About Author: Hans Wurst

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Hans Wurst ist seit dem 06.11.2007 Leiter der Vereinsgeschicke der Kickers, ein mit allen Wassern gewaschener Geschäftsmann und nebenbei als frohmütiger Floskelkönig & Schelm nie um ein ungefragtes Kommentar verlegen.

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It’s going down!

Traurig, aber wahr: Die Kickers sind abgestiegen. Was anfänglich noch undenkbar schien und wie ein schlechter Scherz klang, ist wirklich eingetreten! Manager Hans Wurst konnte am Ende darüber nur noch lachen. Das Relegationsspiel gegen Sbornaja setzte einer Saison aus Pleiten, Pech und Pannen letztlich noch die Krone auf! Die St. Pauli Nachrichten hatten ja bereits berichtet, wie es zu dieser Situation kommen konnte: Relegation, wir freun’ uns schon. Doch das war angesichts dem, was sich Engie diesmal wieder leistete, nur eine Randnotiz. Deutlich überlegen mit vermeintlich optimaler Taktik gegen einen Gegner, der im 3-5-2 auf Konter spielte, da hätte eigentlich nicht viel schief gehen dürfen. Hätte, Wenn und Aber stehen bekanntlich aber nicht auf dem Platz, Engie als 12. Mann für den Gegner aber schon und so kam es, dass dieser in der 88. Minute noch ausgleichen konnte und in der Verlängerung das entscheidende Tor machte, womit der Abstieg besiegelt war. So geht es wieder runter in Liga V.

Ein leicht angefressener Hans Wurst zur Situation im Verein: “Oh je oh je, diese Saison hat uns wirklich Nerven gekostet. Glaube, es ist nicht übertrieben, wenn wir uns ein wenig verkackeiert vorkommen, unter normalen Umständen hätten wir das Relispiel gewinnen müssen, aber normal war in dieser Saison eh nichts! Aber nun gut, wir können uns noch so sehr ärgern, es bringt ja nichts, wir müssen der bitteren Realität isn Auge blicken und werden jetzt alles daran setzen, wieder hochzukommen!”

Und das wird gar nicht so leicht, mit der V.68 erwischten die Kickers eine ausgesprochen starke Liga. In dieser geht es am kommenden Samstag gegen TK Hannover. Doch bevor es soweit ist, begrüßen die Kickers erstmal alle ihre neuen Ligakollegen, auf eine spannende Saison!

Weitere Meldungen Rande:

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Relegation, wir freun’ uns schon…

Relegation! Ja genau, Relegation! Die Kickers müssen in die Relegation! Und dabei hatte man sich zu Saisonbeginn doch noch nicht nur selbst als Titelkandidat ins Rennen gebracht! Was war passiert? Wie konnte es dazu kommen? In einer Summe aus taktischer Unflexibilität, besonders in den Auswärtsspielen, einem verfrühten Aus im Pokal und natürlich, wie sollte es anders sein, der berühmt-berüchtitigten Engie kam es zu diesem Desaster. Einzelheiten schenken wir uns mal, anbei nur ein Auszug bzw. die drei Highlights an unglücklichen Spielen diese Saison: 2:2, 2:3, 1:1. Sicher muss man da nicht mit 9 Punkten rausgehen und sich gleichzeitig wohl auch Aufstellungsfehler eingestehen, aber dennoch machen allein diese drei Spiele machen einen Unterschied von 7 Punkten aus, womit man auf Platz 3 die Saison beendet hätte! Stattdessen muss man punktgleich mit Hamburg Barmbek(der zweiten Raute neben dem 1. FC Da Don, dazu gleich noch) aufgrund der schlechteren Tordifferenz in die Reli. In dieser geht es am kommenden Wochenende nun gegen die Sbornaja nicht nur um die sprichtwörtliche Wurst. Kickers, quo vadis?!?

Manager Hans Wurst, der gar nicht so viel kotzen, wie er trinken konnte, zu dieser Saison und den Aussichten in der Reli: “Relegation, wir freun’ uns schon! Ansonsten kann ich nur lachen über diese völlig verkorkste Saison, Witzveranstaltung! Aber nun gut, alles  Jammern hilft nicht, jetzt müssen wir gegen die Sbornaja den Kopf aus der Schlinge ziehen. Und die sind wirklich nicht zu unterschätzen. Vom reinen TSI her sind die uns sogar überlegen, das wird eine enge Kiste. Und die machen wir Bölkstoff-like alle!”

Nicht unerwähnt soll der vierte Derbysieg gegen die Rauten der Dons bleiben. Für die Kickers stand vorab fest, dass man in die Reli gehen wird müssen und setzte diesem Spiel somit nicht die höchste Priorität bei bzw. gratulierte sogar schon vorab zum Sieg. Lange sollte Hans Wurst auch Recht behalten, während die Dons zwischenzeitlich aufgrund der sich abzeichnenden Niederlage von Barmbek von den Reliplätzen weg waren. Bis zur 70., in der sich Torwart Juan Sergio González Pezuela verletzte und den beiden Toren in  der 71. und der 73. Minute, übrigens die beiden einzigen Chancen der Kickers in diesem Spiel! Ein Schelm, wer behaupten würde, dass Engie noch was gut zu machen hatte (wobei der Sieg nicht unverdient war). Die Dons erwischte es knüppeldick, so sprach Ass-Best nach dem Spiel vom Super-Gau: “Derby verloren, direkten Klassenerhalt verspielt, Keeper verletzt und in der Reli einen aktuellen Pokal-Halbfinalisten zugelost bekommen!!! Bye bye, IV.44! “

“Eigentlich müsste ich mich ja freuen, meinen Erzrivalen hier in der Liga mit in den Abgrund gerissen zu haben. Wie heißt es doch so passend in einem unserer Lieder: Schwarz-Weiß-Blau mag keine Sau, St. Pauli ist euer Super-Gau! Aber ganz ehrlich, sowas wünsche ich nicht mal meinem ärgsten Feind. Ich kann nur hoffen, dass der Verein drin bleibt. Denn ganz ehrlich, die olle Arschbratze aka Ass-Best ist eine echte Bereicherung für die Liga und auf die Derbys wollen wir doch auch nicht verzichten. Ich drücke den Dons die Daumen!” so Wurst, der sich damit bei den Kickersfans nicht beliebt machte, was ihm aber sichtlich egal war.

