Unkelbach Archive

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Fischmund holt den zweiten Titel

Der 1.FC Fischmund hat es geschafft! Als erstes Team der StaFi-Cup-Geschichte, gelang es ihnen, den Cup ein zweites Mal zu gewinnen. Auf den Plätzen dahinter reihten sich Sunny’s Superkicker, BV Pottkicker und !!! SG Dynamo Dresden !!! ein. Zudem sicherte sich der FC Binswangen im Nachholspiel gegen Borussia Fischhausen 1909 den siebten Platz.

Zum dritten Mal in Folge standen sich im Finale und im Spiel um Platz 3 Mannschaften gegenüber, die sich schon in der Gruppenphase begegneten.

Mit dem gestrigen Spieltag ging eine spannende, aufregende und etwas holprige vierte Auflage des StaFi-Cups zu Ende. Naturgemß wird nicht jedes Team zufrieden auf das Turnier zurückblicken, dennoch ist hoffentlich bei keinem der Spaß zu kurz gekommen.

 

Nachholspiel um Platz 7

Borussia Fischhausen 1909 – FC Binswangen

Volksparkaquarium

1-4 (0-3)

Nach dem 5-2 der Fischhausener in der letzten Woche, kam es gestern zur Wiederholungspartie um Platz 7, die nun auch in die Wertung eingeht. Die Borussia einigte sich bekanntermaßen mit Binswangen auf die erneute Austragung, da sie zu viele Spieler aus der ersten Mannschaft einsetzte und die Platzierungen unter gleichen Voraussetzungen entscheiden wollte.

Der ehrenhafte Ansatz half ihnen nicht: Nach 12 Minuten brachte Stertz die Binswangener im strömenden Regen in Führung. Fischhausen versuchte nun über den Kampf ins Spiel zu finden, doch sie konnten keine Torchancen erzwingen. 20 Minuten nach dem ersten Treffer fiel das 0-2, Bokelah feierte seinen ersten Turniertreffer. Und nur zwei Minuten später kam es für die Borussia noch dicker, als Roemer auf 0-3 erhöhte. In der 44. Minute verletzte der Binswangener Postel den gegnerischen Keeper so schwer, dass dieser ausgetauscht werden musste. Vom Schiedsrichter gab es dafür die gelbe Karte. Zur Pause hastte Binswangen mehr Spielanteile, doch war nicht unbedingt so überlegen, wie es das Ergebnis aussagte. Fischhausen zeigte immer wieder gute Ansätze, konnte diese aber nicht in Torchancen wandeln und ließ hinten zu viel zu.

Nach der Pause änderte sich das Geschehen zunächst kaum. Bis zur 70. Minute passierte nichts Nennenswertes, doch dann nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Beide Mannschaften kamen zu Chancen und in der 77. Minute köpfte Vähäkainu nach einer Freistoßflanke den 1-3 Anschlusstreffer. Doch die Anhänger des FC Binswangen mussten nicht lange zittern: Im direkten Gegenzug erzielte Gregor Bokelah seinen zweiten Treffer des Abends und machte alles klar. Postel behielt seinen aggressiven Spielstil trotz der Führung jedoch bei. Die Folge: Gelb-Rot in der 79. Minute und ein zweiter Verletzter in Fischhausens Reihen. In den letzten zehn Minuten überließ Binswangen dem Gegner den Ball, weshalb dieser am Ende mehr Spielanteile verzeichnen konnte.

Alles in allem ist der Sieg der Binswangener verdient. Dieses Ergebnis wurde auch so im Vorfeld erwartet, fiel jedoch am Ende vielleicht zu hoch aus. Nach dem sensationellen vierten Platz im StaFi-Cup III verabschieden sie sich mit dem Sieg im letzten Spiel jedenfalls versöhnlich aus dem Turnier. Fischhausen hat es in diesem StaFi-Cup IV nicht auf einen grünen Zweig geschafft und wird das Turnier so schnell wie möglich vergessen wollen. Doch die Karten werden vor jeder Auflage neu gemischt, vielleicht schaffen sie es in 32 Wochen ein schlagkräftiges Team auf dem Rasen zu präsentieren und wieder eine Rolle im Kampf unter den vorderen Plätzen zu spielen.

 

Spiel um Platz 3

BV Pottkicker – !!! SG Dynamo Dresden !!!

Adrenalinarena

1-0 (1-0)

Auch in der Adrenalinarena schüttete es wie aus Kübeln. Die beiden Teams, die es bis in das “kleine Finale” geschafft haben, störte dies wenig. Die Zuschauer sollten eine knappe Partie zu sehen bekommen, die durch nur ein Tor entschieden werden sollte. Toni Arminia erzielte es schon in der 9. Spielminute nach einem Angriff über links. Fußballerisch geschah in der ersten Halbzeit in der Folge recht wenig. In der 28. Minute gab es jedoch eine äußerst unschöne Szene: Pottkicker-Spieler Romeis beging in seinem allerersten Profispiel ein brutales Foulspiel, das für seinen Gegner zum Glück ohne gesundheitliche Folgen blieb, und wurde dafür zu Recht vom Unparteiischen vom Platz gestellt. Es war bereits die elfte Karte der Pottkicker in diesem Turnier, darunter waren zwei Platzvwerweise. Damit stellten sie einen neuen Rekord auf. Dresden hatte nun 62 Minuten einen Mann mehr auf dem Feld und sicherte sich dementsprechend auch das Übergewicht im Mittelfeld.

Nach der Pause gab es ebenfalls wenige Chancen. Es schien, als wenn nur etwas über Standards gehen würde, doch dann ereignete sich in der 81. Minute für Karl Heinz Rom eine Riesenchance. Nach einem Angriff über die linke Seite feuerte er einen Hammer in Richtung des Pottkicker-Tores, doch der Schlussmann konnte das schon sicher geglaubte Tor mit einer Glanzparade verhindern und sicherte Pottkicker somit den dritten Rang. Dynamo kann mit dem vierten Platz in der ersten Teilnahme durchaus zufrieden sein, auch wenn sie die letzten beiden Spiele knapp verloren.

 

Finale

Sunny’s Superkicker – 1.FC Fischmund

Stadtaffen Arena

2-5 (0-2)

Vor dem Finale war die große Frage: Gibt es den vierten Sieger des StaFi-Cups in der vierten Auflage oder schafft es ein Team erstmals den Titel zu verteidigen?

