetzung, was zu Verwirrungen führte. Trainer Polzer mischte selbst auf dem Feld mit und verlor anscheinend die Übersicht: Kurz nach Beginn beorderte er StaFi-Cup-Rekordtorschützen Unkelbach in die Innenverteidigung. Binswangen wusste dieses gut zu nutzen und hatte in einer insgesamt ereignisarmen ersten Hälfte die drei einzigen Chancen, die jedoch allesamt nicht von schlechter Qualität waren. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen kaum: Fischmund hatte die weitaus größeren Spielanteile, Binswangen die zwingenden Torszenen. In der 56. Minute bezwang Nachwuchsstürmer Schaering nach einem Konter dann den in der Pause zu seinem Abschiedsspiel im Volksparkaquarium eingewechselten Wiegel. Die Führung hielt bis zur 85. Spielminute: Binswangen-Schreck Opriş traf nach einem Abwehrfehler zum Ausgleich. Was in der Folge geschah, ist ein Stück neu geschriebener StaFi-Cup-Turniergeschichte: Der 17jährige Neuzugang Majzner schnürte in der 88. und 89. Minute einen Doppelpack, bevor auch noch Opriş  in der Schlussminute ein zweites Mal zum 4-1 Endstand traf. Dem Binswangener Torschütze Schaering brannten dann Sekunden vor Schluss die Sicherungen durch, als er zu einer Grätsche von hinten in die Beine seines Gegenspielers ansetzte. Die letzten beiden Gruppenspiele wird er sich nun von der Tribüne aus ansehen müssen.

Sunny’s Superkicker – FC Stadtaffe

2-0 (0-0)

Auch in dieser Partie fielen in der ersten Hälfte keine Tore und es passierte sogar noch weniger als im Parallelspiel. Die Zuschauer bekamen im ersten Durchgang kein schönes Spiel zu sehen. Die Spieler waren zunächst zu sehr mit dem schlammigen Untergrund beschäftigt und erzeugten keine einzige Torchance. Die Gäste vom FC Stadtaffe konnten sich etwas mehr Ballbesitz als die Superkicker sichern. Doch nach der Pause kam auch diese Partie etwas mehr in Fahrt. Eine Viertelstunde vor Schluss gab es dann die ersten Torchancen. Die erste große Möglichkeit vergaben die Hausherren noch, bevor dann der schweizer Mittelfeldspieler Buchen die Führung erzielen konnte. In der Schlussminute konnte Stürmer Rojas dann nach einem Abwehrfehler den 2-0 Endstand markieren. Der FC Stadtaffe hielt zwar lange dagegen, konnte jedoch keine zwingenden Torchancen herausspielen. Aufgrund des Wetters war es ein sehr hartes und kampfbetontes Spiel. Davon zeugen eine Verletzung auf Seiten der Superkicker, drei angeschlagene Spieler, von denen nur einer den Stadtaffen angehört und die beiden gelben Karten, die sich zwei Spieler der Hausherren in der 89. Minute einhandelten. Eine davon wurde jedoch wegen Zeitspiels verteilt.

Man darf sich schon auf die kommende Woche freuen, wenn auch Gruppe A in den Spielbetrieb einsteigt. Leider werden auch am nächsten Spieltag nicht vier Partien stattfinden, da es erneut einen ‘Forderungsunfall’ gab.

Den Vorbericht zum kommenden Spieltag wird zum ersten Mal Fischmowl verfassen, er wird auch an dieser Stelle veröffentlicht!

Folgende Partien stehen an:

Gruppe A:

Borussia Fischhausen 1909 – FC Cheesecake

!!! SG Dynamo Dresden !!! – BV Pottkicker

Gruppe B:

FC Binswangen – Sunny’s Superkicker

FC Stadtaffe – 1.FC Fischmund

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Es läuft wie geschmiert

Sechs Spiele sind absolviert und der 1.FC Fischmund steht ungeschlagen an der Tabellenspitze. Der 5-0 Auswärtserfolg bei Reckenfeld ließ den Verein sogar auf einen direkten Aufstiegsplatz rücken.
Trainer Polzer will aber vom Aufstieg noch nichts wissen: “Hören Sie, es ist noch nicht einmal die Hälfte der Saison rum und Sie sprechen von Aufstieg? Wir müssen weiter konzentriert arbeiten und von Spiel zu Spiel denken. Die Konkurrenz lauert schließlich nur auf einen Patzer von uns.”
Am kommenden Samstag steigt das Spitzenspiel gegen den Aufsteiger und Zweitplatzierten Roter Stern.
Unterdessen wurde mit Volker Klumpp ein neuer Keeper verpflichtet, Samuel Wiegel wird den Verein wohl bald verlassen.
Morgen startet der StaFi-Cup IV, bei dem die Reservisten etwas Wettkampfluft schnuppern sollen. Andrei Opriş freut sich auf den Auftakt gegen Binswangen: “Mal schauen, ob mir gegen die wieder vier Tore gelingen!”

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Opriş schießt Fischmund ins Finale gegen Stadtaffe – Superkicker und Binswangen kämpfen um Rang 3

Das Finale des StaFi-Cup III lautet FC Stadtaffe gegen den 1.FC Fischmund! Neuling Sunny’s Superkicker wird gegen den FC Binswangen im „kleinen Finale“ um den dritten Platz spielen. Es gab an diesem ereignisreichen Spieltag jedoch schon die ersten Entscheidungen im Kampf um die Platzierungen.

 

Spiel um Platz 9

1. FC Knechthausen – Presential, Adrenalinarena

versch.

Eigentlich sollten wir zu diesem Zeitpunkt wissen, wer den 9. Platz gewinnen konnte, doch aufgrund zeitlicher Probleme ging die Forderung beim 1. FC Knechthausen im Laufe der Woche unter und es kam kein Spiel zustande. Ob das Spiel in der kommenden Woche nachgeholt wird, oder mit 0-3 für Presential gewertet wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen.

 

Spiel um Platz 7

Borussia Fischhausen 1909 – FC Sahnenase Schlag 04, Sonnenschein Arena

5-3 (3-2)

In der Sonnenschein Arena standen sich hingegen zwei Team gegenüber. Im Prestigeduell zwischen den Gelb-Schwarzen und den Blau-Weißen fielen sage und schreibe 8 Treffer in der regulären Spielzeit. Die Zuschauer bekamen ein schnelles und faires Spiel mit einigen Chancen zu sehen. Am Ende setzte sich die Borussia dank eines Doppelpacks von Biasi durch und sicherte sich den 7. Rang. In Fischhausen freut man sich wohl, dass sich in dem Spiel kein Spieler verletzte und ist glücklich, dass dieses mit Pech behaftete Turnier zu Ende ist. Beide Teams haben kein glückliches Turnier gespielt und dürften bei der nächsten Auflage wieder Anwärter auf bessere Plätze sein.

 

Spiel um Platz 5

BV Pottkicker – FC.ALWOLLO, Volksparkaquarium

2-0 (2-0)

Der Titelverteidiger Pottkicker kam in diesem Jahr nicht über den 5. Platz hinaus. Diesen verdienten sie sich in einem eher ruhigen Spiel um Platz 5 gegen den Drittplatzierten der Gruppe B, den FC.ALWOLLO, bereits im ersten Durchgang. Der Gegner konnte nicht mehr gefährlich auf den Rückstand antworten und so verwaltete der BVP den Vorsprung und brachte ihn schlussendlich über die Zeit. Bis jetzt konnte noch kein Team seinen Titel erfolgreich verteidigen. Ob wir in der dritten Auflage den dritten Turniersieger küren werden, entscheidet sich in der nächsten Woche im Westfalenstadion der Pottkicker.