Was gab es sonst noch:

  • Der Verein gratuliert den Zäpflekiller zur Meisterschaft und zum Direktaufstieg in Liga III. Gleichzeitig wünscht man den beiden Absteigern BSG Empor Lockwitzgrund und Geissbock06 alles Gute auf ihrem weiteren Weg. Macht es gut, Jungs!
  • Kickers-Urgestein Aloscha Othmarschen geht wahrscheinlich in seine letzte Saison als Spieler in der A-Elf. Er ist seit Vereinsbestehen mit den Kickers durch Dick und Dünn gegangen und wird dem Verein auch nach Karriereende erhalten bleiben. DIe beiden Nachwuchshoffnungen Mathias Blauth und Werner Graf von der Lippe-Biesterfeld scharren schon mit den Hufen.
  • Die Flaggensammlung wird immer größer. 87 Heim- sowie 88 Auswärtsflaggen hat man schon beisammen.
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Die Ball rollt wieder – Der Wahnsinn hat einen Namen!

Einige Zeit war es ruhig geworden um die Kickers, doch heute melden sich die St. Pauli-Nachrichten endlich wieder zu Wort. Kickers-Manager Hans Wurst war wieder rechtzeitig von seinem Urlaubstrip von Malle (h)ein(/m)gekehrt und noch bevor der Manager endlich wieder ein heimisches Bölkstoff ansetzen konnte, ging die Saison wieder los. Inzwischen ist schon einiges passiert, doch fangen wir von vorne an, die ersten drei Spiele können wir schnell abhandeln, um auf die folgenden einen genaueren Blick zu werfen:

Gleich zum Auftakt hatte man die inzwischen lieb gewonnen Dauer-Derbyversager der Dons zu Gast und – wie es sich gehört – überließen sie die drei Punkte aus “Nachbarschaftsfreundschaft” den Kickers. Die Kickers zeigten sich darauf gändig gestimmt und beließen es bei einem 1:0. Selbstverständlich wurde ausgelassen gefeiert, doch überschäumende Freude wollte sich nicht mehr so richtig breit machen, schließlich hatte man sich nach dem Ligadritten Derbysieg in Folge schon langsam dran gewöhnt. In der Woche drauf gings zu Geissbock06. Allerdings ohne sich auf die Hörner nehmen zu lassen und so trat man nach einem 1:4 mit drei Punkten und Platz 1 im Gepäck die Heimreise wieder an. Im Pokal hatte der Verein genauso locker die ersten beiden Runden überstanden und man wähnte sich auf dem besten Weg. Doch von nun an sollte so gut wie jedes Spiel genauso spektakulär wie überraschend verlaufen.

Als da wären:

  • Pokal – Runde 3: Nachdem die Kickers die beiden Runden zuvor souverän überstanden hatten, wartete in Runde 3 mit den CKWG Kickers ein vermeintlich leichtes Los. Der Trainer schickte daher auch nicht seine Topformation aufs Feld, auf der Papierform hätte es trotzdem locker reichen müssen. Doch zur Pause stand es plötzlich 3:1, zuvor hatte man noch man noch bis zur 42. Minute in Fürung gelegen.  Innerhalb von zwei Minuten fingen die Kickers sich allerdings zwei Konter sowie ein “normales” Tor. Manager Wurst hatte dies gar nicht mitbekommen, da er noch vor der Halbzeit das ein oder anderes Bölkstoff in einer gewissen Örtlichkeit ab- und unmittelbar danach an der Schenke aufladen musste, verdutzt rieb er sich jedenfalls die Augen, als er die Kabine betrat. “Das wird unser Team ja wohl noch drehen…” dachte er sich. Und das tat es auch, allerdings erst in der 86. und 88. Minute, nachdem vorher nicht viel passiert war und der Trainer sogar noch zwei A-Spieler einwechseln musste. Verlängerung, neues Bier! In der 107. Minute machten die Kickers dann doch noch mit dem 3:4 alles klar und Wurst in einem Zug sein zehntes Bölkstoff leer: “OK, kann ja mal passieren, Hauptsache weiter. Und Extratraining und Extrabier gabs ja auch noch, insofern konnte ich über den Spielverlauf nur schmunzeln.” Das wusste er aber noch nicht, was noch alles passieren sollte…
  • Liga – Spieltag 3: Vier Tage danach stand wieder Ligaalltag an, die BSG Empor Lockwitzgrund war ein willkommener Gast, die drei Punkte waren fest eingeplant. Doch da hatte man den Haken und das Siegerbölkstoff zu früh (an)gesetzt. Es ging hin und her, zunächst hatte man vorgelegt, fing sich dann allerdings drei Tore in Folge (zwei SEs und ein Elfer), um bis zur Pause wieder zu egalisieren, wobei Neroberg nach roter Karte sogar noch vom Platz flog. “Das werden die Jungs ja wohl noch hinbiegen…” dachte sich Wurst erneut. Wir nehmen es vorweg, auch diesmal sollte er Recht behalten, wenngleich man in der 67. Minute sogar in Rückstand ging. Allerdings war auf die beiden alten Haudegen “Tankwart” Hoeness (übrigens nicht verwandt mit dem Uli) und “Chefeinschenker” Ameseder  Verlass. Mit ihren Toren hatten sie das Spiel ebenso spät wie hochverdient auf 5:4 gedreht! “OK! Auch das kann schon mal passieren! Auch wenn die Siegwahrscheinlichkeit bei 97% lag, man lernt schließlich nie aus!” so der sichtlich erstaunte, aber nach zwei Bölkstoff schnell wieder wieder zur Ruhe gekommene Manager.
  • Pokal – Runde 4: Weiter ging die “Wilde Fahrt” im Pokal bei ALFs Klappfahrrad. Davon war aber zunächst wenig zu merken, in ruhigem Fahrwasser und zunächst planmäßig verlief das Spiel, so dass Wurst, ohne sich viel dabei viel zu denken, sein obligatorischen Halbzeitbier in aller Ruhe holen konnte. “Das wird meine Truppe sich ja wohl kaum noch nehmen lassen…” dachte Wurst abermals. Was er da noch nicht wusste, diesmal sollte er sich täuschen und so schlürfte er sein Bölkstoff tiefentspannt auch noch in der 64. Minute, in welcher man das 2:4 erzielte und darauf im Sturm und Flügel zwei B-Spieler einwechselte. Von da an nahm das Spiel merklich an Fahrt und nur sechs Minuten später eine ungeahnte Wendung auf, worauf ihm vor Schreck sein Bier entglitt, der Wahnsinn hatte zugeschlagen! Denn nach einem Doppelschlag in der 70. Minute durch ein SE sowie in der 71. Minute durch einen Freistoß  stand es plötzlich 4:4. So ging es auch in die Verlängerung! In dieser gab es zu allem Überflluss in der 97. Minute noch einen Elfer für die “Klappspaten”, wodurch das völlig unerwartete Pokalaus mit einem 5:4 besiegelt wurde. Entsetzter Kommentar von Wurst dazu: “OK? Auch sowas kann anscheinend schon mal passieren! Sicher waren wir nach den Wechseln mehr oder weniger ebenbürtig, allerdings einen 2-Tore-Vorsprung darf man gern auch mal durchbringen!” Aus in Pokalrunde 4 und das als erstes Team der Liga, so früh, das kannte man bei den Kickers schon gar nicht mehr.
  • Liga – Spieltag 4: Ein wenig aus der Reihe tanzt angesichts so viel Wahnsinns das 4. Ligaspiel gegen die Last Action Heroes, daher handeln wir das kurz ab. Das Pokalaus hatte seine Spuren hinterlassen, mit zwei Toren lagen die Kickers zur Halbzeit zurück und Wurst resignierend und besoffen in der Ecke. “Das werden wir wohl kaum noch drehen…”. Diesmal lag Wurst richtig, mit einem 5:0 musste er sich geschlagen geben, stand nach Abpfiff aber leicht benommen wieder auf: “OK, OK, kein Problem, sowas passiert! Mit einem Sieg hatten wir zwar auch nicht unbedingt gerechnet, allerdings genauso wenig mit so einer Klatsche. Mund abputzen, weitermachen!”
  • Liga – Spieltag 5: Zu guter letzt kommen wir zu einem richtigen Kracher und dem “Wahren Derby”. Denn während die Dons zwar auch ein (stinkenden) Rautenverein sind, dieser aber aus Schleswig-Holstein kommt und streng genommen es sich also um gar kein richtiges Derby handelt, trifft dies bei Hamburg Barmbek voll und ganz zu. Und somit waren die Kickersfans richtig heiß auf dieses Spiel, konnte man so doch die zuletzt schmerzlich erlittenen Wunden lecken. Ihrem Ruf als Derbykönner- und favorit wurden die Kickers zunächst auch gerecht, nach einem schnellen Tor gefolgt von einem zweiten lautete das Ergebnis zur Halbzeit 2:0. “Da wird doch wohl nix mehr anbrennen…” dachte sich Wurst noch, war gleichzeitig aber auch gewarnt aus den vorherigen Spielen. Und wie es kommen musste, zwei Tore aus Freistoß und SE und schwupps, wie gewonnen, so zerronnen: 2:2 lautete das Endergebnis! Zähneknirschend und seine Nerven mit Bölkstoff betäubend stellte sich Manager Wurst auch diesmal wieder der Presse: “Ganz und gar nicht OK! Das darf nie und nimmer passieren, nicht schon wieder! Insbesondere im Derby gegen die Rauten aus Barmbek! Die Dons waren gestern, ab sofort haben wir mit den HHB-Männchen einen neuen Erzrivalen! Was soll ich sonst noch sagen? Es ist ja nicht nur das eine Spiel, die letzten Wochen haben mich um Jahre altern lassen, das was diese Saison abgeht, ist verrückt! Wir stellen das beste Team und am Anfang läuft auch alles wie am Schnürrchen, doch plötzlich und völlig unerwartet geht’s drunter und drüber! Mal gucken, wie das noch weitergeht. Der Wahnsinn hat jedenfalls einen Namen: Eeeeeeeeeeeengie!” Mit diesen Worten gab Wurst sich die Kugel und sprang gleichzeitig von der Brücke!

Nach fünf Saionspielen steht man nun mit 10 Punkten auf Platz 3, einen Punkt hinter dem Meisterschaftsplatz wie auch einen Punkt vor den Reli-Plätzen. Die nächsten Wochen und besonders Launen von Engie werden entscheiden, in welche Richtung es geht. Kickers – quo vadis?

Was gab es sonst noch?

  • Der angekündigte Trainerwechsel verzögert sich noch. Lag es zunächst am fehlenden Geld, hat man sich nun dazu durchgerungen, doch noch etwas zu warten. Cedrik Weers wird vorerst Cheftrainer bleiben, Achim Handl wird wohl erst nächste Saison das Ruder übernehmen.
  • Einen Abgang haben wir auch zu vermelden: Nach fast genau einer Saison musste man sich von Ägidius Bösperde auf Grund seines hohen Alters wieder trennen, die Kickers wünschen ihm alles Gute für die letzten Jahre seiner großen Karriere.
  • Zum Ende noch eine Anmerkung in eigener Sache: Aus rechtlichen Gründen sah die Redaktion sich leider dazu gezwungen, all die schönen Werner- und Bölkstoff-Bilderchen zu löschen. Denn wie uns zu Ohren gekommen ist, haben so einige schmierige Winkeladvokaten nichts besser zu tun, als harmlose kleiner Blogger mit Abmahnungen bezüglich Urheberrechtsverletzungen zu überschütten und sich so auf hinterlistigste Art und Weise an ihnen zu bereichern. Auch wenn unser Blog im Vergleich zu anderen “pipifax” ist, dieses Risiko sind wir nicht bereit, einzugehen.
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Saisonende? Noch nicht ganz!

