
Merry christmas to all Hattrick managers and friends!
Spielbericht und Statistik zum äußerst spannenden 3:3 gegen kitekicker wird es hier leider nicht geben.

Merry christmas to all Hattrick managers and friends!
Spielbericht und Statistik zum äußerst spannenden 3:3 gegen kitekicker wird es hier leider nicht geben.
Ivan Timenko ist 19 Jahre alt und kommt aus der Ukraine. Er spielte nun seit seiner Aufnahme aus der Jugendmannschaft anderthalb Saisons für den ukrainischen Fünftligisten Fc Kirovets. Heute Nachmittag gab die Vereinsführung des FC iSoccer die Verpflichtung des Außenverteidigers für knapp 460.000 € bekannt.
Timenko ersetzt als Außenverteidiger Michael Steinkopff, der für gut 900.000 € zum israelischen Club Dor stars gewechselt ist. Timenko ist im Gegensatz zu Steinkopff kopfballstark und besser in der Verteidigung, am Spiel nach Vorne muss er aber noch viel arbeiten. Trainer Johan Oxsjö ist zufrieden mit dem Neuzugang: “Er ist gleich nach Leipzig gekommen und ich konnte sofort mit ihm sprechen. Der Junge hat große Ziele und wir sollen eine wichtige Station auf seinem Weg als Außenverteidiger sein. Auch die Videos von seiner Spielweise haben mir sehr gut gefallen. Besonders bei hohen Bällen hat er immer die Übersicht.”
Michael Steinkopff wird spätestens morgen den Verein wechseln. Es liegt bisher ein Angebot von 800.000 € vom deutschen Sechstligisten
Mindelstrand Bolzer vor. Bis morgen 16:30 Uhr können jedoch auch noch andere Vereine ein Gebot für den 20-Jährigen abgeben.
Steinkopff war vor zwei Saisons für 200.000 € als Außenverteidiger zum FC iSoccer gekommen.
Stürmer Andrea Chini hat sich in einem Interview mit einer Lokalzeitung zu seiner Meinung zum Umgang mit der schwierigen Situation des Vereins geäußert. Der FC iSoccer steht nach den sieben Spielen der Hinrunde mit nur vier Punkten auf dem letzten Platz. Auch wenn man durch einen Sieg in der nächsten Woche (das Rückspiel gegen kitekickers) wieder punktgleich mit dem Tabellensechsten sein könnte, will Andrea Chini vom Klassenerhalt gar nicht mehr wissen. “Es würde übermenschliche Kräfte erfordern, noch die letzten sieben Spiele so erfolgreich zu spielen, dass wir der Abstieg noch verhindern können”, sagte der 26-Jährige zu der Zeitung. “Der Verein als Ausbildungs- und Trainings- sowie als Wirtschaftsbetrieb muss jetzt im Vordergrund stehen. Wir müssen langfristig denken.” Doch der Italiener sagte auch, dass er bereits am Ende der Saison den Verein wechseln könnte: “Wenn es dann für iSoccer wieder richtig gut läuft, werde ich vielleicht nicht mehr dabei sein. Wenn aus den Traineeablösen viel Geld herauskommt, dann steht auch ein neuer Stürmer mit auf der Einkaufsliste. Aber auch wenn ich nicht ewig beim Verein bleiben werde, sollte die Vereinsführung meine Ratschläge beherzigen.”
Trainer Johan Oxsjös Reaktion darauf in einer E-Mail an die Blog-Redaktion sah aber ganz anders aus: “Wir haben momentan ideale Vorraussetzungen für die Rückrunde. Auch wenn wir zuletzt kaum gewonnen haben, sind die Fans zufrieden. Das gleiche gilt für die Sponsoren. Die Spieler bekommen dadurch ein höheres Selbstvertrauen, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht gleich sieht. Außerdem werden wir uns die Gegner noch genauer anschauen, als wir es bisher schon getan haben. Auf Transfers achten und Spieler beobachten. Wir werden für jeden Gegner die beste Spezialtaktik finden. Jetzt aufzugeben wäre fatal. Die Fans würden uns das nie verzeihen. Der sportliche Erfolg ist das, woran wir uns messen und nicht der finanzielle Erfolg. Der sportliche Weg ist schwerer und weiter, aber wir spielen hier Fußball und da ist nur der sportliche Weg der richtige.”
Auf unsere Anfrage hin teilte uns Andrea Chini kurz und knapp mit, dass er “natürlich alles geben” würde, “wenn es der Trainer so verlangt”.
Gegen kitekicker begann der FC iSoccer wieder mit einer 3-4-3-Aufstellung, jedoch mit Knud Reddig statt dem rotgesperrten Alex Ayma neben Bertrand Guggenheim im Mittelfeld. Dafür probierte iSoccer eine neue Spezialtaktik: Bisher wurde immer der Angriff über die Außen forciert, diesmal sollte es mehr durch die Mitte gehen. Doch das schlechte Wetter tat weder der neuen Taktik noch den 16.000 Fans im Ursprung-der-Winde-Stadion gut.
Erst in der 34. Minute gab es den ersten guten Spielzug, Justus Rheinsberg konnte mit einem Seitfallzieher den Ball jedoch nicht ins Tor befördern. Der Gegner kam danach auch ins Spiel, er griff vor allem über die Außen an. Der FCi hatte Glück, dass ein Lupfer über Gregor MacHowell in der 37. Minute nur den Außenpfosten traf. Das Glück blieb jedoch nicht auf der Seite der Leipziger, denn in der 40. Minute erzielten die Hamburger nach einer Flanke von rechts das 1:0. Und danach hatte die Heimmannschaft gleich nochmal die Chance, ein Tor zu erzielen, aber der Schuss blieb in der Abwehr hängen.
In der zweiten Hälfte gab es noch weniger sportliche Höhepunkte, dafür ging es um einiges ruppiger zu. Michael Steinkopff holte sich in der 55. Minute für ein Foul seine zweite gelbe Karte der Saison ab. Derselbe hämmerte einen Gewaltschuss nur eine Minute danach in den Winkel – der gegnerische Torhüter zeigte aber eine unglaubliche Parade. Aber auch der Gegner hatte noch eine Torchance, die Gregor MacHowell aber halten konnte. Auch Alfonso Pogliani bekam noch eine gelbe Karte. Wie als wollte der Gegner ihn auch noch dafür bestrafen, grätschte ihm in der 79. Minute einer der kitekicker in die Seite. Er konnte zwar weiterspielen, dennoch hätte der Angreifer mindestens eine gelbe Karte verdient gehabt, die ausblieb.
Für beide Seiten war es kein schönes Spiel. Bei iSoccer war es vor allem Elio Pinto, der seine technischen Fähigkeiten überhaupt nicht zur Geltung bringen konnte. Schwach spielte auch Alfonso Pogliani, der in einem Formtief steckt und nur sehr schwerfällig spielte.
Statistik: kitekicker – FC iSoccer 1:0
(Match-ID: 353392853)
Aufstellung iSoccer: MacHowell (Note 3) – Šekšnas (3), Pogliani (4,5), Steinkopff (3) – Madaffari (2,5), Guggenheim (1), Reddig (2), Carlacchiani (3) – Pinto (1), Rheinsberg (1), Chini (1)
Tore: 1:0 Briancon (40.)
Gelbe Karten: Steinkopff (55.), Pogliani (77.)