Das Spiel begann mit einem Skandal Eho köpfte nach einer Ecke zum 0-1 für Fischmund ein – oder eben auch nicht. Der Ball fand seinen Weg ins Tor durch ein Loch im Außennetz und das Schiedsrichtergespann gab den Treffer. Superkicker schien nach dieser dramatischen Fehlentscheidung ein wenig unter Schock zu stehen und ließ in der 27. Minute Flügelspieler Wischhusen trotz großem Widerstand das 0-2 erzielen. Fischmund ging mit der Pausenführung und mehr Ballbesitz zufrieden in die Kabine.

Doch wer dachte, das Spiel wäre entschieden, hatte sich getäuscht. Superkicker-Trainer Bozin schien die richtigen Worte in der Pause gefunden zu haben. In der 48. Minute erzielte Beler den 1-2 Anschlusstreffer. Von einem Pfostentreffer von Unkelbach in der 50. Minute zeigte sich der Dritte des letzten Jahres unbeeindruckt und glich im direkten Gegenzug mit einem schnellen Konter über links durch Junco aus. Dieses Ergebnis hilet über weite Strecken der zweiten Halbzeit. Die Teams, die auch hier mit starken Regenfällen zu kämpfen hatten, versuchten keine Fehler zu machen. Darunter litt das Spiel nach vorne beider Seiten und die Zuschauer bekamen eine Schlacht im Mittelfeld ohne Torchancen zu sehen. Die Schlussphase des Finales hatte es dann aber noch einmal in sich. Eho traf in der 83. Minute erneut zum 2-3. Jungspund Kristian Alexandersson stieg die aufreibende Partie wohl zu Kopf: Er verpasste seinem Gegenspieler einen unschönen Ellenbogenschlag in der 86. Minute und wurde dafür vom Platz gestellt. Der Leidtragende Dirnstorfer musste sogar ausgewechselt werden. Die Fischmund-Fans fieberten nun mit ihrem Team in Unterzahl dem Schlusspfiff entgegen. Sunny’s Superkicker hingegen witterten Morgenluft und versuchten den Ausgleich zu erzwingen. Das eröffnete natürlich Räume in der Hintermannschaft, die Fischmund in einer Minute gleich zwei Mal bestrafte. Erst traf Gracjár nach einem Fehler auf der rechten Abwehrseite, dann schoss Eho über die selbe Seite seinen dritten Treffer im Finale zum 2-5. Damit sicherte er sich mit insgesamt fünf Turniertoren auch die Torjägerkrone.

Sunny’s Superkicker steigerten sich nach einem tollen dritten Platz bei der ersten Teilnahme im StaFi-Cup III und erreichten nun den zweiten Rang. Vielleicht gelingt in der nächsten Auflage die Fortführung dieser Reihenfolge.

Fischmund konnte sich nach dem Sieg im StaFi-Cup I bereits als erster Sieger der Turniergeschichte feiern lassen, nun haben sie es mit der dritten Finalteilnahme zum zweiten Turniertitel geschafft. Dies gelang vor ihnen noch keinem.

Damit steht fest, dass das Finalstadion des StaFi-Cup V erneut das Volksparkaquarium sein wird.

 

Die Turnierleitung verabschiedet sich mit einem Dank an alle Teilnehmer. Wir haben wieder ein spannendes Turnier erlebt, auch wenn es bei dieser Auflage etwas drunter und drüber ging. Hoffentlich hat es allen Spaß gemacht und ein jeder freut sich schon auf die nächste Auflage. Der Start wird 32 Wochen nach dem Start dieser Auflage sein und folglich für den 16.09.2014 angepeilt.

Bis dahin alles Gute und viel Erfolg!

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Superkicker und Fischmund ziehen ins Finale ein – Plätze 4 und 5 sind vergeben – Nachholspiel zwischen Fischhausen und Binswangen

Die ersten Entscheidungen im StaFi-Cup IV sind gefallen: Cheesecake wird 6. und Stadtaffe 5.. Für diese Teams ist das Turnier bereits gestern zu Ende gegangen. Im “kleinen Finale” werden am kommenden Dienstag Pottkicker und Dresden aufeinander treffen während Superkicker und Fischmund nach ihren Halbfinalsiegen das Finale austragen werden. Fischhausen und Binswangen werden in der nächsten Woche erneut gegeneinander antreten und ein Wiederholungsspiel um Platz 7 austragen. Der erste und zugleich vorletzte Spieltag der K.O.-Phase hielt einiges an Spannung und Abwechslung bereit: Während die Platzierungen mit recht deutlichen Ergebnissen verteilt wurden, kam es im Halbfinale zu knappen Entscheidungen.

Spiel um Platz 7

Borussia Fischhausen 1909 – FC Binswangen, Volksparkaquarium

5-2 (2-1) ohne Wertung

Zwei Teams der ersten Stunde standen sich im Duell um die beiden letzten Plätze des Turniers gegenüber. Beide Lager hatten vor Beginn des Cups nicht mit großen Erfolgen gerechnet, doch mit Sicherheit von etwas mehr geträumt. Die Statistik vor dem Spiel sprach klar für Fischhausen, doch Binswangen ist traditionell immer für spannende Spiele gut. Die traditionsreiche Partie im Volksparkaquarium erfreute sich an diesem Spieltag über den größten Zuspruch der Zuschauer.

Fischhausen sorgte bereits vor Anpfiff der Partie für eine große Überraschung: Als die Aufstellungen der Mannschaften vorgelesen wurden, nannte der Stadionsprecher nur zehn Spieler der Borussia. Der Trainer schickte sein Team in einer 2-5-2 Formation auf das Feld, deren Ausrichtung eine Kontertaktik vermuten ließ.

Nach einer viertelstündigen ereignislosen Abtastphase verhalf das Scheidsrichtergespann Fischhausen in der 17. Minute zum 1-0, als es ein klares Abseitstor anerkannte. In Gedanken noch bei der Fehlentscheidung kassierte Binswangen nur eine Minute später das 2-0 durch Cristian Şimon. Sie konnten jedoch noch vor der Pause durch den 19jährigen Manuel Prittwitz die taktische Verwirrung des Gegners nutzen und auf 2-1 verkürzen.