Die Saison ist rum! Naja fast, doch dazu gleich. Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass die Kickers Frisch-Auf-Bölkstoff das letzte Saisonspiel beim Ligaletzten und direkten Absteiger 1. Oberharzer FC 05 mit 3:2 gewonnen haben. Und das äußerst glücklich, denn anders als sonst üblich hatte man im letzten Ligaspiel nicht gemotst, sondern gepict. Zu den Gründen ebenfalls gleich, verdutzt rieb sich jedenfalls nicht nur Manager Hans Wurst die Augen. Nach diesem unerwartetem, aber letztlich bedeutungslosem Sieg beenden die Kickers die Spielzeit als Dritter, mit 24 Punkten und 39:36 Toren. Gekrönt wurde das Ganze noch durch Ameseders Gewinn der Torjägerkanone! Alles in allem konnte ein jeder im Verein bestens mit dieser Saison leben, wie Wurst auch nochmal deutlich machte: “Sehr schöner Abschluss. Unverhofft kommt oft und Engie noch öfter! Oder so ähnlich. Ich habe mich letzte Woche ja bereits ausführlich geäußert zu unserem Abschneiden, von daher spare ich mir mal der vielen Worte, ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem Geleisteten! Jetzt haun’ wir Schläfrig-Holzbein noch weg, dann können wir die Saison bei jede Menge Freibölkstoff ausklingen lassen…”

Dass die Saison noch nicht ganz rum ist, dafür ist der FED-Cup verantwortlich. Erstmalig wurde man für Team Hamburg nominiert, und das sogar an Position 8/20 gegen Schleswig-Holstein in der 2. Runde. Gegner war das Team von Lokomotive Faizabad, ebenfalls ein Viertligist. Die Kickers konnten gut vorbereitet antreten und aus dem Vollen schöpfen, Stimmung und Selbstvertrauen waren top und auch die beiden Rekonvaleszenten Frans Retka und Alberich Ameseder wieder halbwegs fit. Beide Teams traten im 3-5-2 an. Die Spieler von Lok hatten ordentlich Kohlen aufgelegt und einen ordentlichen Zug drauf, so heizten sie schnell mit zwei Toren ein, doch die Bölkstoffler konnten vor der Halbzeit noch den wichtigen Anschlusstreffer einschenken. Um kurz nach Wiederanpfiff gleich wieder mit 1:3 hinterher zu hächeln. Aber auch davon ließ man sich nicht abhängen und schüttete zwischen 64. und 67. innerhalb von drei Minuten mit zwei Buden nach, so ging dieses packende Spiel in die Verlängerung! In dieser machte der Bölkstoff-Express dann alles klar und aus der Lok eine klapprige Straßenbahn, 4:3 gewonnen! Wichtige Punkte für Team Hamburg! Sofort der Blick auf die anderen Plätze, denn 8:8 nach stand es nach 90 Minuten. Mit zwei weiteren Siegen in der Verlängerung (u.a. durch die Kickers) lag Team Hamburg sogar in Führung! Tja, wären da nicht noch die zwei Elferkrimis gewesen, welche beide “verrobent” wurden, u.a. vom Hamburger Teamchef Hammer-Ali. 10:10, aber 47-53 nach Toren zugunsten Schleswig-Holsteins! Damit war Team Hamburg aus dem FED-Cup mal wieder frühzeitig rausgeflogen! Der Spott ließ natürlich auch nicht lange auf sich warten, die ebenfalls im FED-Cup angetretenen Dons mussten diesen “Derbysieg” natürlich feiern: “Die Nummer 1, die Nummer 1, die Nummer im Norden sind wir!!!…und wir können DOCH DERBY!”

“Tja, schade, wir haben alles gegeben, denkbar knapp wars! Wir hätten gern noch eine weitere Runde gespielt, es hat aber nicht sollen sein. Mal wieder viel zu früh raus! Für den Don freut es mich jedenfalls, soll ihm gegönnt sein, nach all der Demütigung und Spott, den er ertragen musste! Wir werden jetzt gepflegt ein Bölkstoff miteinander trinken und nächste Saison zeigen wir im direkten Duell wieder, wie Derby geht…” mit diesen Worten verabschiedete Wurst sich in den wohl verdienten Urlaub.

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Klassenerhalt geschafft!

Erleichtertes Aufatmen im Verein, man war geschafft, hatte es aber auch geschafft: Bereits einen Spieltag vor Saisonende haben die Kickers Frisch-Auf-Bölkstoff den Klassenerhalt gesichert! Damit wird man auch nächste Saison viertklassig in der IV.44 spielen!

Nach den beiden Derbysiegen (die St. Pauli-Nachichten berichteten) war es ein wenig ruhiger geworden um und im Verein, die beiden Spiele und natürlich auch die Feierlichkeiten hatten Kraft gekostet. Manch ein Fan war danach eigentlich schon wunschlos glücklich. Die Vereinsführung hatte aber natürlich noch mehr im Auge, zwar war man endlich von den Reliplätzen weg auf der 4, aber es war noch nichts erreicht. So bündelte man alle Energien und legte sich besonders in den Heimspielen ins Zeug. Aus diesen konnte man dann auch 3 Siege einfahren (Liga4:3 gegen die Heroes, 4:0 gegen Mitte und 3:0 gegen Geissbock), während man die beiden Auswärtsspiele verlor (2:4 bei Holzhausen II und 1:6 bei Lockwitzgrund). Diese 9 Punkte aus 5 Spielen sollten reichen, da die Liga eng umkämpft ist und bis auf den fast sicheren Aufsteiger Ab Durch die Mitte jedes Team reichlich Federn lassen musste. Einen Spieltag vor Ultimo steht man jetzt mit 21 Punkten auf dem 3. Platz und Manager Hans kann 5 Punkte vor den Reliplätzen entspannt mitansehen, wenn es für die Teams von Platz 4 bis 7, lediglich getrennt durch 2 Punkte, um die Wurst geht.


Eng ging es oft zu diese Saison – trotzdem hat man sich in “England” nach anfänglicher Irritation zurecht gefunden und mit der Ausfahrt “Klassenerhalt” sein Ziel letztlich sicher erreicht

Nicht unwahrscheinlich, dass es noch mehr Grund zum Feiern geben wird, Topgoalgetter Alberich Ameseder steht vor dem Gewinn der Torjägerkanone. 11 Tore hat er momentan auf dem Konto, allerdings fällt er am letzten Spieltag verletzt aus. Im zurückliegenden Spiel gegen die Geissböcke hatte Ameseder Hugo Draxlbauer, mit 8 Toren zu diesem Zeitpunkt sein ärgster Verfolger, in der 14. Minute zunächst höchstpersönlich vom Platz getreten und in der 40. Minute sogar noch eingenetzt. Ironie der Geschichte, noch vor der Halbzeit wurde Ameseder selbst vom Platz getreten. In der 44. Minute hatte Hennes VIII., seines Zeichens Maskotchen der Geissböcke, die Schnauze voll, bei einem Einwurf nutzte er die sich ihm bietende Gelegenheit und nach einem Tritt gegen das Schienbeim humpelte Ameseder plötzlich vom Platz, 2 Wochen Ausfallzeit. “Retourkutsche” nannte man das auf Seiten der Kickers, “ausgeichende Gerechtigkeit” auf Seiten des Gegners! Wie auch immer, mit seinen 11 Toren liegt er deren 2 vor dem Zweiten Juan Luis Iriso von den Last Action Heroes und darf sich berechtigte Hoffnungen machen, zum 3. Mal im Laufe seiner Karriere bei den Kickers die Kanone zu holen.