 

Halfinale

FC Stadtaffe – Sunny’s Superkicker, This Is Anfield

3-2 (3-2)

Auch in dieser Partie fielen alle Tore bereits in der ersten Halbzeit. Hugo Teerhof brachte die Stadtaffen, die ebenso wie Neuling Superkicker noch nie in einem StaFi-Cup-Finale standen, nach elf Minuten in Führung. Die nächsten drei Tore fielen dann zwischen der 21. und 23. Spielminute, das Stadion tobte. In der zweiten Halbzeit spielte der FCS das Spiel dann souverän runter. Die Superkicker lauerten auf eine Konterchance und somit die Chance auf den Ausgleich und die Verlängerung, aber dieser Gefallen wurde ihnen nicht mehr getan. Damit haben sie aber immer noch die Chance sich in der kommenden Woche gegen Binswangen die Bronzemedaille zu holen, was ein durchaus beachtlicher Erfolg für die erste Teilnahme wäre. Den Stadtaffen ist mit diesem Sieg die beste Turnierplatzierung bereits sicher. Bis jetzt wurden sie zweimal Dritter, nun sind sie schon mindestens Zweiter. Der Titel winkt ebenfalls, immerhin haben sie schon in der Gruppenphase bewiesen, dass sie den Finalgegner schlagen können…

 

FC Binswangen – 1.FC Fischmund, Stadtaffen  Arena

1-5 (1-3)

In der Stadtaffen Arena schien es indes, als würden die Andrei Opriş-Festspiele stattfinden. Der Rumäne in Diensten von Fischmund erzielte in diesem Spiel vier Treffer! Allein drei davon waren verwandelte Foulelfmeter, auch das ist ein unfassbarer Wert. Im Großen und Ganzen war der Sieg verdient, doch er fiel im Endeffekt mindestens zwei Tore zu hoch aus. Den zahlreich erschienen Fans des 1.FCF war das sicherlich egal, der zweite Finaleinzug in der dritten Teilnahme wurde ausgiebig gefeiert. Binswangen hingegen darf sich über das Erreichte sehr freuen, hatte man doch vor Turnierstart angekündigt, die rote Laterne zu halten. Fischmund hat noch eine Rechnung mit den Stadtaffen offen, in der Gruppenphase erfuhren sie eine entscheidende Niederlage gegen den Finalgegner.

 

 

Im StaFi-Cup III wurde am vergangenen Spieltag erstmals in der Turniergeschichte die 100-Tore-Marke geknackt. Wir dürfen uns also auf mindestens zwei spannende und unterhaltsame Spiele in der kommenden Woche freuen.

Allen Teilnehmern, die ihr Turnier bereits beendet haben, wünschen wir alles Gute auf dem weiteren Weg, hoffen, dass sie mit ihrer Platzierung zufrieden sein können und beim nächsten Mal wieder dabei sind. Vielen Dank für die Teilnahme!

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Der erste Sieger der Turniergeschichte ist gefunden

Spannender hätte es kaum kommen können: Der erste Sieger des StaFi-Cups wurde erst in der Verlängerung gefunden. Nach einem schnellen und hochklassigen Spiel hatte der 1.FC Fischmund am Ende das Quäntchen Glück mehr als Finalgegner Knechthausen. In der 114. Minute schoss Berthold Schinko das erste Golden Goal der noch jungen Turniergeschichte.

Im Spiel um Platz 3 konnte sich der FC Stadtaffe für die Niederlage in der Gruppenphase gegen Fischhausen revanchieren und sich die Bronzemedaille sichern.

 

Knechthausen versuchte im Finale mit einer 5-2-3 Formation zum Erfolg zu kommen. Traditionell spielten sie auf Konter. Fischmund hingegen setzte auf das alt bewährt 3-5-2 System, war aber defensiver als gewohnt ausgerichtet.

Die sogenannte Abtastphase fiel weg. Schon nach 9 Minuten hätte Fischmunds Buchheit die in die Stadtaffen Arena angereisten Anhänger jubeln lassen können, doch der an diesem Tag glänzend aufgelegte Schlussmann Pinto verhinderte den frühen Rückstand. Nur zwei Minuten später verpasste Benjamin Lintermann erneut den Führungstreffer für den 1.FCF zu markieren. Auf diesem schwer bespielbaren Boden hatten Techniker kaum eine Chance. Beide Teams spielten mit größtem Einsatz. Knechthausen war der schlammige Untergrund recht. Unter ähnlichen Bedingungen machten sie den Finaleinzug perfekt. Die Zuschauer bekamen ein hartes, aber nicht übermäßig unfaires Spiel zu sehen. Es war auch das Wetter des Jerry Unkelbach. Er konnte in der 20. Minute den Ball zum 0-1 ins Netz befördern. Die Fischmunder waren nun im Vorteil. Dieser wurde jedoch in der selben Minute fast vom eigenen Verteidiger Berky zu nichte gemacht, der mit seinem Rückpass die Aufmerksamkeit seines Torhüters testete. Der junge Thys Sergooris zeigte, dass er hellwach war und weckte seinen Vordermann mit ein paar deftigen Worten auf. In Minute 27 zeigte sich Knechthausens Star-Stürmer Torben Olesen das erste mal. Nach einem Konter schaffte er es beinahe, sienen dritten Treffer im Turnier zu erzielen, doch er scheiterte am Torwart. Sieben Minuten später traf er dann aber doch per Freistoß-Hammer. Das 1-1 war zugleich der Pausenstande. In der ersten Häfte hatte Fischmund wie erwartet die größeren Spielanteile, doch das Unentschieden war dem Spielverlauf nach sehr gerecht.