Fischhausen dominierte die erste und zweite Halbzeit deutlich, doch selten sprangen dabei Torszenen heraus. Wenn der Ball jedoch gefährlich vor das Tor kam, war er auf beiden Seiten zumeist wenig später im Netz. So geschah es auch in den Spielminuten 61 und 70, in denen Fischhausen den Vorsprung um zwei weitere Treffer ausbauen konnte. Binswangen versuchte noch einmal alles, um nicht zum zweiten Mal in der Turniergeschichte den letzten Platz zu bekleiden, doch auch der Anschlusstreffer von Schamadinger in der 83. Minute half nichts mehr, da der StaFi-Cup-Toptorjäger der Borussia Şimon fünf Minuten vor Schluss mit seinem turnierübergreifend siebten StaFi-Cup-Treffer den 5-2 Endstand besiegelte. Er ist damit der erfolgreichste Torschütze der Geschichte, der nicht für den 1.FC Fischmund spielt.

Binswangen nimmt wie schon im StaFi-Cup I die rote Laterne mit nach Hause, obwohl sie erneut keine schlechten Leistungen gezeigt haben. In einem so kurzen Turnier ist jedoch auch das Glück ein entscheidener Faktor. Dieses Glück fehlte ihnen in dieser Auflage. Fischhausen wird wie bereits in den letzten beiden Auflagen Siebter. Zwei von drei Malen war dies gleichbedeutend mit dem vorletzten Platz. In Anbetracht der Tatsache, dass sie ein Gruppenspiel kampflos verloren geben mussten, ist das Ergebnis jedoch nicht überzubewerten. Die Anhänger erhoffen sich jedoch ein erfolgreicheres Auftreten im StaFi-Cup V.

Bermerkenswert: Die ehemals als Rüpel verrufenen Fischhausener kassierten keine einzige Karte im Turnier und stehen somit schon als fairste Mannschaft fest.

Update: Das Spiel wird auf Wunsch beider Teams annulliert, da einige A-Elf-Spieler eingesetzt wurden. Es wird ein Wiederholungsspiel am kommenden Dienstag angesetzt.

Spiel um Platz 5

FC Cheesecake – FC Stadtaffe, Sonnenscheinarena

0-2 (0-1)

Cheesecake hoffte vor der Partie auf Sonnenschein für die eigenen Mannschaft, doch es sollte kein heiterer Abend werden. Der Auftakt war zwar vielversprechend, da sie nach noch nicht einmal drei Minuten fast in Führung gingen, doch dann fiel in der 18. Minute nach einem Freistoß das 0-1 für die Stadtaffen. Cheesecake versuchte aus einer gesicherten Defensive heraus zu agieren. Sie machten dem FCS das Leben schwer und die Räume eng. Stadtaffe hatte zwar über das gesamte Spiel die größeren Spielanteile, konnte jedoch selten zwingende Torchancen kreieren. So sahen die Zuschauer ein Spiel, das sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte.

Kurz nach der Pause machte dann Alan Nistelberger alles klar: Der Angriff über die linke Seite führte zum 0-2 Endstand. In der Folge bemühte sich Stadtaffe nicht um weitere Treffer, Cheesecake tauchte ebenfalls nicht mehr vor dem gegnerischen Tor auf. So verwaltete Stadtaffe das Ergebnis bis zum Schlusspfiff souverän.

Cheesecake erreichte bei der ersten Teilnahme den sechsten Rang. Gemessen an den Möglichkeiten der Mannschaft ist es vielleicht ein bisschen wenig, sie verspielten die Chance auf mehr am letzten Gruppenspieltag. Dennoch ist es ein Ergebnis, auf das sich in kommenden Auflagen aufbauen lässt. Stadtaffe konnte mit dem fünften Rang das Turnier noch versöhnlich abschließen, jedoch wird das für den Sieger des StaFi-Cup III ein schwacher Trost sein. Sie sind mit der Zielsetzung angetreten, das erste Team zu sein, dass den Cup in zwei aufeinander folgenden Auflagen gewinnen konnte. Doch der StaFi-Cup IV stand für sie unter keinem guten Stern. Durch unglückliche Punktverluste verpasste man das erste Mal in der Vereinsgeschichte einen Podiumsplatz. Man darf gespannt sein, wie sich das Team nach dem lange hinausgezögerten und wohl demnächst bevorstehenden Umbruch in der ersten garde bei der nächsten Auflage präsentieren wird.

Halbfinale

BV Pottkicker – Sunny’s Superkicker, Cheesecake Factory

3-5 n. E. (1-1, 0-1)

Als die Fans auf ihren Plätzen in der Cheesecake Factory eintrudelten, wussten sie nicht, dass sie Zeugen des ersten Elfmeterschießens der StaFi-Cup-Geschichte werden sollten. Nach zwei Verlängerungen in den vorigen Auflagen reizten der Sieger des StaFi-Cup II und der Dritte des letzten Jahres alle Möglichkeiten der Entscheidung aus. Doch der Reihe nach: Die Halbfinalbegegnung begann mit einem Paukenschlag. Keine 120 Sekunden benötigte Michael Dirnstorfer von Sunny’s Superkickern, um sein Team in Front zu bringen. Pottkicker lief dem Rückstand jedoch nur 22 Minuten hinterher, ehe Emilio Rio den Ausgleich erzielen konnte. In der Folge entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der keine der beiden Mannschaften auch nur einen Zentimeter des Platzes ihren Gegnern überlassen wollte. Pottkicker bestimmte das Geschehen jedoch ziemlich deutlich.

In der zweiten Hälfte rückte der Fußball immer mehr in den Hintergrund: Zuerst hatte Herics von Pottkicker in der 58. Minute Glück nach einer wüsten Grätsche nur die gelbe Karte gesehen zu haben, in der 68. und 73. Minute schaffte dann Superkicker-Kapitän Ludovinho Sarmenho das Künststück innerhalb von nur fünf Minuten mit Gelb-Rot vom Platz zu fliegen. Besonders ärgerlich: Die Karten sah er wegen Handspiels und Meckerns. Pottkickers Überlgenheit wuchs durch die Überzahl ein wenig, doch bis auf einen spekatkulären Seitfallzieher in der 82. Minuten ging auch von ihnen keine Torgefahr aus – das Spiel ging in die Verlängerung.