Hans Wurst tiefenentspannt, wie man ihn sonst nur kennt, wenn er durchzecht und mit zu viel Bölkstoff intus im Delirum auf einer Parkbank, in der Bahn oder sonstwo einpennt, zur Lage im Verein: “Tja, es tut mir leid, die Liga muss uns noch ein weiteres Jahr ertragen, wir haben unser Saisonzeil erreicht. Und das war nach dem holprigen Start so nicht unbedingt absehbar, letztlich haben wir es dann aber locker gepackt. Was man dabei nicht vergessen darf, wir haben ja gerade erst 2 direkte Aufstiege hinter uns. Insbesondere vor diesem Hintergrund muss ich unserem Team und gerade auch unserem Trainer Cedrik Weers  großes Lob zollen! Die Nerven behalten, ruhig weitergarbeitet, auf die eigenen Stärken vertraut und dann gezielt die nötigen Punkte eingefahren. Zusätzlich noch in der Liga etabliert und die Weichen gestellt, um nächste Saison oben angreifen zu können. So hab ich mir das vorgestellt! Trotzdem muss ich heute zu meinem tiefsten Bedauern bekannt geben: Herr Weers, ach was, unser Cedrik wird nächsten Samstag sein Liga-Abschiedsspiel geben und zur neuen Saison das Kommando an Achim Handl übergeben. Dieser wurde diese Saison von Cedrik ja bereits schrittweise an die neuen Aufgaben herangeführt und agierte auf dem Platz wie dessen rechte Hand, doch nun ist die Zeit für den Wechsel gekommen. Vielen Dank für die geleistete Arbeit, du hast uns von der 6. in die 4. Liga geführt, ein Platz in unserer Hall of Fame ist dir sicher! So, genug palabert, meine Kehle ist ja schon ganz trocken, nun wird erstmal der Klassenerhalt gefeiert!”

Sich ganz abschiessen sollte man allerdings nicht, denn die Kickers wurden erstmalig für den FED-Cup im Team Hamburg nominiert. In der 2. Runde wartet das Team von Schleswig-Holstein mit dem Ligarivalen der Dons, denen man übrigens die Daumen im Abstiegskampf drückt. Und das tut man nicht nur nur, damit sie Zeit für den FED-Cup haben (da sie sonst an diesem Termin ihr Reli-Spiel haben). Die Kickers können jedenfalls durch den sicheren Klassenerhalt ihre letzten Energien aufsparen und diese für Team Hamburg in die Wagschale werfen. Es ist also gar nicht so unwahrscheinlich, dass man den Kickersfans zum Saisonende dieses Schmankerl noch wird präsentieren können. Sollte es soweit kommen, wird Trainer Weers die Kickers dort ein letztes Mal von der Seitenlinie aus coachen.

Richtigstellung: Nach Hinweis aus höchst unseriösen, aber in diesem Fall ausnahmsweise glaubwürdigen Quellen müssen die St. Pauli Nachrichten richtig stellen: Die Teilnahme am FED-Cup der Dons ist unabhängig von einem möglichen Relispiel. Der Termin dafür ist nämlich nicht der Relisamstag, sondern der Dienstag danach.


So kennt man ihn – Trainer Cedrik Weers verlässt zum Saisonende die Kickers

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Kickers holen den Comunio Cup

Und schon wieder gibt es was zu Feiern: Die Kickers haben den Comunio Cup gewonnen. “Hähh? Comunio Cup bei Hattrick? Wasn dat?!?” fragte sich nicht nur Edelfan Werner Wernersen. Ein anderer Geselle klärte ihn auf, Eckhard dazu “Mensch Kollege! Du weißt doch, unser Manager spielt doch auch Comunio, ein anderes Online-Managerspiel. Und da ihn das anscheinend auch noch nicht ganz auslastet – da geht es ihm wohl aber nicht alleine so – hat er mit seinen dortigen Manager-Kollegen ein Turnier veranstaltet.” Da hatte aber immerhin einer aufgepasst.

Die Gruppenphase überstanden die Kickers problemlos mit 9 Punkten und 13-0 Toren. Im Halbfinale wartete das Team von den Grashüpfern Hamburg, eigentlich ein vorweg genommes Finale, neben den Kickers waren diese die beste Mannschaft des Turniers. Doch die Kickers ließen sich nicht auskontern und siegten knapp mit Turnier3:2. Im Finale stand man dann dem FC Dutchmaniac gegenüber und nach einem 5:1 als Sieger des Turniers fest!

“Das hat Spaß gemacht, ich muß wirklich sagen, eine interessante Abwechslung zum Alltagsgeschäft. Grüße an meine Kollegen! Und besonderes Lob muß ich den Grashüpfern zollen, das Team ist für Liga 7 viel zu gut, die sollten schleunigst mal aufsteigen. Die haben uns wirklich gefordert. Ansonsten waren wir als Viertligist den anderen, bei allem Respekt, überlegen. Das war aber auch zu erwarten, denn teilweise liegen ja bis zu vier Spielklassen zwischen manch anderem und uns. Bei einer hoffentlich erfolgenden Neuauflage werden wir uns erstmal zurückhalten und das Feld den Kollegen überlassen, damit ein Turnier auf Augehöhe stattfinden kann. In ein oder zwei Saisons sollte man aber mal über eine Wiederholung mit Kickers-Beteiligung nachdenken…” so Manager Hans Wurst, der darauf den mit Bölkstoff gefüllten Pokal in der Runde mit seinen Comunio-Kollegen umher reichte.


Kickersfans feiern den Turniergewinn

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Nach dem doppelten Derbysieg ist vor den Dons

Hoch ging es her! Und das nicht nur auf dem Platz, auch daneben und schon bevor der Ball überhaupt rollte, die Spannung und Rivalität war förmlich greifbar, die St. Pauli Nachrichten berichteten ja bereits. Und all das sollte noch getopt werden, zumindest aus Kickers-Sicht! Doch blicken wir noch mal auf die Ausgangslage vor den beiden richtungsweisenden Spielen gegen den 1. FC Da Don. Diese lagen nämlich mit 10 Punkten auf dem 4. Platz bei 4 Punkten Vorsprung vor den Kickers Frisch-Auf-Bölkstoff, die auf dem 5. Platz den Religationsplatz inne hatten. Die Ausgangslage war also klar, 2 Siege mussten her, um das Ruder rumzureißen.