In Halbzeit 2 wuchs Pinto dann endgültig über sich hinaus. Er entschärfte sehenswert zwei Versuche von Pelzlbauer und Opriş. Nun ging es hin und her, doch den Teams fehlte die Genauigkeit im Abschluss. In der 72. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, es gab Elfmeter für Fischmund. Spezialist Andrei Opriş trat an und traf – das Gesicht des Torhüters Casimiro Machado Pinto, der sich nun endgültig zum Helden des Spiels entwickelte. In der Folge geschah nichts nenneswertes mehr, das Spiel verlagerte sich ins Mittelfeld, wo hart um das Spielgerät gekämpft wurde.

Die logische Folge war die Verlängerung. Das Bild änderte sich nicht, es gab kaum Torszenen. Dennoch setzte der 1.FC Fischmund nun alles daran, das Spiel zu entscheiden. Man wollte nicht ins Elfmeterschießen, an diesem Tag hätte der gegnerische Keeper wohl jeden Ball gehalten und selbst den entscheidenden Elfmeter verwandelt. 6 Minuten vor dem Ende wurden die Fans dann erlöst: Berthold Schinko hämmerte den Ball an den Innenpfosten, von wo er ins Tor sprang. Fischmund konnte sich als erster StaFi-Cup-Sieger feiern lassen.

 

Nach der Partie sagte ein neutraler Zuschauer: “Ein spannedes, ein dramatisches Finale! Das war zwar kein Fußball der Spitzenklasse, aber ich habe zwei Mannschaften gesehen, die mit vollstem Einsatz und Leidenschaft um den Sieg gekämpft haben! Am Ende hatte der Glücklichere die Nase vorne, schade, dass es heute einen Verlierer geben musste. Knechthausen brauch sich mit der Leistung keinesfalls verstecken, sie haben ein gutes Turnier gespielt.”

 

 

Zeitgleich fand im Volksparkaquarium das Spiel um Platz 3 statt. Mit Stadtaffe und Fischhausen trafen zwei Teams aufeinander, die sich ebenfalls schon in der Gruppenphase begegnet waren. Damals konnte die Borussia das Spiel für sich entscheiden.

Dieses Mal lief es jedoch anders herum. Fischhausen war vielleicht zu defensiv ausgerichtet. Schon in Minute 13 konnte Klemens Eltag die Führung erzielen, damit war die Taktik über den Haufen geworfen. Sie hatten in der Folge ihre Chancen, doch der Fußballgott stand an diesem Tag nicht auf ihrer Seite. In Minute 29 konnte Laborinho einen von zwei seiner Treffer am heutigen Tage erzielen. In der ersten Hälfte konnte Stadtaffe sich die größeren Spielanteile sichern.

Nach der Pause entwickelte sich eine ausgeglichende Partie, doch Fischhausen konnte nichts Zwingendes produzieren. Die Entscheidung fiel durch eienn Doppelschalg in den Minuten 82. und 83. durch Laborinho und Casillas. Am Ende war Stadtaffe der verdiente Sieger und stand gerechtfertigt auf Platz 3, sie galten im Vorfeld als Favoriten auf den Titelgewinn. Auch Fischhausen hatte sich wohl mehr als Platz 4 erhofft, doch auch sie können erhobenen Hauptes aus dem Turnier gehen. Sie haben sehr gute Leistungen erbracht, doch im Entscheidenen Moment fehlten Glück und Durschlagskraft.