Nach 105. Minuten war dann Schluss für Abwehr-Routinier Herics. Nach erneutem Foulspiel schickte der Schiedsrichter ihn unter die Dusche und glich somit die Anzahl der Platzverweise aus. Dies war die letzte Aktion vor dem Elfmeterschießen.

Die ersten beiden Elfmeter wurden sicher verwandelt, dann verfehlte Pottkicker-Spieler Lührs das Tor deutlich. Mit Mauers scheiterte ein weiterer Pottkicker. Die Superkicker gaben sich keine Blöße und verwandelten jeden Elfmeter. Als Schlinkmann den letzten 11er verwandelte, brachen alle Dämme und die Spieler freuten sich über den durchaus glücklichen Halbfinalsieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale.

Pottkicker wird im Spiel um Platz 3 auf Herics verzichten müssen, die Superkicker werden im Finale ihren Kapitän Sarmenho ersetzen müssen.

Halbfinale

1.FC Fischmund – !!! SG Dynamo Dresden !!!, Westfalenstadion

3-2 (2-1)

Im zweiten Halbfinale traf der Sieger des StaFi-Cup I auf einen Turnierneuling. Beide Mannschaften agierten im traditionellen 3-5-2, Dresden versuchte sein Glück durch die Mitte zu finden.

Mit der ersten Aktion der Partie setzte sich Andrei Opriş an die Spitze der Torjägerliste und überholte auch in der ewigen Torjägerliste für den Moment seinen Mannschaftskameraden Unkelbach. Fischmund ging durch seine Einzelaktion über links bereits in der 9. Minute mit 1-0 in Führung. Mitte der ersten Hälfte begann Dynamo Gefahr für das Fischmunder Tor zu entwickeln. Erst zappelte fast ein direkter Freistoß im Netz, dann erzielte Dan Karlsson in der 27. Minute ein herausragendes Volleytor zum 1-1. Doch nur zehn Minuten später schnappte sich Jerry Unkelbach mit seinem ersten Treffer in diesem Turnier und dem 2-1 mit nun insgesamt 12 StaFi-Cup-Treffern seinen lange innegehaltenen ersten Platz in der Torjägerliste zumindest zum Teil wieder. Mit 2-1 ging es dann in die Kabinen.

Fischmund hatte auch nach dem Seitenwechsel leicht überwiegende Ballbesitzanteile, doch erst in der 62. Minute passierte wieder etwas Nenneswertes. Klopf schien mit dem 3-1 schon die Vorentscheidung erzwungen zu haben, doch Dresden ließ sich nicht unterkriegen und wollte sich unbedingt ins Finale schießen. In der Schlussphase hatten beide Teams noch gute Chancen. Dynamo warf nun alles nach vorne, was hinten einige Räume öffnete. Und fast hätte es sich gelohnt: Jutier traf bereits zum dritten Mal in diesem Turnier und verkürzte auf 3-2, doch Fischmund konnte die Führung über die Zeit retten und sich über einen durchaus verdienten Sieg freuen. Die SGD brauch sich mit dieser Leistung auf jeden Fall nicht vor Pottkicker verstecken und kann sich Hoffnungen auf die Bronzemedaille machen.

Im Finale in der kommenden Woche wird sich entscheiden, ob wir in der vierten Auflage mit Sunny’s Superkickern den vierten Turniersieger krönen werden oder ob der 1.FC Fischmund in der dritten Finalteilnahme der Vereinsgeschichte den zweiten StaFi-Cup holen kann und somit das erste Team mit zwei Turniersiegen werden kann.

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Es bleibt spannend

Gruppe A spielte am gestrigen Dienstag den ersten Spieltag der Gruppenphase des StaFi-Cup IV, Gruppe B konnte schon den zweiten von drei Spieltagen beenden. Es sind jedoch noch keine Entscheidungen gefallen und somit darf ein spannender Abschlussspieltag der Gruppenphase in der nächsten Woche erwartet werden.

Gruppe A

Borussia Fischhausen 1909 – FC Cheesecake

0-3 (nicht angetreten)

Das Spiel wurde mit 0-3 gegen die Fischhausener gewertet, die aufgrund einer Organisationspanne anderweitig unterwegs waren. Cheesecake wird sich über den entspannten Turnierstart freuen, da er ihnen nebenbei eine gute Ausgangslage verschafft.

BV Pottkicker – !!! SG Dynamo Dresden !!!

3-2 (0-1)

Etwas überraschend wurde die Partie im Westfalenstadion ausgetragen, ursprünglich waren die Dresdener als Gastgeber vorgesehen. Das störte die Teams jedoch herzlich wenig, sie boten den Zuschauern eine spannende und torreiche Partie. Die Gäste konnten mit einem 0-1 Vorsprung in die Pause gehen, doch nach der Pause drehte Pottkicker auf. Pintér erzielte nach einer schönen Einzelleistung den Ausgleich, Helms schoss den Gastgeber 13 Minuten später gar in Front. Doch die Antwort der SGD ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später konnte Prüfer den erneuten Ausgleich bejubeln. Die Freude währte jedoch wiederum nicht lange, denn im direkten Gegenzug schoss Routinier Pedata den verdienten 3-2 Siegtreffer. Pottkicker konnte somit erfolgreich in das Turnier starten, die Neulinge aus Dresden stehen nun schon vor dem zweiten Spieltag unter Erfolgsdruck.

Gruppe B

FC Binswangen – Sunny’s Superkicker

1-1 (1-0)

Die Teams hätten kaum unterschiedlicher in das Turnier starten können: Binswangen steht nach der deutlichen Auftaktniederlage unter Zugzwang, die Superkicker konnten einen souveränen Sieg im ersten Spiel feiern. Die Gastgeber mussten zudem auf den rotgesperrten Stürmer Schaering verzichten und liefen ohne echte Spitze im 5-5-0 auf und warteten erneut tief in der eigenen Hälfte auf Konter. Und schon nach sechs Minuten schoss Silvester Ahrenberg sein Team in Front. In der ersten Hälfte passierte ansonsten nichts Erwähnenswertes mehr. Auch in der zweiten Hälfte blieb es eine ereignisarme Partie, in der Binswangen in beiden Halbzeiten mehr Spielanteile hatten. Dennoch konnten die Gäste nach gut einer Stunde den verdienten, wenn auch etwas glücklichen Ausgleich durch Jan Fedder feiern. Ein Punkt gegen Fischmund in der kommenden Woche würde ihnen, wie auch ihrem nächsten Gegner, bereits zum Weiterkommen reichen. Binswangen muss sich hingegen gegen den FC Stadtaffe durchsetzen, wenn sie ins Halbfinale wollen und zeitgleich auf die Schützenhilfe eines der anderen Vereine hoffen. Die Zeichen stehen zwar mit einem Torverhältnis von -3 ziemlich schlecht, doch die Geschichte hat gezeigt, dass im StaFi-Cup auch das Unmögliche möglich wird.