Zum Hinspiel hatten sich bei strahlendem Sonnenschein in der 1. FC Da Don Arena 39.295 Zuschauer eingefunden. Fraglich war zuvor nur, wie würden die Dons spielen? Würden sie sich schon im Hinspiel zurückziehen und im Mafiosi-Stil aus dem Hinterhalt zuschlagen, also auf Konter setzen? Eigentlich rechnete man auf Seiten der Kickers eher damit, dass sie dies erst im Rückspiel tun würden. Doch da täuschte man sich, in einem 4-4-2 sollte man ausgekontert werden. Die Kickers wählten hingegen ein 3-5-2. So ging es ins Spiel und Handl brachte die Kickers schnell in Führung. Die Dons drehten zweimal den Spieß um und legten ihrerseits mit 2:1 sowie 3:2 vor. Der Bölkstoff-Express ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und wusste zurückzuschlagen, während zwischenzeitlich Ameseder noch ausgeglichen hatte, drehten Neroberg und Peternell den erneuten Rückstand innerhalb von 2 Minuten ein letztes Mal und hatten letztlich großen Anteil am 3:4-Sieg. Die Kickersfanschar lag sich in den Armen! Auf gegnerischen Terrain war man doch tatsächlich siegreich gewesen und hatte den Rauten-Mafiosis in den Allerwertesten getreten, stark! Allerdings kam dies nicht unverdient sowie von ungefähr, wie man im Nachinein erfuhr. Denn Don-Manager Ass-Best war im vorherigen Spiel gegen BSG Empor Lockwitz ein kleines Mißgeschick unterlaufen, er hatte vergessen, zu picsen. Von daher musste er es gegen die Kickers tun, wie Ass-Best später zugab, denn “sonst wäre meine TS für den Rest der Saison im Arsch gewesen und das war es nicht Wert”. Dies waren stattdessen die Sympathien der Don-Fans ihrem Manager gegenüber, Name verpflichtet! Bei den Kickers war es umgekehrt und wohl mitentscheidend, dass man den völlig außer Form geratenen Czesław Molak kurz vor dem Spieltag noch losgeworden war und von den frei gewordenen Geldern mit Hennes Neroberg Ersatz holen konnte, um so die Verletzungsmisere in der Defensive ausbügeln zu können. Dieser hatte man mit seinem Freistoßtor sogar das 3:3 erzielt und die Wende eingeleitet. Derbysieg Teil I war damit gelungen!

Im Rückspiel war damit klar, auch diesmal würde der Gegner die geiche Devise ausgeben, allerdings mit voller Kraft und einem 5-3-2 Kontersystem. Auf Seiten der Kickers blieb man seiner Taktik treu, einem 3-5-2, zwar nicht die beste Taktik gegen Konterteams, allerdings hatte man den Spielern einige Anweisungen, quasi einen Plan B für den Fall der Fälle mit auf den Weg gegeben. Der aber nicht wirklich gebraucht wurde, was auch an dem wieder genesen Medveth lag. Dafür fehlte jetzt insbesondere Kickers-Urgestein Othmarschen, der sich im Hinspiel verletzt hatte. Wer nicht fehlte waren die Zusacher, 41.547 hatten sich trotz strömenden Regen nicht abhalten lassen. Sie sollten einen ähnlichen Spielverlauf wie 7 Tage zuvor erleben, nach Kickersführung durch Ates drehten die Mafiosi-Truppe das Spiel. Sperka glich allerdings umgehend aus und schließlich machte Neroberg per Elfmeter den Sack zu. In der Summe sicher etwas glücklich, mit Pech hätte es auch anders ausgehen können, aber letztlich hat sich auch diesmal wieder das stärkere Team durchgesetzt. Das Bölkstoffsche Freudenhaus glich einem Tollhaus, minutenlange Ovationen begleitet von einer fünffachen Stadionrunde der Spieler abgeschlossen mit einem ohrenbetäbende YNWA in einem Meer aus braun-weißen Schals. Ein Traum! Derbysieg Teil II war somit auch gelungen!

“2 Derbysiege innerhalb einer Woche, da kann man schon bekloppt in der Birne werden! Wahnsinn! Jetzt wird gefeiert, als ob es kein Morgen gibt! Sicher war das alles verdammt knapp und wir hätten uns nicht beklagen dürfen, wenn die Spiele anders verlaufen wären. Mein Mitgefühl an meinen Kollegen. In der Haut vom Allerbesten möchte ich jetzt jedenfalls nicht stecken, statt des allerbesten ist für ihn das Worst-Case Szenario eingetreten. Der kann sich ja jetzt ohne Begleitschutz nicht mehr vor die Tür trauen. Naja, ich werde die Tage mal bei ihm vorbei schauen und ihn ein wenig aufmuntern. Aber jetzt wird erstmal gefeiert: Gemacht ham’ wir den vierten Platz und dazu die Vorstadt platt, Dons ab in die Relegation, wusstest du das schon?” so ein singender Manager Hans Wurst, bevor die Kickers-Meute ihn vom Mikro wegzerrte und auf Händen zur nächsten Kneipe trug, wo er eine Freirunde Bölkstoff nach der andereren ausgab.

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Nicht nur die Kickers fiebern dem Derby entgegen…

Es knistert bereit in der ganzen Stadt, wie auch in der IV.44. Und auch wenn es eigentlich kein richtiges Derby ist – der 1. FC Da Don  kommt aus Schlesweig-Holstein, vermutlich aus der HSV-Hochburg Pinneberg -, geht es zwischen eben diesem als bekennende Raute und den Kickers Frisch-Auf-Bölkstoff als St. Paulianer bereits vorab hoch her. Für zusätzliche Brisanz sorgt noch die Tabellenkonstellation, die Dons liegen vor den beiden Duellen mit 4 Punkten Vorsprung vor den Kickers auf dem Nicht-Relegationsplatz 4. Am heutigen Karfreitag kam es dann zu einem keinen Verbalduell, nachdem die Dons in ihrer Presseerkläung “Zeckenzeit zu Ostern” von einem “Hassduell” und einer Allianz mit den Bu…, ähhh der Polizei “vor Angriffen arglistiger Zecken gegen unbescholtene Rautenbürger” sprachen.