 

 

Somit ging an diesem Abend ein großartiges Turnier zu Ende. Allen Beteiligten war im Verlaufe des Wettbewerbs eine gesunde Mischung von Freude, Freundschaft und Ehrgeiz anzumerken, so dass sich alle auf die nächste Auflage freuen sollten, bei der alle Teams wieder von Null anfangen. Wir erwarten spannende Spiele, erneute Überraschungen und dramatische Entscheidungen, bis zum nächsten Mal!

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Unvergesslicher Spieltag

Diesen 3. Spieltag der Gruppenphase im StaFi-Cup I werden die Beteiligten wohl schwer vergessen. Vor allem diejenigen nicht, die gestern Abend das Spiel StadtaffeBinswangen gesehen haben. Insgesamt fielen in den zwei Spielen 14 Tore und zwei Entscheidungen. Für zwei Teams geht es nun um Platz 5, während die Sieger vom gestrigen Abend sich immer noch den Titel erhoffen dürfen.

 

 

In Gruppe A ging das letzte Gruppenspiel in die Geschichte ein. Der 10-0 Erfolg der Stadtaffen über bemitleidenswerte Binswangener war natürlich der höchste Sieg in der noch jungen Historie des StaFi-Cups und wird dies wohl noch einige Zeit bleiben.

Binswangen versuchte gegen den – spätestens seit gestern Abend – Titelanwärter Nr.1 mit eine Kontertaktik zum Erfolg zu kommen. Das Team kam jedoch erst gar nicht zum Kontern, da ihnen die Bälle ununterbrochen um die Ohren flogen und fast jeder Versuch des Gegners auch ein Treffer war. Das Spiel begann mit einer krassen Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der eine überdeutliche Abseitssituation übersah und dem FC Stadtaffe somit das 1-0 bereits in der 6. Minute schenkte. Torschütze war nicht zum einzigen Mal in diesem Spiel Wilderich Röcklmaier. In der Folge spielte nur noch die Heimmannschaft. Der Gegner kam kaum an den Ball und war dem Favoriten wehrlos ausgeliefert. Die weiteren Tore der ersten Halbzeit fielen durch Henny Tobola (22.), Tamás Flammer (34.) und Jimmy Haldrup per Freistoß-Doppelschlag (37. und 39.). Mit 5-0 ging es in die Pause.

Das Spielgeschehen sollte sich in Durchgang 2 nicht ändern. Clemens Behaim erzielte in der 51. Minute das 6-0, 10 Minuten später markierte Tamás Flammer seinen zweiten Treffer am Abend. Klemens Eltag (64. und 79.) und erneut Wilderich Röcklmaier wollten ihm in nichts nachstehen, Röcklmaiers zweiter Treffer war in der 86. Minute der 10-0 Schlusspunkt.

Die Zuschauer waren fassungslos: “Ich bin extra aus Binswangen angereist, weil unsere Jungs noch eine Chance hatten weiterzukommen. Natürlich haben wir gewusst, dass es sehr schwer wird – aber dass wir so auseinander genommen werden…?!”

“Mir tut das Ergebnis fast schon ein wenig Leid. Es ist immerhin ein Freundschaftsturnier, mit einem 3-0 wären wir ebenso zufrieden gewesen, die Spieler hätten ruhig mal einen Gang rausnehmen können. Dennoch freue ich mich natürlich enorm über diesen Kantersieg, so ein Pokal wäre schon was Feines! Nun haben wir gezeigt was wir können und dass uns keiner aufhalten kann. Unsere nächsten Gegner können sich warm anziehen, wenn der übermächtige FC Stadtaffe einläuft!”, war die Einschätzung der Gegenseite.

 

Nicht ganz so furios wurde die Gruppenphase in Gruppe B beendet. Maaskantje und Fischmund trennten sich 0-4.

Auf dem schlammigen Untergrund bekamen die Zuschauer kein technisch wertvolles Spiel zu sehen und die Spannung war leider schon nach der ersten Hälfte raus. In der 16. Minute brachte Andrei Opriş die Gäste per Freistoß in Front. In Minute 30 erhöhte Jerry Unkelbach auf 2-0 und nur 3 Minuten später gelang Jungspund Marcus Kiesow der 3-0 Pausenstand.