FC Stadtaffe – 1.FC Fischmund

3-3 (1-1)

Der Klassiker wurde bereits mit Spannung erwartet. Stadtaffe konnte acht von zehn Partien in der Geschichte für sich entscheiden und ging dementsprechend trotz der Auftaktniederlage äußerst selbstbewusst in die Begegnung. Fischmund wollte sich für das verlorene Finale des StaFi-Cup III revanchieren und gab sich im Vorfeld kämpferisch. Die Gäste begannen auf Sicherheit bedacht mit einem 4-5-1, die Gastgeber leifen im üblichen 3-5-2 auf. Nach einer Ecke des hervorragend aufgelegten Opriş konnte Eho den 1.FCF in der 24. Minute in Front bringen, Mila schaffte es aber knapp zehn Minuten vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Die Hausherren hatten deutlich mehr Ballbesitz und beherrschten die Partie. Im zweiten Abschnitt ging es dann richtig rund: Zamperetti drehte das Spiel mit seinen schönen Treffern aus der 49. und 61. Minute. Selbst als der 17jährige Alexandersson den Anschlusstreffer in der 69. Minute erzielte und FCS-Legende Morasso ausgewechselt wurde, glaubte kaum einer an eine Chance für die Gäste. Doch Radovan Verták handelte sich in der 77. Minute die gelb-rote Karte ein, Fischmund witterte Morgenluft. Und in der 83. Minute schlug Andrei Opriş bereits das dritte Mal im laufenden Wettbewerb zu. Mit dem 3-3 Ausgleichstreffer zog er mit insgesamt elf Toren in der ewigen Torschützenliste mit seinem Mannschaftkameraden Unkelbach gleich. Die Gäste hatten jedoch Glück, dass sie dieses Unentschieden ins Ziel retten konnten. Nicht nur der Lattentreffer von Addi Heugel kurz vor Schluss zeugte von der Überlegenheit der Gastgeber. Vor dem letzten Gruppenspiel ist Stadtaffe in der gleichen Ausgangslage wie der FC Binswangen, Fischmund reicht hingegen ein Untenschieden. Doch sie können sich alles andere als sicher sein.

In der kommenden Woche werden dann wohl zum ersten Mal im StaFi-Cup IV vier Partien gleichzeitig stattfinden:

Gruppe A

Pottkicker – Cheesecake

Dresden – Fischhausen

Gruppe B:

Fischmund – Superkicker

Stadtaffe – Binswangen

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Die Spiele haben begonnen!

Am Dienstag startete die Hälfte der Turnierteilnehmer im StaFi-Cup IV. In der Gruppe A gab es einige Schwierigkeiten mit den Forderungen, weshalb der erste Spieltag in dieser Gruppe an die reguläre Gruppenphase angehängt wird.

Gruppe B

1.FC Fischmund – FC Binswangen

4-1 (0-0)

Die Gäste aus Binswangen wollten im mittlerweile dritten Anlauf in einer StaFi-Cup-Partie die ersten Punkte gegen die Hausherren holen. Dieses Mal sollte eine Kontertaktik zum Erfolg führen, Fischmund begann im gewohnten 3-5-2. Allerdings spielten die Spieler lange nicht mehr in dieser Zusammensetzung, was zu Verwirrungen führte. Trainer Polzer mischte selbst auf dem Feld mit und verlor anscheinend die Übersicht: Kurz nach Beginn beorderte er StaFi-Cup-Rekordtorschützen Unkelbach in die Innenverteidigung. Binswangen wusste dieses gut zu nutzen und hatte in einer insgesamt ereignisarmen ersten Hälfte die drei einzigen Chancen, die jedoch allesamt nicht von schlechter Qualität waren. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen kaum: Fischmund hatte die weitaus größeren Spielanteile, Binswangen die zwingenden Torszenen. In der 56. Minute bezwang Nachwuchsstürmer Schaering nach einem Konter dann den in der Pause zu seinem Abschiedsspiel im Volksparkaquarium eingewechselten Wiegel. Die Führung hielt bis zur 85. Spielminute: Binswangen-Schreck Opriş traf nach einem Abwehrfehler zum Ausgleich. Was in der Folge geschah, ist ein Stück neu geschriebener StaFi-Cup-Turniergeschichte: Der 17jährige Neuzugang Majzner schnürte in der 88. und 89. Minute einen Doppelpack, bevor auch noch Opriş  in der Schlussminute ein zweites Mal zum 4-1 Endstand traf. Dem Binswangener Torschütze Schaering brannten dann Sekunden vor Schluss die Sicherungen durch, als er zu einer Grätsche von hinten in die Beine seines Gegenspielers ansetzte. Die letzten beiden Gruppenspiele wird er sich nun von der Tribüne aus ansehen müssen.

Sunny’s Superkicker – FC Stadtaffe

2-0 (0-0)

Auch in dieser Partie fielen in der ersten Hälfte keine Tore und es passierte sogar noch weniger als im Parallelspiel. Die Zuschauer bekamen im ersten Durchgang kein schönes Spiel zu sehen. Die Spieler waren zunächst zu sehr mit dem schlammigen Untergrund beschäftigt und erzeugten keine einzige Torchance. Die Gäste vom FC Stadtaffe konnten sich etwas mehr Ballbesitz als die Superkicker sichern. Doch nach der Pause kam auch diese Partie etwas mehr in Fahrt. Eine Viertelstunde vor Schluss gab es dann die ersten Torchancen. Die erste große Möglichkeit vergaben die Hausherren noch, bevor dann der schweizer Mittelfeldspieler Buchen die Führung erzielen konnte. In der Schlussminute konnte Stürmer Rojas dann nach einem Abwehrfehler den 2-0 Endstand markieren. Der FC Stadtaffe hielt zwar lange dagegen, konnte jedoch keine zwingenden Torchancen herausspielen. Aufgrund des Wetters war es ein sehr hartes und kampfbetontes Spiel. Davon zeugen eine Verletzung auf Seiten der Superkicker, drei angeschlagene Spieler, von denen nur einer den Stadtaffen angehört und die beiden gelben Karten, die sich zwei Spieler der Hausherren in der 89. Minute einhandelten. Eine davon wurde jedoch wegen Zeitspiels verteilt.