Hans Wurst bezog darauf umgehend Stellung: “Der Allerwerteste – so kann man Ass-Best ja auch übersetzen – nimmt den Mund aber ganz schön voll. Und auf dessen Büx trifft das auch zu, die ist doch schon braun-weiß, Name ist Programm bei dem! Der schießt von daher doch nur Nebelkerzen ab, reines Ablenkungsmanöver! Ich kann dazu nur sagen, wir greifen keine Rautenfans an, wir lehnen Gewalt ab. Das Wort “Hass” würde ich in diesem Zusammenhang ebensowenig in den Mund nehmen, “Rivalität” trifft es eher. Da sieht man doch gleich, von wem die Agressionen ausgehen. Den einzigen, den wir schlagen, ist der Gegner, und das auf dem Platz. Einen kleinen Vorgeschmack gab es vorgestern ja schon im Amateurduell FCSP II vs HSV II, welches sowohl auf dem Rasen mit 1:0, als auch auf den Rängen (gesangstechnisch) klar an uns ging. Aber Stadtmeister sind wir ja nicht erst seit (vor)gestern. Diesen Anspruch werden auch noch mal untermauern in den beiden Spielen gegen die Dons.”

Don-Manager Ass-Best konterte: “War ja klar, dass du hier das Spiel von der 8. gegen die 12. Mannschaft als Vergleich anführen musst. Wahrscheinlich hat Pauli auch noch den besseren Ersatz-Zeugwart – ach nee, dann wären die Trikots nicht immer braun nach dem Waschen ;-) Werden die Trikots eigentlich mit Wasser gewaschen oder lasst ihr Zambrano einfach so lange draufsprucken, bis sie wieder sauber sind? =)) Ich habe übrigens für morgen in meiner Aufstellungsanzeige eine neue Option gefunden und die heißt “Doppel-MOTS”^^”

Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten: “Du willst unseren Zeugwart sehen, kein Problem. Hab Klaus “Bubu” Bubke gerade angetroffen, die Trikots sind jedenfalls frisch gewaschen, guck mal: watch?v=BMqIjd_XjTU Ach ja, und motzen kannste auch nach dem Spiel noch so viel du willst, dafür haste im Ligaforum ja erst kürzlich die Klagemauer eingerichtet.”

So viel vorab, ein bißchen Geplänkel gehört halt dazu. Doch die Wahrheit ist auf’m Platz, zumindest in dem Punkt waren sich beide Manager einig!

Und um dort zu überzeugen, wurde Hans Wurst kurzfristig auf dem Transfermakt noch mal tätig, nachdem finanzielle Mittel frei geworden waren durch den Verkauf von dem völlig aus der Form geratenen Czesław Molak. So zog Manager Wurst heute noch schnell sein “bestes Ass” aus dem Ärmel und begrüßte Hennes Neroberg, der die zurzeit durch Verletzungen gebeutelte Defensive verstärken soll. Die Kickers sind bereit!

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Umgedichteter Gesang (vom kleinen Derby):
Wir hol’n den vierten Platz
und schießen die Vorstadt ab,
Dons in die Relegation,
wir freun’ uns schon…

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Warum läuft es nicht? Fußball-PISA-Test soll Klarheit bringen!

“Das sind wirklich keine Einsteins! Wie soll der Trainer denen was erklären, wie sollen die seine Anweisungen umsetzen, wenn die nichts verstehen?!?”, schimpfte Manager Hans Wurst über seine Spieler. Beim diesjährigen Fußball-Bildungstest und nach zuletzt mehreren Niederlagen am Stück taten sich die Recken nicht nur mit der folgenden Frage schwer: “Was ist das Gegenteil von “Verloren”?”. Am nächsten dran war noch Fachabiturient Mathias Blauth mit der Antwort “Gefunden”. Noch amüsanter wurde es, als der vermeintliche Mittelfeldstratege Jan-Peer Peternell auf die Frage “Wenn der Gegner Pressing spielt, was bedeutet das?” antwortete “Er hat die Hosen voll und sollte schleunigst ein Klo aufsuchen”. Und während Abwehrrecke Albert Costa-Schott mit der Antwort “Eine Spielerfrau ist Schwanger und die Wehen haben bereits eingesetzt” genauso daneben lag, bewies Nachwuchs-Capitano Werner Graf von der Lippe-Biesterfeld  immerhin noch etwas Sachverstand: “Statt mit Windeln oder Baby versucht er, nur mit einem blauen Auge davon zu kommen”. Bei der Frage, was man tun müsse, wenn der  Kapitän etwas sagt, antworteten 12 Spieler mit “Ohrfeige hauen”. “Sie haben offensichtlich voneinander abgeschrieben”, so der Manager über das Resultat, das er vor dem Spiel am gestrigen Samstag erhielt. “Ganz schön clever meine Jungs. Dumm nur, wenn der Nebenmann genauso viel Ahung vom Fußball-Einmaleins hat. Daran hapert es anscheinend, darauf kommt es aber besonders auf dem gehobenen Niveau in dieser Liga an. Was zählt ist aufm’ Platz! Das weiß selbst Prinz Poldi inzwischen! Und ich weiß jetzt, warum es nicht läuft! Aber das bringen wir unseren kleinen Poldis auch noch bei, der ein oder andere wird demächst halt mal wieder die Schulbank drücken und das kleine Fußball-ABC pauken müssen. Hoffen wir mal, dass die Jungs demnächst etwas schlauer werden! Denn was ist eine Niederlage ist, das wissen sie leider zugenüge, im Gegensatz zu einem Sieg! Und davon brauchen wir jetzt ein paar!”