In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr viel, das Spiel war insgesamt recht ereignislos. Lediglich Heine Iversen sorgte 12 Minuten vor Schluss noch einmal für einen kleinen Aufreger, als er zum 4-0 verwandelte.

“Das ist natürlich echt der Hammer, dass wir ungeschlagen und ohne Gegentor ins Halbfinale einziehen! Man sollte meinen, dass wir nun Favoriten auf den Finaleinzug sind, doch als ich das Ergebnis der Partie in Gruppe A erfahren hab, war ich schon überrascht. Stadtaffe ist nun klar in der Favoritenrolle, sie müssen zeigen, das der Erfolg keine Eintagsfliege war. Genau das wird wohl unsere Chance sein, die wir nutzen müssen. Die Zuschauer können sich gewiss auf eine tolle Partie freuen!”, sagte 1.FCF-Oldie Erik Pelzlbauer nach der Partie.

 

Die erste Halbfinalpartie, die am 17.01.2012 um 18.15 im Stadion des FC BinswangenThis Is Anfield” ausgetragen wird, ist die Partie Borussia Fischhausen 1909 gegen den 1. FC Knechthausen. Beide Teams werden auf ihren Einsatz brennen, denn sie mussten gestern spielfrei zuschauen. Zeitgleich treffen der  1.FC Fischmund und der FC Stadtaffe im Bölkstoff Park in Maaskantje auf einander.

Am selben Abend werden die ersten Plätze des Turniers vergeben. Die Spielstätte wird noch ausgewählt, an der der FC Binswangen und die SpVgg Maaskantje um den 5. Platz streiten werden.

Wenn man die Torjägerliste betrachtet, könnte man sich wundern, was die Spieler der anderen Teams in der vereinseigenen Rangliste des FC Stadtaffe zu suchen haben – durch den hohen Sieg stellen sie einen Großteil der Spieler.

 X Opriş
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Aerodynamik gegen den Abstieg

Beim heutigen Trainingsauftakt sah man den Spielern des 1.FC Fischmund die Folgen der gestrigen Mannschaftsfeier noch deutlich an. “Das ist in Ordnung, dass die Jungs gestern ein wenig über die Stränge geschlagen haben, die nächsten sechzehn Wochen werden alles andere als spaßig. Wir müssen uns voll und ganz konzentrieren und uns auf jedes einzelne Spiel akribisch vorbereiten, nur dann haben wir eine Chance uns auf Rang sechs zu kämpfen. Außerdem glaube ich, dass Sie heute bei Fischhausen, Knechthausen und bei Shanghai Shen Hua kaum fittere Spieler sehen werden, die Jungs waren gestern auch gut dabei!”, äußerte sich Trainer Mayorga und machte sich amüsiert auf den Weg zum Trainingsplatz. Mit seinen Schützlingen wollte in diesem Moment keiner der Anwesenden tauschen.

Wenig später gab es erste Anzeichen, wie es um die Zurechnungsfähigkeit der Spieler bestellt war, Andrei Opriş sagte im Interview: “Ich denke, dass wir in der Lage sind, in der Liga zu bleiben, denn mit dem neuen, hochmodernen Trikotsatz hat uns unser Austatter mit neuster Technik ausgerüstet. Der aerodynamische Vorteil, den uns diese Jerseys verschaffen, wird ausschlaggebend dafür sein, dass wir ein Tick besser sind als die anderen Teams im Abstiegskampf.” Ob seine Ausasge auf eine eigenwillige Form von Humor oder doch auf Restalkohol zurückzuführen ist, wird wohl ungeklärt bleiben, da er anschließend auf dem Platz noch eine der besseren Figuren abgab.

Die nächsten Wochen werden beim 1.FCF deutlich im Zeichen des Abstiegskampfes stehen, es gilt die gesamte Kraft in den Klassenerhalt zu stecken. Das Team ist durchaus in der Lage, den sechsten Platz zu erreichen, doch das Feld im Kampf um diesen Platz liegt eng bei einander. Somit können sich die Fans schon auf das erste Endspiel am ersten Spieltag freuen.