Man darf sich schon auf die kommende Woche freuen, wenn auch Gruppe A in den Spielbetrieb einsteigt. Leider werden auch am nächsten Spieltag nicht vier Partien stattfinden, da es erneut einen ‘Forderungsunfall’ gab.

Den Vorbericht zum kommenden Spieltag wird zum ersten Mal Fischmowl verfassen, er wird auch an dieser Stelle veröffentlicht!

Folgende Partien stehen an:

Gruppe A:

Borussia Fischhausen 1909 – FC Cheesecake

!!! SG Dynamo Dresden !!! – BV Pottkicker

Gruppe B:

FC Binswangen – Sunny’s Superkicker

FC Stadtaffe – 1.FC Fischmund

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Unkelbach schießt AntiGE Front ab

Der Fischmunder Jung Jerry Unkelbach ist mittlerweile 28 Jahre alt und ist schon in der elften Saison bei seinem 1.FCF. Die meisten seiner knapp 200 Spiele, die er als Profi bisher bestritt, waren Freundschaftsspiele, doch wenn man ihn braucht, ist er da. So auch am Samstag: Unkelbach spielte das erste Mal seit fast zwei Monaten die vollen 90 Minuten und erzielte einen lupenreinen Hattrick. Die beiden Treffer von Alviggi und Caviezel machten das 5-1 gegen AntiGE Front perfekt.

Geschäftsführer Pelzlbauer lobte den dreifachen Torschützen am Rande der Präsentation des auf 50.000 Plätze erweiterten Volksparkaquariums: “Seine Einstellung ist grandios. Er tut alles für die Mannschaft und stellt sich, wenn es sein muss, auch hinten an. Solche Spieler braucht jedes Team!”
Mit der Stadionerweiterung schaffte sich der Verein eine Reserve, um auch in ferner Zukunft allen Fans Platz bieten zu können.

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Meisterschaftsentscheidung vertagt

Fischmund konnte am Samstag ein 1-1 beim Tabellenführer erkämpfen und vertagte damit die Entscheidung im Kampf um den Titel auf den letzten Spieltag. Anders als in den letzten Jahren hat die Mannschaft jedoch seit langer Zeit schon keine Chance mehr auf den Titelgewinn.

“Zugegeben, ein spannendes Saisonfinale ist etwas anderes, aber wir wollten nicht den Meistermacher spielen. Am Samstag interessiert uns auch nicht, wer Meister wird, wir wollen dieses Seuchenjahr versöhnlich mit einem möglichst hohen Heimsieg beenden.”, sagte Unkelbach, der mal wieder zu einem Einsatz in der Liga kam.

Abseits des Platzes ging es entpsrechend ruhiger zu. Die meisten Fans haben ihren Ärger vergessen, es gibt wieder Eintritte in den Verein.
Geschäftsführer Pelzlbauer positionierte sich nicht zu den von Trainerlegende Mayorga erhobenen Vorwürfen: “Wir konzentrieren uns jetzt nur auf Samstag. Über alles andere können wir nach der Saison reden.”

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Saisonziel erreicht

Nachdem der Abstieg schon länger kein Thema ist, erreichte der 1.FCF mit einem 2-1 Auswärtserfolg über Laibach auch das neue Saisonziel Platz 3.

“Wir haben gut gearbeitet und diesen Platz zu Recht erreicht. Wir haben es sogar noch selbst in der Hand Zweiter zu werden. Ich bin sehr zufrieden mit der Saison. An dieser Stelle Glückwunsch an Germania zur Meisterschaft.”, sagte Trainer Salata.
“Wir haben ein sehr erfolgreiches Jahr 2012 gespielt, vor genau einem Jahr haben wir noch zwei Spielklassen tiefer gespielt. Hoffen wir, dass 2013 ähnlich gut verläuft.”, meinte Jerry Unkelbach, der gestern den gesperrten Grajcár vertrat und prompt ein Tor erzielte.

Im letzten Saisonspiel kommen die Delirium-Kicker zu Besuch.

Bis dahin wünschen wir allen einen guten Rutsch!

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Die ersten Plätze sind vergeben

Um 20.05 endete für vier Teams der StaFi-Cup II. Die Mannschaften, die um die Platzierungen 5 und 7 spielten, sorgten damit für die ersten Entscheidungen der zweiten Turnierauflage.

 

Spiel um Platz 7

Nachdem Fischhausen unter der Woche eine Niederlage am grünen Tisch gegen Stadtaffe im letzten Gruppenspiel hinnehmen musste, rutschten sie in der Gruppentabelle auf den vierten Rang und standen somit im Spiel um Platz 7 gegen Knechthausen, die zum dritten Gruppenspiel keine vollständige Mannschaft aufbaten und kampflos geschlagen wurden.

Beide Teams waren also auf Wiedergutmachung aus. Einer der Aktuere wuchs aber besonders über sich hinaus: Der 17jährige Rumäne Cristian Şimon konnte sagenhafte vier Treffer zum deutlichen 5-0 Erfolg beisteuern. Seine Tor-Show startete mit einem Doppelschlag in Minute 44., in der Knechthausen scheinbar schon in der Kabine war. Ihr Trainer, der gestern selber auf dem Feld stand, war außer sich vor Wut, seine Pausenansprache war noch auf dem Spielfeld zu vernehmen.

Alles in allem war es ein verdienter Erfolg von Fischhausen gegen den Vorjahresfinalisten Knechthausen, die sich momentan in einem grundlegendem Umbruch befinden. Bei der nächsten Auflage könnten sie schon wieder oben mitspielen.

 

Spiel um Platz 5

Im Spiel um Platz 5 begegneten sich zum ersten Mal der FC.ALWOLLO und der FC Binswangen. Fast 90 Minuten war es ein Spiel auf ein Tor und endete verdient mit 4-1 für ALWOLLO, die ihrer starken Gruppe zum Opfer fielen und doch recht überraschend frühzeitig aus dem Kampf um den Titel ausschieden.