Dieser glückte auch im darauf folgenden Spiel (mit anderem war allerdings auch nicht wirklich zu rechnen)! Die Maßnahmen von Manager Wurst hatten gewirkt, manch einem Kicker ging nach dem 4:2 ein Licht auf “Gewonnen! Ich hatte ganz vergessen, wie und was das ist!” so Topgoalgetter Alberich Ameseder. Zur Belohnung gab es ein Bölkstoff.  Ohne das obligatorische “3. Halbzeit-Bölkstoff” wurde dagegen der Gegner vom VfB Holzhausen II verabschiedet, denn dieser hatte seinem Namen alle Ehre gemacht, mit den beiden Verletzungen von Julius Medveth und Tankred Hoeness wurde der Sieg teuer bezahlt. Genauso auch das ärgerliche 2:0-Pokalaus in Runde 7 unter der Woche gegen TSV 1760 Lerchenau, in dem sich zu allem Überfluß auch die Neuverpflichtung für die Defensive  Ägidius Bösperde in seinem 2. Spiel mal gleich für 4 Wochen verletzt verabschiedete. Wie auch im Ligaspiel in der Woche zuvor, als man bei den Last Action Heroes filmreif 5:1 unter die Räder kam und sich mit Dominik Klabutschnig auch ein Spieler beim Trainer ab- und beim Arzt anmeldete.

Hans Wurst dazu mit einem Auge auf die Verletzungsmisere blickend, gleichzeitig mit dem anderenen aber auch auf die kommenden beiden Spiele: “Ja, die letzten Wochen sind wirklich nicht so glücklich verlaufen. Erst das magere Abschneiden in der Liga und dann auch noch im Pokal raus. Aber auch das werden wir wegstecken. Vor den beiden richtungsweisenden Spielen gegen unseren Rautenfreund vom 1. FC Da Don müssen wir unsere Kräfte jetzt bündeln. Schließlich haben wir als braun-weiße Zecken und gleichzeitiger Rollrasenverlegerversagerbesieger ja einen Ruf zu verteidigen. Schönen Gruß jedenfalls schon mal vorab, an die Derbyversager! Und diesbezüglich sind sie auf jeden Fall schlauer als wir, die kennen sich auf diesem Gebiet ja bestens aus!”

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Im Pokal top, in der Liga flop!

So ein wenig geriet Manager Hans Wurst dann doch in Erklärungsnot, so sollte man zumindest erwarten, was ein absolutes Novum wäre. Dazu gleich. Aber wie konnte es soweit kommen? Blicken wir zunächst auf die zurückliegenden Spiele. Die mit 3 Niederlagen aus 4 Spielen in der Liga ausgingen und nicht für jeden Fan so leicht zu verkraften war. Das Erreichen von Runde 6 im Pokal schon eher, als einziges Team der Liga sind die Kickers noch im Pokal vertreten! Wie passt das zusammen? Ein Grund dafür könnte im jeweiligen Spielplan liegen. Denn während man im Pokal mit den bisherigen Gegnern doch eher Glück hatte, während die Ligakonkurrenten teilweise richtige Brocken erwischten, waren die Spielansetzungen und -ausgänge in der Liga doch eher unglücklich. Nach den beiden Niederlagen zu Beginn (siehe letzte Ausgabe der St. Pauli Nachrichten) folgte ein 8:1 gegen BSG Empor Lockwitzgrund. Manch einem in der Liga fiel die Pilsette aus der Hand, als er sich das Spiel ansah. Ein trügerisches Ergebnis, denn nur eine Woche drauf, setzte es im Spitzenspiel ein 1:3 bei Ab Durch Die Mitte. Insbesondere nach der 0:1-Führung hatte man sich nicht nur in diesem Spiel doch etwas mehr erhofft. Stattdessen verlief der Saisonstart bisher alles andere als nach Maß, 3 Punkte sind eine recht magere Ausbeute und Platz 5 mit bereits 6 Punkten Rückstand auf Platz 4 ein wenig erfreuliches Zwischenfazit.

Der anfänglich ansgesprochene Wurst hatte, wie immer, natürlich auch diesmal so seine eigene Sicht der Dinge: “Pah, unglückliche Spielansetzungen, kommen Sie mir nicht mit so einem Firlefanz! Sicher, die Engie ist ja nicht unbedingt so gut auf uns zu sprechen – das hat so seine Gründe, Stichwort: Meisterfeier – , aber das lasse ich nicht gelten! Wir haben einfach nicht das aus uns rausgeholt, was drin gewesen wäre. Und daher bisher auch erst 3 Punkte auf dem Konto, das ist deutlich zu wenig, wennn man mal unser Potential betrachtet! Ich habe trotzdem weiterhin vollstes Vertrauen in unseren Trainer Cedrik Weers! Der Klassenhalt ist das Ziel! Und das wird er auch schaffen! Außerdem muss man ja auch mal sehen, wo wir herkommen, 2 Aufstiege in Folge, da muss man jetzt auch mal die Kirche im Dorf bzw. das Bölkstoff in der Kiste lassen. Es kann ja nicht immer nur nach oben gehen, diese Saison betrachte ich als Konsolidierungsphase, wir müssen uns erstmal einfinden in dieser doch recht eng umkämpften Liga. Das wird uns auch gelingen, keine Sorge! Und dnächste Saison greifen wir dann oben an!”

Unterdessen war man auch mal wieder auf dem Transfermarkt tätig. Flügelflitzer Folkhart Stirling wurde kurzfristig verkauft, von einem Teil des Erlöses wurde mit Thomas-Oliver Reschauer endlich die schon länger angekündigte Sturmnachwuchshoffung verpflichtet.

Apropos Stürmer, der Stadtrivale vom Vorstadtklub 1. FC Da Don hatte kürzlich sein Sturmjuwel und Publikumsliebling Wulfram Hünicken verkauft. Inzwischen bestätigten Gerüchten zufolge hatte sich am Tag darauf eine beachtliche Anzahl erboster Don-Fans vor der Vereinszentrale versammelt. Es wurden Straßenbarrikaden errichtet und Mülltonnen angesteckt, Sprechchöre wie “Gib uns den Wolfram wieder!” oder “Ohne Hünicken ist das hier nur ein blinder Hühnerhaufen!” waren zu vernehmen. Eine deutliche Ansage der IpWH (Iniatitive pro Wulfram Hünicken), man könne für nichts garantieren, sollte der Liebling nicht schleunigst wieder zurückgeholt werden. Die Vereinsführung der Kickers möchte in diesem Zusammenhang jegliche Beteilgung an den Aufständen und der IpWH von sich weisen. Knapper Kommentar von Wurst dazu: “Sollen die sich doch um ihren eigenen Dreck kümmern, wie z.B. umgedichtete Vereinshymnen von Hamburger Radiosendern. Mit solch Perlen der Fußball-Satire haben wir nix zu tun!”


Spitze im Pokal, in der Liga verzettelt