Binswangen hatte vor dem Turnier verlauten lassen, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach wieder einmal der letzte Platz werden würde. Beim StaFi-Cup II konnte das Team jedoch den ersten Punktgewinn in der Turniergeschichte feiern und belegte den 6. von 8 Plätzen. Durchaus ein Teilerfolg, auf dem es sich aufbauen lässt.

ALWOLLO dürfte auch bei der einer Teilnahme bei der nächsten Auflage zum erweiterten Favoritenkreis gehören und sicherte sich vollkommen zurecht den 5. Platz.

 

Halbfinale

Im ersten Halbfinale traf BV Pottkicker auf den FC Stadtaffe.

Im Vorfeld gingen die meisten Experten von einer knappen und umkämpften Partie bis zur letzten Sekunde aus, doch das Endergebnis sprach mit 3-1 dann doch eine deutlichere Sprache.

“Es war ein klasse Spiel, mit sehr viel Einsatz. Pottkicker konnte die leichte Feldüberlegenheit in Torchancen umwandeln und diese auch gut nutzen. Ich denke, der Sieger geht in Ordnung.” , sagte ein neutraler Zuschauer nach dem Spiel.

Die Stadtaffen schieden auch bei ihrer zweiten Teilnahme im Halbfinale aus. Vermutlich wird dies nur ihren Ehrgeiz steigern, beim nächsten Mal ins Finale einzuziehen.

Pottkicker schaffte es gleich im ersten Anlauf ins Finale und wird dort auf den ebenfalls erstmaligen Teilnehmer FC Sahnenase Schlag 04, die sich im zweiten Halbfinale des Abends mit 4-3 n.V. gegen den Titelverteidiger 1.FC Fischmund ausschieden. Schütze des goldenen Tores war Christoph Costa-Schott.

Fischmund ging mit 2-0 in Führung, doch Ingomar Kampe ließ die Sahnenase-Fans wieder hoffen. Kurz vor Schluss stand es sogar 3-2 für den Neuling, German Masselbett rettete den Vorjahressieger gerade noch so in die Verlängerung.

In Minute 98 fiel das Tor dann durch einen Angriff über die rechte Seite.

“Verdammt bitter. Wir wollten die Titelverteidigung, zumindest das Finale im eigenen Stadion und sind kurz vorher gescheitert. Sahnenase hat uns gut ausgekontert, sie haben verdient gewonnen. Glückwunsch und viel Erfolg im Finale.” , meinte Unkelbach.

 

 

Wir freuen uns auf das Finalspiel und das “kleine Finale” am nächsten Dienstag.

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Spieltag 2

Am zweiten von drei Gruppenspieltagen des StaFi-Cup II fielen bereits die ersten Entscheidungen.

 

Gruppe A

FC.ALWOLLO – 1. FC Knechthausen

Nach der Partie stand die erste kleine Überraschung des Turniers fest: Knechthausen, bei der letzten Auflage noch nur knapp geschlagener Zweiter, wird in zwei Wochen ‘nur’ um den siebten Platz spielen. Sie verloren das Spiel gegen den neuen Tabellenführer ALWOLLO mit 3-0. “Das haben wir so nicht erwartet, an sich waren beide Mannschaften ähnlich stark, doch ALWOLLO hatte das stärkere Mittelfeld und konnte sich so entscheidend mehr Spielanteile sichern. Das Teilnehmerfeld ist dichter geworden, seit der letzten Auflage und wir stellen gerade unsere Spielphilosphie um, doch das alles sollen keine Ausreden sein. Schade, dass wir es nicht zu mehr gebracht haben.” , sagte  Rinze Pieper.

 

BV Pottkicker – FC Sahnenase Schlag 04

Die Zuschauer im Westfalenstadion bewunderten ein spannendes Spiel, das erst gut zehn Minuten vor Schluss entschieden werden konnte. Schon vor der Begegnung sprachen Experten von einem Spitzenspiel und das nicht nur, weil Sahnenase auf dem ersten Tabellenplatz stand. Die Mannschaften enttäuschten die Erwartungen nicht und so entwickelte sich eine knappe Partie, in der die Pottkicker das Spiel machten, während der Gegner mit Erfolg auf Konter setzte. Sahnenase wird nächste Woche gegen ALWOLLO punkten müssen, um ins Halbfinale einzuziehen, Pottkicker würde bei einem Sieg ALWOLLOs auch eine Niederlage zum Weiterkommen reichen.

 

 

Gruppe B

FC Binswangen – Borussia Fischhausen 1909

Bereits zum sechsten Mal trafen die ehemaligen Ligakonkurrenten aufeinander, das zweite Mal davon beim StaFi-Cup. Beim letzten Turnier gab es einen 1-0 Erfolg von Fischhausen, dieses Mal trennten sich die Teams mit 2-2 unentschieden. In strömendem Regen wurde den Zuschauern eine sehr ausgeglichenes Spiel geboten, was keinen Sieger verdient gehabt hätte.  Zwar waren beide Teams eher darauf aus, das Spiel der anderen Mannschaft zu erschweren, doch trotzdem brachten sie vier Tore zu Stande.

 

FC Stadtaffe – 1.FC Fischmund

In der Stadtaffen Arena fand das torreichste Spiel des Spieltags statt. 2-4 lautete der Endstand. Jerry Unkelbach traf erneut zweimal und ist damit mit insgesamt sechs Treffern der erfolgreichste Torschütze der noch jungen StaFi-Cup-Geschichte. Stadtaffe musste mit der Niederlage zwar einen Rückschlag hinnehmen, hat jedoch am nächsten Dienstag in der Partie gegen Fischhausen alles in eingener Hand. Fischmund kann nach dem Sieg als erstes Team für das Halbfinale planen.

 

 

Nächste Woche steht das Finale der Gruppenphase bevor. Es sind noch drei Halbfinalplätze zu vergeben. Desweiteren geht es um die Platzierungen: Wer spielt gegen Knechthausen um Platz 7, wer wird sich um Platz 5 streiten?

Der dritte und letzte Spieltag wird garantiert genug Spannung und die passenden Antworten bieten!

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Der erste Sieger der Turniergeschichte ist gefunden

Spannender hätte es kaum kommen können: Der erste Sieger des StaFi-Cups wurde erst in der Verlängerung gefunden. Nach einem schnellen und hochklassigen Spiel hatte der 1.FC Fischmund am Ende das Quäntchen Glück mehr als Finalgegner Knechthausen. In der 114. Minute schoss Berthold Schinko das erste Golden Goal der noch jungen Turniergeschichte.

Im Spiel um Platz 3 konnte sich der FC Stadtaffe für die Niederlage in der Gruppenphase gegen Fischhausen revanchieren und sich die Bronzemedaille sichern.

 

Knechthausen versuchte im Finale mit einer 5-2-3 Formation zum Erfolg zu kommen. Traditionell spielten sie auf Konter. Fischmund hingegen setzte auf das alt bewährt 3-5-2 System, war aber defensiver als gewohnt ausgerichtet.

Die sogenannte Abtastphase fiel weg. Schon nach 9 Minuten hätte Fischmunds Buchheit die in die Stadtaffen Arena angereisten Anhänger jubeln lassen können, doch der an diesem Tag glänzend aufgelegte Schlussmann Pinto verhinderte den frühen Rückstand. Nur zwei Minuten später verpasste Benjamin Lintermann erneut den Führungstreffer für den 1.FCF zu markieren. Auf diesem schwer bespielbaren Boden hatten Techniker kaum eine Chance. Beide Teams spielten mit größtem Einsatz. Knechthausen war der schlammige Untergrund recht. Unter ähnlichen Bedingungen machten sie den Finaleinzug perfekt. Die Zuschauer bekamen ein hartes, aber nicht übermäßig unfaires Spiel zu sehen. Es war auch das Wetter des Jerry Unkelbach. Er konnte in der 20. Minute den Ball zum 0-1 ins Netz befördern. Die Fischmunder waren nun im Vorteil. Dieser wurde jedoch in der selben Minute fast vom eigenen Verteidiger Berky zu nichte gemacht, der mit seinem Rückpass die Aufmerksamkeit seines Torhüters testete. Der junge Thys Sergooris zeigte, dass er hellwach war und weckte seinen Vordermann mit ein paar deftigen Worten auf. In Minute 27 zeigte sich Knechthausens Star-Stürmer Torben Olesen das erste mal. Nach einem Konter schaffte er es beinahe, sienen dritten Treffer im Turnier zu erzielen, doch er scheiterte am Torwart. Sieben Minuten später traf er dann aber doch per Freistoß-Hammer. Das 1-1 war zugleich der Pausenstande. In der ersten Häfte hatte Fischmund wie erwartet die größeren Spielanteile, doch das Unentschieden war dem Spielverlauf nach sehr gerecht.

In Halbzeit 2 wuchs Pinto dann endgültig über sich hinaus. Er entschärfte sehenswert zwei Versuche von Pelzlbauer und Opriş. Nun ging es hin und her, doch den Teams fehlte die Genauigkeit im Abschluss. In der 72. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, es gab Elfmeter für Fischmund. Spezialist Andrei Opriş trat an und traf – das Gesicht des Torhüters Casimiro Machado Pinto, der sich nun endgültig zum Helden des Spiels entwickelte. In der Folge geschah nichts nenneswertes mehr, das Spiel verlagerte sich ins Mittelfeld, wo hart um das Spielgerät gekämpft wurde.

Die logische Folge war die Verlängerung. Das Bild änderte sich nicht, es gab kaum Torszenen. Dennoch setzte der 1.FC Fischmund nun alles daran, das Spiel zu entscheiden. Man wollte nicht ins Elfmeterschießen, an diesem Tag hätte der gegnerische Keeper wohl jeden Ball gehalten und selbst den entscheidenden Elfmeter verwandelt. 6 Minuten vor dem Ende wurden die Fans dann erlöst: Berthold Schinko hämmerte den Ball an den Innenpfosten, von wo er ins Tor sprang. Fischmund konnte sich als erster StaFi-Cup-Sieger feiern lassen.

 

Nach der Partie sagte ein neutraler Zuschauer: “Ein spannedes, ein dramatisches Finale! Das war zwar kein Fußball der Spitzenklasse, aber ich habe zwei Mannschaften gesehen, die mit vollstem Einsatz und Leidenschaft um den Sieg gekämpft haben! Am Ende hatte der Glücklichere die Nase vorne, schade, dass es heute einen Verlierer geben musste. Knechthausen brauch sich mit der Leistung keinesfalls verstecken, sie haben ein gutes Turnier gespielt.”

 

 

Zeitgleich fand im Volksparkaquarium das Spiel um Platz 3 statt. Mit Stadtaffe und Fischhausen trafen zwei Teams aufeinander, die sich ebenfalls schon in der Gruppenphase begegnet waren. Damals konnte die Borussia das Spiel für sich entscheiden.

Dieses Mal lief es jedoch anders herum. Fischhausen war vielleicht zu defensiv ausgerichtet. Schon in Minute 13 konnte Klemens Eltag die Führung erzielen, damit war die Taktik über den Haufen geworfen. Sie hatten in der Folge ihre Chancen, doch der Fußballgott stand an diesem Tag nicht auf ihrer Seite. In Minute 29 konnte Laborinho einen von zwei seiner Treffer am heutigen Tage erzielen. In der ersten Hälfte konnte Stadtaffe sich die größeren Spielanteile sichern.

Nach der Pause entwickelte sich eine ausgeglichende Partie, doch Fischhausen konnte nichts Zwingendes produzieren. Die Entscheidung fiel durch eienn Doppelschalg in den Minuten 82. und 83. durch Laborinho und Casillas. Am Ende war Stadtaffe der verdiente Sieger und stand gerechtfertigt auf Platz 3, sie galten im Vorfeld als Favoriten auf den Titelgewinn. Auch Fischhausen hatte sich wohl mehr als Platz 4 erhofft, doch auch sie können erhobenen Hauptes aus dem Turnier gehen. Sie haben sehr gute Leistungen erbracht, doch im Entscheidenen Moment fehlten Glück und Durschlagskraft.

 

 

Somit ging an diesem Abend ein großartiges Turnier zu Ende. Allen Beteiligten war im Verlaufe des Wettbewerbs eine gesunde Mischung von Freude, Freundschaft und Ehrgeiz anzumerken, so dass sich alle auf die nächste Auflage freuen sollten, bei der alle Teams wieder von Null anfangen. Wir erwarten spannende Spiele, erneute Überraschungen und dramatische Entscheidungen, bis zum nächsten Mal!